Holzernte

TimberMax-Traktionswinde

Bearbeitet von Heinrich Höllerl

 Das Forstunternehmen Hegenbarth im Erzgebirge ist mit vier Traktionsmaschinen ein echter Hangspezialist. Seit einiger Zeit gehört aber auch die erste TimberMax-Winde Deutschlands zum Maschinenpark. Der orange Kraftklotz kommt aus Kanada. Der Konstrukteur war allerdings einige Jahre bei HSM, insofern steckt im Kern deutsches Know-How. Entwickelt wurden die Geräte mit Hinblick auf die Bedürfnisse in Chile oder eben Kanada. Christian Hegenbarths Exemplar ist das kleinste Modell, zieht aber schon 12 t und wiegt selbst 5 t. Für den eruropäischen Markt sollen noch kleinere Typen folgen.

Das Forstunternehmen hat die externe Winde relativ regelmäßig im Einsatz als zusätzliche Sicherung, wenn im Einhang zu einer der vielen Talsperren des Erzgebirges gearbeitet wird. Dort dürfen die Maschinen natürlich auf gar keinen Fall abrutschen. Immer häufiger kommt aber auch vor, dass es oberhalb einer Fahrgasse gar keinen Ankerbaum für die eingebauten Winden mehr gibt, weil er dem Käfer zum Opfer gefallen ist. Da steht die TimberMax am 25-t-Bagger weiterhin sicher. Mit ihrem schwenkbaren Seileinlauf lässt sie sich flexibler positionieren als manch andere Winde.

H. Höllerl