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Thüringens Waldbesitzer für Unterstützung der Zukunft Holz GmbH

Thüringen: Waldbesitzerverband gegen überzogenen Naturschutz

Der Waldbesitzerverband für Thüringen fordert, alle Vorhaben, die die Holznutzung in Thüringen weiter einschränken, auf die Notwendigkeit zu überprüfen. Aus Sicht des Verbandes gibt es in Thüringen schon genug Schutzgebiete.

Im Freistaat Thüringen sind etwa 70000 ha Privatwald gegenwärtig schon FFH- oder Vogelschutzgebiet. Im Eichsfeld und im Thüringer Wald wehren sich private Waldbesitzer dagegen, dass ihre Wälder in weitere Schutzgebiete einbezogen werden.

„Es reicht. Wir haben schon genug Schutzgebiete. Allein ein Drittel des Privatwaldes wurde als FFH- Gebiet ausgewiesen, weil Generationen von Waldbesitzern und Förstern artenreiche Wälder geschaffen haben,“ erklärt Jörg Göring, Präsident des Waldbesitzerverbandes für Thüringen. Angesicht einer notwendigen Energiewende darf die Holznutzung nicht weiter reduziert werden. Die nachhaltige stoffliche und energetische Holznutzung aus einheimischen Wäldern ist notwendig, wenn ehrgeizige Klimaschutzziele erreicht werden soll. „Wenn das Holz nicht aus Deutschland kommt, holt sich die Industrie das Holz auf weiten Wegen irgendwo in der Welt. Können das unsere Politiker verantworten?“, so Göring.

Bundesweit bedeutet eine Waldstilllegung von 10 %:
• 1,1 Mio. ha Wald stillzulegen,
• einen Verzicht auf die Nutzung von 11 Mio. Fm Holz pro Jahr,
• einen Verlust von 110000 Arbeitsplätzen

Der Waldbesitzerverband für Thüringen vertritt den Privatwald in Thüringen mit rund 220000 ha (41 % der Waldfläche Thüringens) mit geschätzten 180000 Waldbesitzern.

WBV Thüringen

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