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Ton, Steine, Erden – Ausstellung in Johanniskreuz

Das Haus der Nachhaltigkeit in Johannsikreuz, Rheinland-Pfalz zeigt bis kurz vor Weihnachten seine letzte Ausstellung in diesem Jahr. Motto: Ton, Steine, Erden“. Mosaike, Keramiken, sowie Werkstücke von Steinbildhauern und Bauteile des Lehmbau-Handwerks werden vorgestellt.

Unter dem Motto „Ton, Steine, Erden“ zeigt das Haus der Nachhaltigkeit bis zum 18. Dezember seine letzte Ausstellung in diesem Jahr. In der Präsentation geben Handwerker einen Einblick, welch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten irdene Materialien bieten. Zu sehen sind steinerne Büsten, Tier- und Pflanzenformen, das Maßwerkdetail eines Kirchenfensters, keramische Gebrauchsgegenstände und experimentelle Einzelobjekte aus Ton, Mosaikarbeiten sowie Wandkonstruktionen und Bauteile aus Lehm. Die Präsentation kann ab sofort bei freiem Eintritt in den Räumen des Johanniskreuzer Infozentrums besucht werden.

Darstellung des Handwerks mit irdenen Materialien

Sie ist in Kooperation mit der Beratungsstelle Formgebung der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz entstanden. Die Objekte stammen aus den Händen von Meisterschülerinnen und Meisterschülern des Handwerks aus Kaiserslautern, Studierenden und Lehrbeauftragten der Universität Landau sowie arrivierten Meisterschülern ihres jeweiligen Fachs aus der Pfalz und dem saarländischen Bexbach. Mit der aktuellen Präsentation will das Johanniskreuzer Infozentrum einen Querschnitt desjenigen Handwerks zeigen, das mit irdenen Werkstoffen arbeitet.

Foto: S. Keller

Abb.: Blattskulptur in Sandstein 

Ausstellung steht symbolisch für „Mutter Erde“

Gesteine verwittern im Verlauf vieler Jahrtausende und über viele Stufen zu immer kleineren Bestandteilen bis sie schließlich als Tonmineralien (Korngröße < 2 Mikrometer) enden. Je nach Größe, Mischung und Feuchtegehalt entstehen auf diesem Weg vielfältige Werkstoffe, die der Mensch schon immer bearbeitet und umgeformt hat. Das Material, mit dem sich die aktuelle Ausstellung befasst, steht dabei aber auch symbolisch für „Mutter Erde“, die Substanz, in der unsere Nahrung wächst, das Trinkwasser gefiltert wird und in der ein ganz eigenes und vielfältiges Lebens existiert. Durch den Klimawandel und die fehlenden Niederschläge der letzten Jahre wurde auch die Erde und der Boden stark in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem ist das Bewahren und die Förderung traditionellen Handwerks ein Auftrag in Biosphärenreservaten.

 

Hier gibt es die Übersicht der Aussteller

Quelle: RLP LF

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