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Die stärkste Eiche der Wertholzsubmission aus dem Main-Tauber-Kreis mit 112 cm Durchmesser an der Stirnfläche stammt aus dem Stadtwald Lauda-Königshofen und misst bei einer Länge von nur 4

Taubertäler Eiche weiter auf Höhenflug

Bei der traditionellen Taubertäler Wertholz-Submission wurden auf den Lagerplätzen Nassig (Stadt Wertheim), Roggenberg (Stadt Mergentheim), Bergwald (Gemeinde Wittighausen) und Nonnenwald (Stadt Schrozberg) insgesamt 2.615 Fm Wertholz angeboten.
Angebot …
Die angebotenen Stämme kommen aus allen Waldbesitzarten, also aus Staats-, Gemeinde- und Privatwald. Strukturbedingt stammt das größte Angebot aus den Gemeindewäldern. 85 % entfielen auf Eiche (2.214 Fm) und 7 % auf Buntlaubholz (185 Fm). Nach den sehr guten Erfolgen in den Vorjahren wurden zentral auf dem Roggenberg wieder Nadelwerthölzer (174 Fm Douglasie, 35 Fm Lärche bzw. Kiefer) offeriert, die 8 % des Gesamtangebots ausmachten.
… und Erlöse
 

Die Gesamterlöse des Termins summieren sich auf 1.016.150,32 € über alle Baumarten. „Das Gesamtergebnis des Wertholztermins 2016 war für die Waldbesitzer wiederum sehr zufriedenstellend. Das ohnehin schon hohe Niveau der Vorjahre konnte nochmals übertroffen werden“, fasst Jürgen Weihmann, Leiter des Forstamtes beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, zusammen.

Teuerster Stamm, die „Submissionsbraut“, war eine Furniereiche aus dem Privatwald Freudenberg mit 1.769 €/Fm. Der Durchschnittserlös der Eichen stieg von 381 €/Fm im Vorjahr auf 423 €/Fm bei vergleichbarer Güte- und Stärkenklassenverteilung. Lose der Güteklasse A verbesserten sich von 373 €/Fm auf 678 €/Fm. Reine Güte-B-Lose erzielten 420 €/Fm (Vorjahr 320 €/Fm). B-C-Mischlose steigerten sich von 252 €/Fm auf heuer 268 €/Fm und reine Güte-C-Lose wurden nach 173 €/Fm im letzten Jahr mit 200 €/Fm bezahlt. Alle Eichenstämnme wurden beboten, lediglich zwei Lose wurden wegen zu geringer Gebote nicht zugeschlagen.
Bei den deutlich reduzierten Angebot von Buntlaubhölzern bestätigt sich der Trend der Vorjahr hin zum sehr qualitätsbewussten Bieter. 
Für geringe Ahorne und Kirschen wurden nur zweistellige und niedrige dreistellige Beträge geboten, Roteichen und Wildbirnen blieben zum Teil ohne Gebot bzw. wurden nicht zugeschlagen. Bessere stärkere Eschen (B-Qualität) hielten mit etwa 170 €/Fm das Niveau des Vorjahres. Wegen der geringen Gesamtmenge sind keine aussagefähigen Interpretationen möglich.
Die mitsubmittierten ausgewählten Douglasien-Werthölzer (174 Fm) lagen mit durchschnittlich 208 €/Fm auf dem Vorjahresniveau (204 €/Fm).
Käuferkreis
Die weit überregionale Bedeutung der Taubertäler Submission wird von der hohen Anzahl der erfolgreichen Bieter (42) unterstrichen, davon 37 aus der Bundesrepublik, vier aus Frankreich und einer aus Österreich.
Der Käuferkreis entsprach dem der Vorjahre mit 6 Furnierwerken, 20 Sägewerken, 6 Händlern und 10 Handwerkern. Die vier französischen Kunden kauften ausschließlich für die Fassdaubenproduktion (Barriquefässer).
Forstamt beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis
8 Meter stattliche 3 Die stärkste Eiche der Wertholzsubmission aus dem Main-Tauber-Kreis mit 112 cm Durchmesser an der Stirnfläche stammt aus dem Stadtwald Lauda-Königshofen und misst bei einer Länge von nur 4

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