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Waldökologie

Prof. Dr. Gisela Jahn

Am 15. August 2020 vollendete Prof. Dr. Gisela Jahn, langjährige Dozentin für forstliche Vegetationskunde an der Georg-August-Universität Göttingen, ihren 100. Geburtstag.
 

Kostengünstig und naturnah: Uni Hohenheim erforscht Vorteile und Potenzial sog. „spontaner Waldbildung“, bei der Ackerflächen zur Wiederbewaldung sich selbst überlassen werden.
 
Totholz Bielsteinhöhle Landesverband Lippe

In ihrem Waldbaukonzept legt die Forstabteilung deshalb dar, wo unter welchen Umständen wieviel Totholz im Wald belassen werden kann. Dabei spielt die Verkehrssicherheit der Waldbesucher eine wichtige Rolle.
 
Landrat Dr. Axel Lehmann (l.), Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast (r.), Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes (2.v.r.) und Daniel Telaar, Leiter der Naturschutzbehörde des Kreises Lippe, stehen inmitten der Blühwiese im Forstrevier Nassesand, wo ihnen u.a. wilde Möhre teilweise bis zu den Schultern reicht.

Förster des Landesverbandes Lippe legen Blühwiesen und Blühstreifen auf Schadflächen, die als Folge von Sturm, Dürre und Borkenkäferbefall entstanden sind, an. Der Kreis Lippe liefert dafür das Saatgut.
 
Prof. Dr. Andreas Roloff bringt seinen Studenten die Baumarten bei, indem er sie besingt oder bespielt – das Alphorn ist aus Fichte, Roloff erlernte es und spielt es für den Film extra in „Nordamerika“, dem jüngsten Waldteil des Forstbotanischen Gartens.

„Der Osten – Entdecke wo du lebst“ erzählt Geschichten der Menschen, die in Tharandt seit 200 Jahren Wissen über Bäume und Wälder weitergeben - 18. August um 21 Uhr, MDR.
 
Die große Mehrheit der Befragten wünscht sich mehr Informationen über die heimischen Tier- und Pflanzenarten (Symbolbild).

Das Naturbewusstsein in Deutschland wächst. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Naturbewusstseinsstudie 2019, die BMU und BfN am 14. August in Berlin vorgestellt haben.
 
Waldmoore machen 14 % der Waldfläche in Mecklenburg-Vorpommern aus (Symbolbild).

Rund 74.000 ha der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern sind Moore, ca. 30 % davon sind noch natürlich intakt. Die Landesforstanstalt MV hat seit 2011 mehr als 700 ha Waldmoore wiedervernässt.
 
Führungswechsel an der LWF (v. l.): Forstministerin Michaela Kaniber, Olaf Schmidt und Nachfolger Dr. Peter Pröbstle

Der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Olaf Schmidt, geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird ab 1. August der 55-jährige Dr. Peter Pröbstle.
 

Der NABU-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Johannes Enssle, kritisiert die von Minister Peter Hauk geplante Förderung nicht-heimischer Baumarten sowie die Klimawandelprämie für Waldbesitzende.
 
Mit der weißlich-silbrigen Rinde ist die Birke gut gegen Sonnenbrand geschützt. Fichte und Buche trifft es da deutlich schlechter.

Um sich vor der Sonne zu schützen verwenden Menschen Sonnencreme. Doch was machen Bäume? Auch sie sind vor Sonnenbrand nicht geschützt.
 

Niedersachsen würdigt jährlich Menschen, die sich langjährig und ehrenamtlich für den Wald einsetzen. Dieses Jahr können Vorschläge bis zum 31. August eingereicht werden.
 
Prof. Dr. Ernst Röhrig

Am 22. März verstarb Prof. Dr. Ernst Röhrig in sein 100. Lebensjahr. Viele der derzeit aktiven Kollegen werden ihn nicht mehr kennen. Deshalb seien hier die wichtigsten Stationen seines Werdegangs rekapituliert.
 
Der Präsident der LWF, Olaf Schmidt, geht in den Ruhestand.

Olaf Schmidt, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) geht nach 20 Jahren als Leiter der LWF in den Ruhestand.
 
Blick auf den Edersee im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der NABU Hessen hat eine neue Internet-Plattform www.naturwald-hessen.de gestartet. Dort werden die 23 größten Gebiete mit natürlicher Waldentwicklung in Hessen in einzelnen Steckbriefen vorgestellt.
 
Projekt InsHabNet: Entomologen dokumentierten an 50 Standorten nahe Güstrow/Mecklenburg die vorkommenden Insektenarten, darunter seltene Nachtschmetterlinge und Tagfalter wie den Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris).

Im Herbst 2018 startete die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit InsHabNet ein vom BMEL gefördertes Modellprojekt zum Schutz von Waldinsekten, deren Populationen durch fragmentierte Lebensräume als gefährdet gelten.
 
Auf der Internetseite der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz werden die eindeutigen Nachweise (C1-Nachweise) in Rheinland-Pfalz gesammelt.

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
 
Weibliches Rotwild mit Sender von einer Wildkamera

Der Wolf streift wieder durch Bayerns Wälder. In einem neuen Forschungsprojekt werden nun mithilfe von Wildkameras die Bewegungen der Wölfe und des Schalenwilds in Bayern systematisch erfasst und untersucht.
 

Der Wald ist weltweit großen Belastungen ausgesetzt. Klimatische Extreme wie Hitze und Dürre setzen ihm zu. Eine im Fachmagazin Science erschienene Studie mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) ist der Frage nachgegangen, wie der globale Wandel Wälder in Zukunft ...
 

Vier größere staatliche Waldgebiete in Bayern sollen als Naturwälder ausgewiesen und damit dauerhaft unter Schutz gestellt werden. Lob und Tadel für die Unterschutzstellung gibt es vom Naturschutz.
 
Die Broschüre „Wie ein Luchs“ kann über die Webseite des BUND kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Warum breitet sich der Luchs in Deutschland nur sehr langsam aus? Dieser Frage geht der BUND in Thüringen seit dem 27. Mai gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und Freiburg nach.
 
Die Sieber ist das einzige größere Fließgewässer im Westharz, das nicht durch eine Talsperre verbaut ist.

Im Sommer 2020 werden die alten Wehranlagen der Holzschleifereien Sieber II und III zurückgebaut. Fortan kann der letzte unverbaute Bach im Westharz wieder ökologisch durchgängig fließen.
 
Machten sich einen Eindruck von der Moorwiedervernässungsfläche (v. l.): Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, Dr. Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, Michael Dittrich, stellvertretender DBU-Generalsekretär, DBU-Feuchtgebietsmanager Dr. Uwe Fuellhaas und Bundesforst-Revierleiter Dirk Möller.

In den nächsten Wochen startet die Detailplanung für die Wiedervernässung des Niedermoores auf rund 100 ha der DBU-Naturerbefläche Gelbensander Forst nördlich von Rostock.
 
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bittet um Rücksichtnahme in Wald und Flur.

Zu Pfingsten lockt es viele Menschen in die Natur. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber appelliert dabei, auf die Natur, die Tiere und die Belange der Land- und Forstwirte Rücksicht zu nehmen.
 
Mit dem neuen Förderaufruf werden u. a. Projekte zur Entwicklung klimatoleranter und anpassungsfähiger Mischwaldökosysteme und zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes auf den Weg gebracht.

Die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit starten am 25. Mai den Förderaufruf „Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte“. Projektskizzen können ab sofort bei der FNR eingereicht werden.
 
Hemisphärisches Foto eines Buchenwaldes – je dichter das Kronendach, desto stärker ist dessen kühlender Effekt im Unterholz und auf dem Waldboden.

Das kühlende Blätterdach der Bäume schützt Waldorganismen vor Temperaturextremen. Es hat einen wichtigen Einfluss auf ihre Anpassung an die Klimaerwärmung, weist eine internationale Studie unter Leitung der WSL nach.