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Umsätze der Sägeindustrie erreichen neuen Rekord

Im März 2019 sind die Umsätze der deutschen Sägeindustrie im Vormonatsvergleich zwar um 4,2 % auf 521 Mio. € gesunken. Bezogen auf jeweils die ersten drei Monate dieses bzw. des vergangenen Jahres errechnet sich aber immerhin marginaler Anstieg um 0,8 % auf 1,04 Mrd. €. Bezogen auf die ersten drei Monate eines jeden Jahres wurde damit der höchste Gesamtumsatz seit der Umstellung der Statistik im Jahr 2005 erzielt. Bereits in den vergangenen drei Jahren konnte die Sägeindustrie stets Zuwächse vermelden. Dank einer florierenden Bauwirtschaft und dem damit verbunden hohen Bedarf an Schnittholz errechnet sich nun ein neuer Rekord.

Im Vergleich der jeweils ersten drei Monate 2018 und 2019 sind die Umsätze im Inland mit 613 Mio. € spürbar um 2,4 % gesunken, im europäischen Ausland war mit 234 Mio. € dagegen ein Anstieg um 3,0 % zu beobachten. Im nichteuropäischen Ausland legten die Umsätze sogar um 9,3 % auf 197 Mio. € zu. Damit erreichten die Geschäfte mit Ländern außerhalb Europas ein Volumen, das rund fünfmal so hoch lag wie vor zehn Jahren.

Rechnet man die im gesamten Ausland erzielten Umsätze zusammen, so ergibt sich ein Plus von 5,8 %. Der Anteil des Auslands am Gesamtumsatz lag bei 41 % (Vorjahr 39 %). Auf den europäischen Raum entfielen nur noch 54 % (Vorjahr 56 %) der Auslandsumsätze.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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