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Umsätze der deutschen Sägeindustrie erreichen Rekord

Im September 2018 sind die Umsätze der deutschen Sägeindustrie im Vormonatsvergleich zwar marginal auf 546 Mio. € gesunken. Bezogen auf jeweils die ersten neun Monate dieses bzw. des vergangenen Jahres errechnet sich aber ein recht kräftiger Anstieg um 12,0 % auf 3,01 Mrd. €. Bezogen auf die ersten neun Monate eines jeden Jahres wurde damit der höchste Gesamtumsatz seit der Umstellung der Statistik in 2005 erzielt. Bereits im Jahr 2017 lagen die Umsätze nur knapp unter dem Rekord von 2014. Dank einer florierenden Bauwirtschaft und dem damit verbunden hohen Bedarf an Schnittholz errechnet sich nun für 2018 ein neuer Rekord.

Im Vergleich der jeweils ersten neun Monate 2018 und 2017 sind die Umsätze im Inland mit 2,08 Mrd. € recht deutlich um 6,9 % gestiegen, im europäischen Ausland war mit 715 Mio. € sogar ein kräftiger Anstieg um 10,2 % zu beobachten. Im nichteuropäischen Ausland legten die Umsätze erneut sprunghaft um 37 % auf 615 Mio. € zu. Damit erreichten die Geschäfte mit Ländern außerhalb Europas ein Volumen, das rund fünfmal so hoch lag wie vor zehn Jahren. Aber auch der Inlandsumsatz von 2,08 Mrd. € übertraf nun den Rekord von 2014 (2,00 Mrd. €).

Rechnet man die im gesamten Ausland erzielten Umsätze zusammen, so ergibt sich ein beeindruckendes Plus von 21,0 %. Der Anteil des Auslands am Gesamtumsatz lag 2018 bei 39 % (Vorjahr 36 %). Auf den europäischen Raum entfielen nur noch 54 % (Vorjahr 59 %) der Auslandsumsätze.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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