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Sturmholz Tschechien

Tschechien: 1,3 Mio. Fm Sturmholz im Staatswald

Die Stürme Sabine und Yulia (10. und 23. Februar) haben im tschechischen Staatswald rund 1,35 Mio. Fm Sturmholz verursacht. Das meldet der Staatsforstbetrieb Lesy CR.

950.000 Fm Sturmholz allein nach Sabine

Schwerpunkte der Schäden sind demnach Südböhmen und das tschechische Hochland. Der finanzielle Schaden wird auf 350-400 Mio. Kronen, umgerechnet, 13,8–15,7 Mio. Euro, geschätzt. Allein Sturm Sabine hatte etwa 950.000 Fm Sturmholz geworfen.

Einzel- und Nesterwürfe

In Südböhmen sind laut Lesy CR etwa 430.000 Fm Sturmholz angefallen, ein Großteil davon, etwa 110.000 Fm. in den Wäldern um Nové Hrady (Gratzen). Aus dem Hochland (Vysočina) werden knapp 200.000 Fm Sturmholz gemeldet und aus der Region Pilsen knapp 140.000 Fm. Die Windwürfe sind selten flächig, zumeist wurden die Bäume einzeln oder in Nestern geworfen, erklärt Josef Vojáček, Generaldirektor von Lesy CR. Die Stämme sollen teils als natürliche Borkenkäferfallen im Frühjahr dienen, wenn der Käfer wieder schwärmt.

Quelle: Lesy CR

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