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Umsatzplus im schwedischen Staatswald

Im 1. Halbjahr 2017 erzielte der schwedische Staatsforst Sveaskog einen Erlös von 3,3 Mrd. SEK (346 Mio. €, zum Vorjahr +5 %). Der Umsatz umfasst Lieferungen aus eigenen Wäldern sowie aus zugekauftem Holz. ; Sowohl Liefermengen als auch Preise stiegen durchschnittlich um 2 %. Das operative Ergebnis wuchs um 12 % auf 725 Mio. SEK (76 Mio. €) – eine Folge der höheren Preise, eines veränderten Bestandsmix und Einkünften aus ökologischer Vergütung, so Sveaskog-Präsident Per-Olof Wedin. „In Schweden ist das Produktionsniveau für Schnittholz hoch. Die Sägewerke schauen optimistisch in die nahe Zukunft. Die Nachfrage nach Rundholz bleibt hoch. Die Angst vor Engpässen führte bereits zu einem Preisanstieg“, analysiert Wedin den schwedischen Markt. ; Der Geschäftsbereich „ökologische Vergütung“ soll künftig weiter ausgebaut werden. Eine Vereinbarung mit dem Bergbauunternehmen Boliden über ein 800 ha Areal ist ein erster Schritt. Über fünf Jahre sollen waldbauliche Maßnahmen durchgeführt werden, um die Erhaltungswerte der Fläche zu nutzen. Die schwedische Universität für Agrarwissenschaften (SLU), Uppsala, wird die Naturschutzvorteile der Maßnahmen überwachen.

holzkurier.com

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