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ThüringenForst stellt Laubholzernte planmäßig ein

ThüringenForst stellt Laubholzernte planmäßig ein

Mit rund 350.000 m³ geerntetem Laubholz hat ThüringenForst die Laubholzeinschlagssaison 2016/2017 plangemäß abgeschlossen.

Mit Abstand wichtigste Baumart unter den geernteten Laubhölzern ist die Rotbuche.
Mit Spezialbereifung und radverbindenden Kunststoffbändern wurden die Forstmaschinen vielerorts bodenpfleglicher umgerüstet. Wo der Boden besonders befahrungssensibel war, wurden Rückepferde als bodenschonende Erntehelfer eingesetzt. „Damit verteuerte sich die Holzrückung bei ThüringenForst in diesem Winter allerdings spürbar“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Besonders wald- und bodenpfleglich war der Einsatz von Forstseilkranen.
Horst- und Höhlenbäume sind tabu
Vielfach wurden schon im letztjährigen Spätsommer die zu erntenden Laubbäume markiert. Schützenswerte Bäume, wie z. B. Horst- oder Höhlenbäume oder auch sehr alte Bäume, erhielten eine Sondermarkierung. „Diese Bäume sind für die Holzernte tabu“, so Gebhardt weiter.
Insgesamt ist der Anteil an Laubhölzern im Landeswald in den letzten zehn Jahren um beachtliche 4,6 % angestiegen. Ebenfalls angestiegen ist der Anteil naturnaher Waldbestände auf nunmehr 36 % der Landeswaldfläche. Dies ist nicht zuletzt auch einem Totholzanteil von 22,3 m³/ha im Landeswald zu verdanken. Abgestorbenes Holz im Wald, etwa als stehender Baumstumpf oder auch liegendes Stammteil, sind wertvolle Biotope in naturnahen Wäldern – etwa für Insekten, Pilze oder Kleinsäuger.
ThüringenForst

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