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Umweltministerin nicht zum Dialog mit den Bauern bereit

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Einladung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zu einem Gespräch über die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland abgelehnt.

Dazu DBV-Präsident Joachim Rukwied: „Dass Bundesumweltministerin Schulze nicht zum Dialog mit den Bauern bereit ist, müssen wir als geringe Wertschätzung der Landwirte, ihrer berechtigten Sorgen und vor allem des Prinzips des kooperativen Naturschutzes werten. Wir Landwirte sind offen für den Insekten- und Naturschutz und wollen uns mit Klima- und Umweltleistungen noch stärker einbringen. Dabei setzen wir auf Kooperation statt auf Auflagen und Verbote, die demotivieren und kontraproduktiv für den Naturschutz sind. Die Einladung zum Dialog halten wir selbstverständlich weiterhin aufrecht. Während Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner zu diesem Dialog bereit ist und die Einladung des DBV angenommen hat, ist die Absage von Bundesministerin Schulze kein gutes Vorzeichen für Dialog und Kooperation.“

Hintergrund der Gesprächseinladung war das umstrittene Aktionsprogramm Insektenschutz, das am 4.9.2019 im Kabinett beschlossen worden war. In diesem werden weitreichende Auflagen für die Landbewirtschaftung vorgesehen, was zu erheblichen Einschränkungen in vielen Gebieten führt und vielen Naturschutzmaßnahmen die Grundlage entzieht.

Red./DBV

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