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Thüringen: Laubholz dominiert bei Herbstpflanzung 2014

Thüringen: Laubholz dominiert bei Herbstpflanzung 2014

ThüringenForst pflanzt in den kommenden Wochen über 270.000 neue Laubgehölze in seinen Wäldern und damit ein Drittel mehr als im Vorjahr. Schwerpunktbaumart der diesjährigen Herbstpflanzung ist die Buche, aber auch seltene Baumarten wie etwa die Weißtanne finden Berücksichtigung. Fast alle Pflanzen stammen aus der betriebseigenen Forstbaumschule Breitenworbis.

Zählt man die Bäume aus der Frühjahrsaufforstung 2014 hinzu, so wird die Landesforstanstalt in diesem Jahr über eine Million junge Bäumchen in den Waldboden gepflanzt haben (2013: 700.000 Bäume). Damit ist ThüringenForst in diesem Jahr landesweit der Einzelwaldbesitzer mit den umfangreichsten Aufforstungen in Thüringens Wäldern.
ThüringenForst pflanzt insbesondere Laubbäume in reine Nadelholzforste, um diese in Mischwälder umzuwandeln. „Mischwälder sind gegen Stürme stabiler, trotzen den Forstschädlingen besser und können sich erfolgreicher dem befürchteten, vom Menschen verursachten Klimawandel anpassen“, so ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt. Speziell die Trauben-Eiche, Baum des Jahres 2014, ist dazu geeignet, längere Trockenphasen zu überstehen. Die Nachzucht der Jungpflanzen sichert die Landesforstanstalt über die betriebseigene Forstbaumschule Breitenworbis. „Mit selbst gewonnenem und gezogenem forstlichen Saat- und Pflanzgut sichern wir konsequent höchste Qualität und Frische der zarten Jungbäume“, so Gebhardt abschließend.
ThüringenForst

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