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Die ?Submissionsbraut?

Taubertäler Eiche weiter auf hohem Niveau

Bei der Wertholz-Submission Taubertal wurden auf den drei traditionellen Lagerplätzen in Nassig (Stadt Wertheim), Roggenberg (Stadt Bad Mergentheim) und Bergwald (Gemeinde Wittighausen) sowie erstmals auf dem Lagerplatz Nonnenwald (Stadt Schrozberg) insgesamt 2 795 Fm Wertholz angeboten. Dabei entfielen 83 % auf Eiche (2 395 Fm) und 11 % auf Buntlaubhölzer (270 Fm). Nach den guten Erfolgen in den letzten Jahren wurden auch wieder Nadelwerthölzer mit sechs Prozent (115 Fm Douglasie, 46 Fm Lärche und 12 Fm Kiefer) submittiert. Die angebotenen Werthölzer stammen aus allen Waldbesitzarten der Landkreise Main-Tauber-Kreis (2 400 Fm) und Schwäbisch Hall (400 Fm), strukturbedingt zum Großteil aus Körperschafts- und Staatswald.Die Gesamterlöse des Termins summieren sich auf 905 000 € über alle Baumarten. Der Durchschnittserlös der Eichen stieg von 330,- €/Fm im Jahr 2013 auf 343,- €/Fm im Jahr 2014 bei gut vergleichbarer Güten- und Stärkenverteilung. Vollfurniere lagen bei 978,- €/Fm je Fm (78 Fm) und Teilfurniere bei 520,- €/Fm (664 Fm). Reine B-Lose (905 Fm) lagen mit 294,- €/Fm leicht unter Vorjahresniveau mit 312,- €/Fm, B/C-Mischlose mit 356 Fm (372 Fm) lagen ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert mit 213,- €/Fm (224,- €/Fm). Bis auf zehn Fm wurden alle angebotenen Eichen beboten und verkauft.Bei den angebotenen Buntlaubhölzern bestätigte sich der Trend der Vorjahre zu sehr qualitätsbewussten Angeboten. Für geringe Ahorne und Kirschen wurden nur zweistellige oder niedere dreistellige Preise geboten, oder sie blieben ganz ohne Gebot. Ausschließlich furnierfähige Ahorne und Kirschen erreichten akzeptable Preise. Wegen der geringen Mengen haben bei Buntlaubholz Preisvergleiche mit den Vorjahren keinen Sinn. Die angebotenen 130 Fm Esche wurden zu durchschnittlich 160,- €/Fm verkauft und heben sich deutlich vom übrigen Buntlaubholz ab.Teuerster Stamm, die „Submissionsbraut“, war eine Furniereiche aus dem Gemeindewald Ahorn mit 3 743,- €/Fm, der absolute Höchstpreis für eine Eiche in den letzten 25 Jahren bei diesem Termin. Käufer war ein unterfränkisches Furnierwerk.Die mit submittierten ausgewählten Douglasienstämme mit 115 Fm (98 Fm) tendieren mit im Durchschnitt 216,- €/Fm leicht über Vorjahresniveau (200,- €/Fm), die wenigen Lärchen blieben unter dem Vorjahresergebnis.

LRA Main-Tauber-Kreis
Die ?Submissionsbraut? eine Furniereiche mit einem Kubik-Erlös von 3.743 ?: Der Stamm ist auf fünf Meter Länge ausgehalten und hat einen Mittendurchmesser von 77 cm ohne Rinde. Der Festgehalt beträgt 2

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