Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Der neue W130 M von Fritz Fischer bei der Rückearbeit mit der Klemmbank

Welte W130 mit Steckrungenkorb

Am Thuner See in der Zentralschweiz wird das Holz oft in Hanglagen geerntet. Forstunternehmer Fritz Fischer hat seine neue Kombirückemaschine Welte W130M für diese Aufgabe besonders vielseitig ausrüsten lassen: unter anderem mit einem umsteckbaren Rungenkorb.

Seit 15 Jahren ist orstunternehmer Fritz Fischer in der Region Thun tätig. Im Thuner Tagblatt kann man nachlesen, dass der gelernte Forstwart u. a. für die Burgergemeinde Thun Blumenstein arbeitet, und dass er erst vor Kurzem für die Burgergemeinde Oberhofen die Cheminée- und Brennholzversorgung übernommen hat. „Mit der Brennholzaufbereitung und -vermarktung kann ich Arbeitslücken füllen“, erzählt Fischer. Denn hier in der Schweiz wird Holz noch bevorzugt im Winter geschlagen. Insofern ist im Sommer durchaus Zeit für den Brennholzsektor. Aber sein Hauptgeschäft ist die Arbeit im Wald. Hier bietet er alle Forstdienstleistungen an. Zu seiner Ausrüstung gehört für befahrbare Lagen ein Vollernter Valmet 941, für Steilhänge und sonstige nicht befahrbare Standorte hält er einen Seilkran mit 1 600 m Seillänge vor. Im Januar nahm er einen Welte W130M mit einer neuen Sonderausrüstung in Betrieb.

Als wir in den Wald kommen, rüstet Fischer für uns den Welte vom Klemmbank- zum Tragschlepper um. Der Ladekorb ist für den Kran nur ein Leichtgewicht. Fischer steckt ihn mit seinen senkrechten Bolzen einfach in die Hülsen am Rahmen. Dafür hat er drei Positionen zur Auswahl: ganz vorn, mittig oder weiter hinten. Einfacher geht es nicht. Keine Hydraulikzylinder, keine Gleitführungen.

Fischer demonstriert gleich noch, wie weit er den Kran tilten kann, wenn der Korb in der hintersten Position sitzt. „Der Tilt ist für mich wichtig, damit die Kransäule auch am Hang immer senkrecht steht und das Schwenkwerk wirklich nur schwenken, und am Hang nicht zusätzlich noch heben muss“, erklärt Fischer.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Forst & Technik 4/2018.

 

Johannes Sebulke

Auch interessant

von