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ThüringenForst: Erfolgreiche Forstassessor-Examen

ThüringenForst: Erfolgreiche Forstassessor-Examen

Nachdem die vier Forstuniversitäts-Absolventen Luise Stephani, Rafael Stadermann, Thomas Krichler und Philipp-Emanuel Rehpenning ihre zweijährige Referendarzeit in der Thüringer Landesforstanstalt abgeleistet hatten, erhielten sie am 28. Mai aus der Hand des ThüringenForst-Vorstands Volker Gebhardt ihre Urkunden zum bestandenen Assessor-Examen. Damit dürfen die sie die traditionsreiche Berufsbezeichnung Forstassessor führen. Für zwei der vier Absolventen bietet ThüringenForst eine attraktive Beschäftigungsmöglichkeit an.
In einer aktuell vorgestellten Studie „Forststudium und dann?“ des Berufsverbands Bund Deutscher Forstleute (BDF) wird die Beschäftigungssituation für forstliche Hochschulabsolventen, als „so gut wie seit 25 Jahren nicht mehr“ bezeichnet. In bundesweit neun staatlichen Forstverwaltungen werden verschiedene Ausbildungsgänge für forstliche Fachhochschul- und Universitätsabsolventen durchgeführt, von den Neuen Bundesländern leisten sich neben Thüringen nur noch Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ein solches Ausbildungssystem.
„Ziel des zweijährigen Forstreferendariats wie auch der einjährigen Anwärterzeit ist es, die vorwiegend theoretischen Kenntnisse der Hochschulabsolventen um forstbetriebliches und führungstechnisches Praxiswissen zu ergänzen“, so Gebhardt. Dabei durchlaufen die Referendare und Anwärter ein breit angelegtes, gleichwohl sehr anspruchsvolles Training. Danach können die Absolventen im Forstbetrieb sofort mit Führungsaufgaben eingesetzt werden.
Mit rund 200.000 ha Wald, landesweit 24 Forstämtern und einer eigenen forstlichen Forschungsanstalt sowie knapp 1500 Beschäftigten gilt ThüringenForst als einer der größten Arbeitgeber im ländlichen Raum in Thüringen.
ThüringenForst

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