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Thüringen: Ehrenurkunden für vorbildliche Waldbewirtschaftung verliehen

Thüringen: Ehrenurkunden für vorbildliche Waldbewirtschaftung verliehen

Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, übergab am 15. April im Forsthaus Willrode die „Ehrenurkunden für vorbildliche Waldbewirtschaftung“ an Waldbesitzer aus Thüringen. Viele thüringische Waldbesitzer arbeiten bei der Bewirtschaftung ihrer Wälder über das gesetzlich geforderte Maß hinaus ökonomisch und ökologisch vorbildlich. „Ich möchte diese besonderen Leistungen herausstellen und mit der Verleihung der Ehrenurkunde ihre Vorbildfunktion in den einzelnen Regionen des Freistaats noch deutlicher machen“, äußert dazu Ministerin Keller.
In diesem Jahr sind sechs Waldbesitzer ausgewählt worden, die seit Jahren die biologische Vielfalt bei der täglichen Waldbewirtschaftung beachten und gezielt fördern. Die besonderen Leistungen der Waldbesitzer reichen vom Waldumbau an extremen Steilhängen über die großflächige Einbringung von Weißtannen bis hin zur Entwicklung der Geburtsstätte des Forstwissenschaftlers Heinrich Cotta.
Vorschläge für die Ehrung kommen von dem Gemeinde- und Städtebund, dem Waldbesitzerverband und von der Landesforstanstalt. Seit 1999 wurden die Ehrenurkunden nun bereits zum neunten Male vergeben. Folgende Forstbetriebe erhielten die „Ehrenurkunde für vorbildliche Waldbewirtschaftung“ 2015:
•  Stadt Wasungen,
•  Stadt Ziegenrück,
•  Forstbetriebsgemeinschaft „Breitenbach“ mit Sitz in Schmalkalden OT Breitenbach,
•  Forstbetriebsgemeinschaft „Friesentäler“ mit Sitz in Ottmannsdorf,
•  Rupprecht Freiherr von Reitzenstein, Issigau und
•  Frank Prüller, Schöndorf.
Projekt-Start: Klimaschutz durch Kleinprivatwald
Neben der Auszeichnung der Waldbesitzer wurde auf der Veranstaltung offiziell der Startschuss für das Waldklimafondsprojekt „Klimaschutz durch Kleinprivatwald für Eigentümer und Gesellschaft (KKEG)“ durch Ministerin Birgit Keller gegeben. „Ich bin sehr froh, dass wir ein solches innovatives Projekt in Thüringen auf den Weg bringen konnten und erhoffe mir davon bedarfsgerechte und auf den jeweiligen Waldbesitzer oder die jeweilige Forstbetriebsgemeinschaft abgestimmte Lösungen“, sagte dazu Ministerin Keller.
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

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