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Thüringen informiert sich in Rheinland-Pfalz über Zertifizierung nach FSC

Über die Einführung der FSC-Zertifizierung im Staatswald von Rheinland-Pfalz hat sich am 4. Dezember eine von zwei Staatssekretären angeführte Delegation der Landesregierung Thüringens im Walderlebniszentrum Soonwald in Neupfalz (Landkreis Bad Kreuznach) informiert.

„Ich freue mich, dass die in Rheinland-Pfalz erfolgreiche FSC-Zertifizierung des Staatswaldes beispielgebend für die Zertifizierung der Thüringischen Wälder werden könnte“, sagte der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese. In nur drei Jahren habe Landesforsten Rheinland-Pfalz dieses international anerkannte Waldbewirtschaftungszertifikat reibungslos und vorbildlich eingeführt. „Damit konnten wir die hohen Standards in der naturnahen Waldbewirtschaftung optimieren und absichern“, sagte Griese.
Landesforsten Rheinland-Pfalz war bundesweit die erste Forstverwaltung, die sich für eine Gruppenzertifizierung des Staatswalds entschieden hat. Die Zertifizierung erfolgte in den Jahren 2012 bis 2015 stufenweise in Gruppen von Forstämtern. Anfang 2016 werden alle Staatswaldflächen zertifiziert sein. „Diesen Weg kann ich den Kollegen aus Thüringen uneingeschränkt empfehlen“, so Staatssekretär Griese.
In Thüringen war die Zertifizierung nach FSC (Forest Stewardship Council) 2014 im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Die Staatssekretäre Klaus Sühl (Forsten) und Olaf Möller (Umwelt) wurden im Soonwald von Abgeordneten der Fraktionen CDU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/ Die Grünen begleitet.
MULEWF Rheinland-Pfalz

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