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Umweltbericht 2010 beschlossen

Umweltbericht 2010 beschlossen

Deutschland ist weltweit führend im Umwelt- und Klimaschutz. Das ist das Ergebnis des Umweltberichtes 2010, den das Bundeskabinett am 30. November 2010 beschlossen hat. Der Bericht zieht eine Bilanz der Umweltpolitik der letzten vier Jahre und zeigt Perspektiven für die weitere Regierungsarbeit auf.
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen unterstrich anlässlich der Vorstellung des Berichts im Kabinett das große wirtschaftspolitische Potenzial des Umweltschutzes. Der deutsche Anteil am Weltmarkt für Umwelttechnologien und -dienstleistungen beträgt heute 224 Mrd. €, das sind 16 %.

Auch im Klimaschutz hat Deutschland seine Ziele erreicht: Das im Kyoto-Protokoll international gesteckte Ziel, den nationalen Treibhausgas-Ausstoß gegenüber 1990 bis 2010 um 21 % zu senken, wird voraussichtlich sogar deutlich übererfüllt: Ende 2009 hat Deutschland bereits eine Reduktion von über 25 % erreicht. Auf nationaler Ebene hat die Bundesregierung am 28. September 2010 mit dem Energiekonzept ein langfristiges Konzept vorgelegt, dass sich an der erforderlichen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen orientiert und zugleich große Chancen für Wirtschaft und Beschäftigung eröffnet. Zehn Jahre nach der Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 stellen die Erneuerbaren erstmalig einen Anteil von über 10 % des gesamten Endenergieverbrauchs bereit.

Wie es im Umweltbericht 2010 heißt, werde die Bundesregierung die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland fortführen und „strebt darüber hinaus eine naturnahe Waldbewirtschaftung möglichst auf der gesamten bewirtschafteten Waldfläche an. Eine derartige Bewirtschaftung integriert viele Naturschutzziele und trägt zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei. Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt enthält viele waldbezogene Ziele. Hervorzuheben ist das Ziel, bis zum Jahr 2020 eine natürliche Waldentwicklung auf 5 % der Gesamtwaldfläche zuzulassen, im Wald der öffentlichen Hand auf 10 %“. 
BMU/fp

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