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Beschäftigte von HessenForst erhalten mehr Geld

Die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erzielte gemeinsam mit der Tarifgemeinschaft, u.a. mit ver.di, am 29. März ein Plus von 8 % für den öffentlichen Dienst in Hessen. Auch die 2.500 Beschäftigten im Landesforst Hessen erhalten mehr Geld. Die Laufzeit des Landestarifvertrags endet am 30. September 2021.

„Der Abschluss ist ein sehr wichtiges Signal für die Attraktivität des Landes Hessen als Arbeitgeber. Mit diesem Kompromiss schließen wir an das Niveau der übrigen Bundesländer an. Das ist wichtig, um eine weitere Verschärfung der Konkurrenz um den dringend gebrauchten Nachwuchs in den Landesforsten zu verhindern“, sagte der IG BAU-Forstexperte Michael Schmitt. „Gerade deshalb war uns die Durchsetzung des Mindestbetrags von insgesamt 240 €, die Erhöhung der Eingangsstufen um 11 % und die Steigerung der Ausbildungsvergütung um zwei Mal 60 € sowie einen Tag mehr Urlaub wichtig. Für die Beschäftigten im Forst wurde darüber hinaus auch der Einstieg in die Gestellung der Motorsägen durch das Land Hessen erreicht. Damit ist eine wichtige Forderung der Forstleute in diesem Tarifvertrag berücksichtigt worden.“

Der Tarifvertrag für die Landesbeschäftigten sieht vor, dass die Einkommen in drei Stufen steigen. Zum 1. März 2019 erhöhen sie sich um 3,2 %, mindestens aber um 100 €. Zum 1. Februar 2020 beträgt das Plus wiederum 3,2 % oder mindestens 100 € und zum 1. Januar 2021 kommen weitere 1,4 % oder mindestens 40 € hinzu. Neben einem Plus von insgesamt 120 € und einem zusätzlichen Urlaubstag für Auszubildende sieht der Landestarifvertrag auch eine Kinderzulage von 100 € pro Kind vor. Die Laufzeit endet am 30. September 2021.

IG BAU

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