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Neuer Bioverbundwerkstoff von UPM

Neuer Bioverbundwerkstoff von UPM

Das finnische Forstindustrieunternehmen UPM hat den Bioverbundwerkstoff UPM ForMi auf den Markt gebracht, der im deutschsprachigen Europa und den Beneluxländern von der Tekuma Kunststoff GmbH vertrieben wird. UPM ForMi besteht aus Zellstoff und reinen Kunststoffpolymeren und basiert damit bis zu etwa 50 % auf dem Rohstoff Holz. Die enthaltenen Zellulosefasern erhöhen die Festigkeit des Polypropylens, wodurch das Material mit homogener Oberfläche besonders belastbar und stabil ist.

UPM ForMi wird im Spritzgussverfahren verarbeitet. Bestehende Produktionsanlagen müssen für den Einsatz von UPM ForMi nicht umgerüstet werden und in bestimmten Fällen stellt das Verbundmaterial eine Alternative zu einigen technischen Kunststoffen dar. Dazu zählen etwa Hartschalengehäuse in der Elektronikindustrie, Staubsauger, Fernseher und Haushaltsgeräte. Weil einige Qualitäten bereits für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind, eignet sich UPM ForMi auch für die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie.
 
UPM ForMi ist recycelbar und kann am Ende seines Lebenszyklus energetisch verwertet werden. Zudem werden bei der Herstellung des Verbundmaterials um bis zu 60 % weniger Kohlendioxid emittiert als bei herkömmlichen Kunststoffen.
 
Der finnische Konzern UPM besteht aus den drei Business Groups Energy&Pulp, Paper und Engineered Materials und betreibt Produktionsstätten in 16 Ländern. Die Tekuma Kunststoff GmbH ist ein internationaler Vertriebsspezialist für technische Thermoplaste mit Sitz in Reinbek.

UPM/Tekuma

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