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Wolf

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg hat den Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans erarbeitet und wird diesen Anfang September mit Naturschutz- und Landnutzerverbänden erörtern.
 

Der Freistaat Sachsen kann Nutztierhaltern nach Wolfsübergriffen künftig noch besser helfen. Der Schadensausgleich, mit dem der Wert gerissener Tiere erstattet werden kann, ist jetzt auch über die sogenannte Deminimisgrenze von 15.000 € hinaus in voller Höhe aus staatlichen Mitteln möglich.
 

Der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) zieht sich aus dem Wolfsfonds zurück. Dies gab der LJV auf seiner Homepage bekannt.
 

Der Freistaat Sachsen will in einem Pilotvorhaben ergänzende Maßnahmen an Zäunen erproben, um den Schutz von Ziegen und Schafen vor Wölfen weiter zu verbessern. Mit dem einjährigen Versuch soll die Wirkung zusätzlicher stromführender Drähte an Festzäunen zum Herdenschutz getestet werden.
 

Eine Änderung im Bundesnaturschutzgesetz soll die Voraussetzung für einen bundesweit einheitlichen Umgang mit „Problemwölfen“ schaffen. Darauf haben sich Vertreter von Bund und Ländern verständigt.
 
Anders als das Bundesamt für Naturschutz bewertet der DJV es bereits als verhaltensauffällig, wenn sich Wölfe mehrfach tagsüber Siedlungen nähern oder nachts queren.

In Polen soll am am 26. Juni ein Wolf zwei Kinder angegriffen und verletzt haben. Im Anschluss sei das Tier nach Verordnung durch eine regionale Umweltbehörde von einem Jäger erschossen worden. Dies bestätigte der Polnische Jagdverband am 29. Juni gegenüber ...
 

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat sich am 27. Juni mit ihren beiden Länderkollegen Thomas Schmidt (Sachsen) und Till Backhaus (Mecklenburg-Vorpommern) getroffen. Bei dem Gespräch ging es vor allem darum, eine gemeinsame Linie bei den Herausforderungen im ...
 

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, hat am 18. Mai die Besenderung von Wölfen im Cuxhavener Raum zu Managementzwecken angeordnet.
 

Der Wolf, der im April bei Bad Wildbad (Baden-Württemberg) insgesamt 44 Schafe getötet hatte, wurde inzwischen identifiziert. Es handelt sich laut einer Pressemitteilung des Umweltministeriums Baden-Württemberg um den selben Rüden, der bereits mehrfach in der Region nachgewiesen wurde. Der Wolf ...
 

Am Morgen des 13. Mai hat der Revierleiter des Bundesforstbetriebes Rhein-Mosel am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden/Stegskopf ein wolfsähnliches Tier fotografiert. Bundesforsten hat das Foto unmittelbar zur wissenschaftlichen Untersuchung an die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DDBW) weitergeleitet. Von ...
 

Das Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik hat am Montag einen Wolfsnachweis bei Reidenbruch im Landkreis Neuwied bestätigt.
 

Wie das rheinland-pfälzische Umweltministerium informiert, lässt das Ergebnis einer genetischen Beprobung an einem Damwildriss in Leutesdorf bei Neuwied eindeutig auf einen Wolf schließen – das belegt die DNA-Untersuchung der Wildtiergenetik des Senckenberginstituts. Das getötete Damtier wurde am Nachmittag des 17. ...
 

Soll der Wolf in Deutschland wieder gejagt werden und würde dies die Situation von Weidetierhaltern verbessern? In diesen Fragen sind sich Experten und Politiker extrem uneins. Dies wurde deutlich in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und ...
 

Im Rahmen der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags zum Wolf fordert der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, eine sachliche Diskussion. Dazu gehöre auch die ehrliche Offenlegung von Zahlen.
 

„Artenschutz kann nur erfolgreich sein, wenn diejenigen mitgenommen werden, die dadurch scheinbar oder tatsächlich Einschränkungen erfahren. Das ist die oberste Maxime meiner Wolfpolitik“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am 16. März im Schweriner Landtag.
 

Baden-Württemberg, Hessen und das Saarland schlossen mit Rheinland-Pfalz eine Vereinbarung ab. Das Ziel ist, Wölfe länderübergreifend durch ein Monitoring zu beobachten.
 
Die aktuellen Monitoring-Ergebnisse zeigen, dass die Etablierung der Wolfspopulation einer großen Dynamik unterworfen ist.

Bei den in Mecklenburg-Vorpommern siedelnden Wolfsrudeln gibt es offenbar Veränderungen hinsichtlich der Aufteilung der Territorien.
 

Das Niedersächsische Ministerium weist darauf hin, Sichtungen des Wolfes in Walsrode und Umgebung an die Landesjägerschaft oder das Wolfsbüro zu melden.
 
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies kündigt „klare Kante“ im Umgang mit dem Wolf an.

Im Umgang mit dem Wolf hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies „Klare Kante“ angekündigt. Das Thema soll nicht nur in Hannover auf die Tagesordnung kommen.
 

Die „Förderkulisse Herdenschutz“ wurde mit Wirkung zum 6.12.2017 auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Halterinnen und Halter von Schafen, Ziegen und Gatterwild können nun landesweit mit Unterstützung des Landes dauerhaft wirksame Präventionsmaßnahmen umsetzen.
 

Der Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg Jörg Vogelsänger hat als Teil des Wolfsmanagementplans die Brandenburger Wolfsverordnung (BbgWolfV) unterzeichnet. Die Verordnung wird nach ihrer Veröffentlichung Anfang 2018 in Kraft treten. Als erstes Bundesland versucht Brandenburg, mit ...
 

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast haben sich in einem Gespräch (8.12.2017) darauf verständigt, beim Thema Wolf in Zukunft stärker zusammenarbeiten zu wollen.
 

Während drinnen beim Jahresforum zur EU-Alpenstrategie über die Zusammenarbeit bei Umweltschutz und Infrastruktur sowie bei wirtschaftlichen Fragen diskutiert wurde, haben am 23. November Bergbauern, Weidetierhalter und Schäfer vor der BMW Welt in München demonstriert. Sie forderten von den Politikern einen ...
 
Wolfsvorkommen in Deutschland im Monitoringjahr 2016/2017 (1.5.2016 bis 30.4.2017), Stand: 27.10.2017.

Aktuell sind in Deutschland 60 Wolfsrudel bestätigt. Das geht aus einer neuen Erhebung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) hervor. Die Wolfs-Vorkommen konzentrieren sich derzeit weiterhin vor allem auf das norddeutsche ...
 

Am 15. November 2017 trat in Sachsen-Anhalt der Runderlass „Umgang mit verhaltensauffälligen, verletzten oder getöteten Wölfen“ in Kraft. Der Erlass richtet sich an die Polizeibehörden und soll Beamten Rechtssicherheit beim Schusswaffengebrauch gegen Wölfe geben.