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Team-Timber feiert zehnjähriges Bestehen

Team-Timber feiert zehnjähriges Bestehen

Anlässlich ihres zehnjährigen Gründungsjubiläums kann die Team-Timber GmbH auf eine erfolgreiche Netzwerkarbeit zurückblicken. Dem Bündnis aus neun mittelständischen Holzverarbeitungsbetrieben aus dem Hochsauerlandkreis ist es gelungen, Kräfte sinnvoll zu bündeln und so die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe insgesamt zu steigern. Synergieeffekte konnten in den Bereichen Ein- und Verkauf, Produktion, Informations- und Technologietransfer sowie Qualitätsmanagement und Logistik erzielt werden.
   
Entstanden ist das Netzwerk Team-Timber aus einem Verbundprojekt heraus, welches der Förderverein Forst und Holz Schmallenberg 2001 angestoßen hatte. „Im Zuge der Projektarbeit haben wir schnell gesehen, welch ein umfangreiches Potenzial in so einem Bündnis von mittelständischen Betrieben stecken kann. Daher war die spätere Gründung von Team-Timber nur ein logischer Schritt“, erinnert sich Geschäftsführer Dr. Hubertus Weber.
 
Anders als ein eindimensional ausgerichteter Großbetrieb, bietet Team-Timber die verschiedenen Produktionstechniken der Gesellschafter-Unternehmen aus einer Hand. Weil das Netzwerk auf allen wichtigen Holzmärkten – u.a. Verpackung, Bau und Handel – präsent ist, kann es auf eine Veränderung der Absatzsituation in einem Segment zügig und angemessen reagieren. Team-Timber repräsentiert rund 250 Mitarbeiter, das Netzwerk verfügt über 50 ha Betriebsfläche sowie ein Einschnitt-Potenzial von jährlich rund 1 Mio. Fm.
 
Gemeinschaftlich betreiben die mittelständischen Holzverarbeitungsbetriebe aus dem Sauerland inzwischen ihr Umwelt- und Qualitätsmanagement. Die Auditierung für PEFC- und CE-Zertifikate wurde jeweils über Team-Timber abgewickelt. Seit 2009 optimiert daneben die Team Timber Logistik GmbH von einem 30000 m² großen Grundstück am Bestwiger Bahnhof aus die Logistik der Holzverarbeiter.
 
Ein Quantensprung war die Entwicklung des Auslandsgeschäfts: Während die mittelständischen Holzverarbeitungsbetriebe vor zehn Jahren vorrangig den Binnenmarkt im Blick hatten, exportieren sie heute in westeuropäische Länder, nach Nordafrika und in den Nahen Osten. Aktuell wird die Exportfähigkeit durch die anhaltend schwierige Rundholzverfügbarkeit und die hohen Rundholzpreise in Deutschland jedoch stark eingeschränkt. 
 
Neben dem Aufbau einer Absatzplattform für das Ausland konnte das Holznetzwerk Team-Timber in den vergangenen zehn Jahren die Marktposition in den Segmenten Industrierestholz sowie Nadelschnittholz massiv ausbauen. Team-Timber kann nun mit einem Vollsortiment am Markt punkten.

„Es ist uns ein Herzensanliegen, dass von der Wertschöpfung in erster Linie die Menschen in unserer unmittelbaren Heimat profitieren“, betont Weber. Gut sind die Beziehungen zu den privaten Waldbesitzern der Region. „Da gibt es Kontakte, die bereits über Generationen hinweg bestehen“, ergänzt Weber.

Team-Timber

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