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Überwältigende Beteiligung an Demo gegen geplanten Nationalpark Teutoburger Wald

Überwältigende Beteiligung an Demo gegen geplanten Nationalpark Teutoburger Wald

Am 21.1.2012 demonstrierten in der lippischen Kreisstadt Detmold über 2000 Menschen aus der Region, trotz strömenden Regens, gegen die Nationalparkpläne von Landrat Heuwinkel und Umweltminister Remmel. Begleitet wurde der Demonstrationszug von etwa 105 Traktoren und zehn LKW. Mit ideenreichen und aussagekräftigen Plakaten und Anhängern stellten die Teilnehmer die irrsinnige Nationalparkplanung in Frage. Klare Aussage aller Teilnehmer, „Ja zum Naturschutz und nein zum Nationalpark“.
Abschlussredner wie Elmar Brok, MdEP und CDU Bezirksvorsitzender sowie weiteren namhaften Personen, erklärten und begründeten ihre klare ablehnende Haltung gegen dieses Projekt. Ebenso auch Prinz zur Lippe bekräftigte vor den anwesenden Bürgern, dass seine Flächen für keine irgendwie geartete Nationalparkplanung zur Verfügung stehen. Dieser Nationalpark wird weder von den Bürgern noch von Politikern gewünscht.
Obwohl nach Polizeiangaben der Verkehr teilweise zusammenbrach, verlief die
Demonstration friedlich. Daran ändere auch nichts, die von Befürwortern spontan angesetzte Gegendemonstration. Mit etwa 30 bis 40 Personen bildeten Sie in der Fußgängerzone ein kurzes Spalier.

Die Bürgerbewegung Unser Teutoburger Wald ist eine Bewegung die mit friedlichen Mitteln und den vielen Argumenten die gegen einen Nationalpark Teutoburger Wald sprechen, die Bürger in der Region überzeugt. Im Gegensatz zu den Befürwortern sind die Mitglieder der Bürgerbewegung davon überzeugt, dass der Bürger sehr wohl in der Lage ist, zwischen Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten unterscheiden zu können. Daher zählen für uns nur Sachargumente und klare Fakten.

Wer aber, wie die Nationalparkbefürworter, dem Bürger unterstellt, er könne sich auf Grund der Diskussion keine objektive Meinung bilden, hat im Grunde erkannt, wie dürftig doch die eigenen Sachargumente sind. Das bestätigen auch die Aussagen einiger namhafter Befürworter, die Nationalparkgegner würden auf Eskalation und sogenannte Saalkämpfe aus sein. Saalkämpfe ist schon starker Tobak und unterstellt antidemokratisches Handeln. Der Bürgerbewegung dieses Nachzusagen ist beschämend und drückt die Hilflosigkeit der Befürwortergruppe aus.

Die Bürgerbewegung mit ihrer Demonstration zeigen können, dass die Abneigung gegen einen Nationalpark Teutoburger Wald in der Region überwältigend ist. Dies zeigt sich auch daran, dass fünf von acht Anrainerkommunen und zwei von drei Anrainerkreisen sich gegen einen Nationalpark aussprechen. Auch die Stadt Horn Bad Meinberg wird einer zwangsweisen Einbeziehung ihres Stadtwaldes in die Nationalparkkulisse nicht zustimmen.

Auf Grund dieser Faktenlage, laden wir alle Gruppen und Parteien ein, mit uns Ergebnisoffen, über die Umsetzung eines Naturschutzes zu diskutieren, der Natur, Mensch und Wirtschaft in Einklang setzt und den Bürger mitnimmt und nicht ausklammert.

 

Zur Bürgerbewegung Unser Teutoburger Wald

 
BB Unser Teutoburger Wald

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