Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Waldkalkung ist keine Düngung – der Naturkalk dient ausschließlich der Verbesserung der Bodenchemie.

ThüringenForst führt Waldkalkungen durch

Per Hubschrauber werden Anfang September knapp 800 ha Staatswald in den Hochlagen des Thüringer Waldes mit Naturkalk behandelt. Die Maßnahme wird im Bereich des Forstamtes Frauenwald (Thüringer Wald) auf  Nadelwaldflächen erfolgen.

ThüringenForst, flächengrößter Waldbesitzer im Freistaat, wird in der zweiten Septemberwoche im Bereich des Forstamtes Frauenwald (Thüringer Wald) knapp 800 ha Nadelwald mittels Hubschrauber kalken – geeignetes Flugwetter vorausgesetzt. Damit sollen Säurealtlasten und aktuelle Luftschadstoffeinträge in mehreren Revieren abgepuffert werden.

Hierzu werden pro Hektar rund drei Tonnen naturbelassener Magnesiumkalk regionaler Herkunft ausgebracht. „Auch nach über 30 Jahren Bodenschutzkalkung und einer deutlich verbesserten Luftreinhaltepolitik brauchen der Thüringer Wald, das Thüringer Schiefergebirge und der Harz weiterhin mittels Kalkung die Hilfe der Förster“, so Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand. Zuletzt kalkte ThüringenForst 2019 rund 900 ha Staatswald, ebenfalls im Thüringer Forstamt Frauenwald. Die Maßnahme wird rund 200.000 Euro kosten und wird EU-gefördert.

Während der Kalkung kann es kurzfristig zu Beeinträchtigungen beim Betreten des Waldes kommen. Der ausgebrachte Naturkalk ist für den Waldbesucher vollkommen ungefährlich, gleichwohl kann es durch die Feinpartikel zur Verunreinigung von Kleidungsstücken kommen. Unmittelbar vor Beginn der Maßnahmen wird das Thüringer Forstamt Frauenwald die lokale Bevölkerung hierzu nochmals informieren.

ThüringenForst

Auch interessant

von