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Thüringen: Einigung in Sachen „Kickelhahn“

Die Stadt Ilmenau, vertreten durch Oberbürgermeister Gerd Michael Seeber und ThüringenForst, vertreten durch den neuen Vorstand Jörn Ripken, haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen in Sachen „Kickelhahn“ geeinigt. Der Erhalt des denkmalgeschützten Turms ist somit gesichert.

Der „Kickelhahn“ ist sowohl für die Stadt als auch für den Landkreis von touristischer Bedeutung. Er stellt ein Aushängeschild der Stadt, aber auch des Thüringer Waldes und damit des Freistaates dar, betonten beide Seiten in einer gemeinsamen Erklärung am 15.8.2017. Die Stadt hatte den Nutzungsvertrag zum Jahresende gekündigt. Vorausgegangen war ein Meinungsstreit über Zuständigkeiten und Abläufe im Zusammenhang mit einer möglichen Sanierung des „Kickelhahn“. Dieser Streit ist nun beigelegt.

Die Einigung sieht zunächst vor, dass die Stadt den zum 31.12.2017 gekündigten Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Dieses Vorgehen ermöglicht der Stadt entsprechende Fördermittel für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu beantragen und entsprechende Maßnahmen auch umzusetzen. Zugleich bekommen alle Parteien die Möglichkeit, weitere Aspekte einvernehmlich im nächsten Jahr zu regeln, heißt es abschließend in der Erklärung. ThüringenForst ist Eigentümer, die Stadt Ilmenau Nutzer der Liegenschaft.

ThüringenForst

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