Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Thüringer Laub- und Nadelholzsubmission 2016

Thüringer Laub- und Nadelholzsubmission 2016

Bei der 25. Thüringer Laub- und Nadelholzsubmission der Landesforstanstalt am 20. Januar in Erfurt-Egstedt wurden insgesamt 1.487 Fm hochwertiges Säge- und Schälholz zu einem Gesamtwert von rund 565.000 € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) an 37 in- und ausländische Holzkäufer unter anderem aus Estland und Polen versteigert. 
Insgesamt 19 Baumarten, vor allem Eiche (700 Fm) und Esche (300 Fm), aber auch Lärchennadelholz (200 Fm) fanden ihre Abnehmer. Die Submission schließt trotz des Fehlens einzelner Spitzengebote mit einem Ergebnis über den Vorjahren.
Die Angebotsmenge aus allen Waldbesitzarten der 16 Thüringer Forstämter sowie der Stadt Mühlhausen und des sachsen-anhaltinischen Forstbetriebs Süd und dem Betreuungsforstamt Naumburg lag etwas unter dem Vorjahr. Dagegen konnte der Bieterkreis um sieben Bieter auf 44 Holzverarbeiter aus Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland gesteigert werden. Gebote kamen auch aus Frankreich, Österreich, Polen und Estland. Eine starke Nachfrage aus der Region war auch in diesem Jahr zu spüren. Mehrere kleinere Holz verarbeitende Unternehmen aus Thüringen waren neben den traditionellen Kunden aus der Furnier- und Sägebranche vertreten.
Eiche gewinnt zu, Bergahorn verliert, Lärche überrascht
Ganz im Zeichen der anhaltend hohen Nachfrage ist der teuerste Stamm eine Eiche. Die aus einer nordthüringischen Waldgenossenschaft stammende Braut wurde mit 1.889 €/Fm von einem bekannten Furnierhersteller beboten und schlägt mit über 6.000 € zu buche.
Wie bereits im Vorjahr fehlten überragende Spitzengebote auch dieses Jahr. Der Durchschnittserlös stieg im Vergleich zum Vorjahr über alle Holzarten nochmals leicht um 6 € auf über 387 €/Fm. Dies ist fast im Alleingang der Preissteigerung der Eiche um immerhin 30 €/Fm auf 525 €/Fm zu verdanken. Die Esche notierte nahezu identisch.
Großer Verlierer ist der Bergahorn, der mit über minus 209 €/Fm auf lediglich 387 €/Fm Durchschnittserlös abrutschte. Dies ist vor allem dem Fehlen einzelner, geriegelter Spitzenstämme zuzuschreiben.
Die Lärche notiert auf einem leicht gestiegenen Niveau bei 278 €/Fm und sorgte mit einem Spitzengebot von 839 €/Fm für Aufsehen.

ThüringenForst AöR

Auch interessant

von