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Umsatz der Holzindustrie im ersten Quartal 2015

Die deutsche Holzindustrie konnte im ersten Vierteljahr 2015 nach einem Umsatzplus von 2,5 % im Gesamtjahr 2014 (ohne Berücksichtigung der Papier- und Pappe-Industrie sowie der Holz- und Zellstofferzeuger) die Umsätze des entsprechenden Vorjahresquartals beinahe halten.
Deutlich schlechter als der Durchschnitt des Holzgewerbes entwickelten sich die Sägewerke, die angesichts der gesunkenen Nachfrage aus dem Inland und dem europäischen Ausland Umsatzrückgänge von 7,9 % auf 890 Mio. € hinnehmen mussten.
Stabil verlief die Umsatzentwicklung auch in der Holzwerkstoffindustrie, die im ersten Vierteljahr mit 1,18 Mrd. € marginal über Vorjahr lag.
Hieran hat auch das Umsatzwachstum der Möbelindustrie teil, die als Hauptabnahmequelle dieses Industriezweiges fungiert. Die Möbelindustrie, die die größte Teilbranche der gesamten Holzbranche ist, wuchs um 3,3 % auf 3,75 Mrd. €. Die Erlöse der Parkettproduzenten brachen in den ersten drei Monaten um drei Zehntel auf 37 Mio. € ein. Die zum sogenannten baunahen Bereich gehörenden Hersteller von Fertighäusern, Fenstern und Türen konnten mit 997 Mio. € die Vorjahresumsätze annähernd halten. Ähnlich die Situation bei den Erzeugern von Paletten und Holzverpackungen, deren Umsätze im laufenden Jahr lediglich um 1,1 % auf 166 Mio. € gesunken sind. Die kleine Sparte Holzveredelung (wie etwa Furnier und Herstellung von Kork-, Flecht- und Korbwaren) verzeichnete einen überdurchschnittlichen Umsatzzuwachs um 8,9 % auf rund 128 Mio. €.
Dass die Umsätze im gesamten Holzgewerbe (ohne die Zweige Papier- und Pappe-Industrie sowie der Holz- und Zellstofferzeuger) weitgehend stabil geblieben sind, ist ausschließlich auf die positive Entwicklung bei den Möbeln zurückzuführen. Während der Umsatzrückgang bei einer Gesamtbetrachtung im Inland 0,6 % betrug, errechnet sich für das Ausland ein Plus um 1,2 %. Die Exportquote lag somit bei 23,0 % und damit leicht über dem Vorjahreswert (22,7 %).
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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