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Thüringen braucht hochqualifizierte Förster

Thüringen braucht auch in Zukunft hochqualifizierte Förster. Darauf hat Thüringens Umweltstaatssekretär Roland Richwien anlässlich der Verabschiedung von 40 Bachelor-Absolventen des Studiengangs Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement an der Fachhochschule Erfurt am 2. November hingewiesen.

„Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie der Anpassung an den Klimawandel, der Erhaltung der biologischen Vielfalt oder der Ressourcensicherung wächst die Bedeutung der grünen Branchen einschließlich der nachhaltigen Forstwirtschaft“, sagte Richwien.
 
Den Vertretern der Fachhochschule dankte der Staatssekretär für die Qualifizierung des forstlichen Nachwuchses im Freistaat. Richwien lobte die zeitgemäßen Studieninhalte wie zum Beispiel Waldpädagogik oder hochmechanisierte Erntetechnologie. Erst im Frühjahr hatte das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz die FH Erfurt beauftragt, die Ausbildung zum zertifizierten Waldpädagogen zu übernehmen.
 
Die zu etwa 50 % aus Thüringen stammenden Absolventen können u.a. in staatlichen oder privaten Forstbetrieben, in Nationalparkverwaltungen, Naturschutzbehörden und Betrieben der Holzwirtschaft eingesetzt werden. Einige der Absolventen haben bereits ihre Anwärterausbildung, sieben bei der ThüringenForst AÖR, andere ihr Masterstudium an forstlichen Fakultäten der Universitäten Freiburg und Göttingen begonnen.

TMLFUN

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