Forstpolitik

Thüringen: Förster-Lehrer-Konzept überzeugt

Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Diezel besuchte am 16. Mai das mit 60 Betten größte Jugendwaldheim Thüringens in Gera-Ernsee.
Rund 2,75 Mio. € investierte ThüringenForst in die vor kurzem abgeschlossene Sanierung und den Umbau dieses Jugendwaldheimes, das bundesweit das viertgrößte seiner Art ist. Das als jüngstes Jugendwaldheim der Landesforstanstalt eröffnete Haus war zuvor als Betriebsschule für Facharbeiter der Forstwirtschaft genutzt worden. Neben Gera-Ernsee verfügt ThüringenForst über weitere Jugendwaldheime in Rathsfeld (Kyffhäuser-Kreis) und Bergern (Kreis Apolda).
Beispielhaftes Projekt

„Das innen wie außen mit sehr viel Holz sanierte Jugendwaldheim Gera-Ernsee stärkt die umweltbezogene Bildung im Freistaat“, sagte Diezel. Das waldpädagogische Förster-Lehrer-Konzept, kombiniert mit nunmehr modernen Unterbringungs- und Lehrmöglichkeiten überzeugte die Politikerin.
„In den forstlichen Einrichtungen verweilen die jungen Gäste aller Schulstufen mit ihren Lehrern in der Regel eine Woche, betreut durch pädagogisch zertifizierte Forstwirtschaftsmeister und Diplom-Forstingenieure“, erläuterte ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen auf spielerisch-lernende Weise zu ermöglichen, den Wald mit viel Zeit und aus verschiedensten Perspektiven zu entdecken, und im wahrsten Wortsinne zu begreifen.
„Ein beispielhaftes Projekt für die Region Ostthüringen“, so die Landtagspräsidentin abschließend.
Das wiedereröffnete, übrigens barrierefrei gestaltete Jugendwaldheim Gera-Ernsee ist für die nächsten zwei Jahre komplett ausgebucht.
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