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Im Nationalpark Sächsische-Schweiz gilt für Verkehrssicherungsmaßnahmen das Motto: So wenig wie möglich aber so sicher wie nötig.

Verkehrssicherung im Nationalpark Sächsische Schweiz

Zurzeit führen Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz und beauftragte Firmen in allen Gebietsteilen des Schutzgebiets Verkehrssicherungsmaßnahmen in größerem Umfang durch.

Die Stürme Herwarth und Frederike, das Borkenkäferjahr 2018 mit vielen abgestorbenen Fichten und jetzt neuerliche Schneebrüche stellen die Revierleiter im Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz vor große Herausforderungen.

Vor allem entlang von öffentlichen Straßen und an wichtigen Wanderwegen im Nationalpark, die häufig auch Rettungswege sind, müssen zahlreiche Bäume gefällt werden. Hier sind stellenweise umfangreichere Maßnahmen erforderlich, so dass sich an einigen Stellen der Eindruck des Gebiets verändern kann. Dafür sind manche Felspartien wieder besser zu sehen.

Gefälltes Holz im Nationalpark bleibt liegen

Dazu Dr. Dietrich Butter, Leiter der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz: „Wir führen die Verkehrssicherungsmaßnahmen nach dem Motto durch: So wenig wie möglich aber so sicher wie nötig. Trotzdem ist nach den vielen extremen Witterungserscheinungen ein außergewöhnlich hoher Umfang an Verkehrssicherungsmaßnahmen erforderlich. Das dabei anfallende Holz lassen wir nach den Grundsätzen des Nationalparks im Wald liegen. Dafür und für die ungewohnten Anblicke an manchen Hauptwanderwegen möchte ich um Verständnis werben.“

Red./Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz

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