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ThüringenForst zum Schadholzanfall durch Orkantief „Niklas“

ThüringenForst zum Schadholzanfall durch Orkantief „Niklas“

Die Thüringer Wälder sind bei dem Orkantief „Niklas“ glücklicherweise glimpflich davon gekommen. Eine erste Schadensbilanz habe für den Staatswald rund 50.000 Fm und für den Privat- und Kommunalwald weitere knapp 65.000 Fm Sturmwurf und Sturmbruch ergeben.
„Diese Schadmenge entspricht weniger als der durchschnittlichen Monatsmenge, die in Thüringen eingeschlagen wird“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Dabei habe es ausschließlich Einzelbäume getroffen, flächige Schäden seien kaum zu verzeichnen.
Zusätzlich beklagt ThüringenForst Sachschäden in Höhe von 65.000 € an Dächern von Forsthäusern und Jagdhütten, Schäden an Kraftfahrzeugen sowie jagdlichen Einrichtungen. Die Schadensschwerpunkte liegen in der Rhön, im Eichsfeld und in Ostthüringen.
Jetzt ist die wichtigste Aufgabe der Waldbesitzer, das Schadholz schnell aufzuarbeiten, um keine Vermehrung von Forstschädlingen, wie z.B. dem Borkenkäfer zu begünstigen. Schwierig bei der Schadholzbeseitigung ist die erhöhte Unfallgefahr, da die Stämme häufig unter Spannung sind oder teilweise auch noch Kronenteile nachbrechen.
In den kommenden Tagen und Wochen müssen sich Waldbesucher auf teilweise Beeinträchtigungen und Sperrungen von Wegen und Waldgebieten einstellen. Beim Betreten des Waldes besteht erhebliches Gefahrenpotenzial durch herabfallende Äste und Kronenteile.
ThüringenForst

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