Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
UPM reagiert auf veränderten Papierverbrauch

UPM reagiert auf veränderten Papierverbrauch

Die anhaltend schwierige europäische Wirtschaftslage hat den Papierverbrauch signifikant beeinträchtigt. Verstärkt durch strukturelle Veränderungen bei den Papier-Endanwendungen führte dies zu einem weiteren Nachfragerückgang von grafischen Papieren in Europa. Das hohe Kostenniveau und die enorme Überkapazität stellen die Industriebetriebe der Branche in Europa weiterhin vor Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund wird UPM die Papiermaschine 3 des Werks UPM Rauma in Finnland und die Papiermaschine 4 des Werks UPM Ettringen in Deutschland Ende April dauerhaft schließen. Dadurch verringert sich die Mitarbeiterzahl bei UPM Rauma um 87 und bei UPM Ettringen um 150 Personen.

Der Verkaufsprozess der Papierfabrik UPM Docelles und der Weiterverarbeitungsfabrik UPM Aigrefeuille in Frankreich geht weiter.

Die Verringerung der Mitarbeiterzahl resultiert aus der Notwendigkeit für UPM, die Papierkapazität in Europa dauerhaft um weitere 580.000 t zu reduzieren. Außerdem erfordert das derzeitige Geschäftsumfeld in Europa die Straffung der Organisationen des Papiergeschäfts und der globalen Funktionen von UPM, um mit dem neuen Geschäftsumfang wettbewerbsfähig zu bleiben.

In der Papierfabrik UPM Rauma werden LWC- und SC-Papiere mit einer jährlichen Produktionskapazität von rund 1.210.000 t hergestellt. Die jährliche Produktionskapazität der Papiermaschine 3 beträgt 245.000 t SC-Papiere. An der PM 3 sind 90 Personen beschäftigt. Der westfinnische Standort wurde 1969 gegründet und beschäftigt rund 670 Mitarbeiter.

In der Papierfabrik UPM Ettringen werden ungestrichene Magazinpapiere hergestellt. Die beiden Produktionslinien verfügen über eine jährliche Produktionskapazität von 460.000 t. Die Papiermaschine 4 produziert 175.000 t SC-Papiere pro Jahr. Der süddeutsche Standort beschäftigt rund 391 Mitarbeiter und wurde 1897 gegründet.

UPM

Auch interessant

von