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Waldökologie

Mit vereinten Kräften wurde die Schadfläche auf dem Dün bepflanzt. Hier soll ein klimastabiler Laubmischwald entstehen.

Am 14. November fand im Stadtwald Heiligenstadt eine Pflanzaktion zur Wiederbewaldung von Schadflächen statt. Initiiert wurde die Aktion vom Förderverein artenreicher Stadtwald Heiligenstadt e. V.
 
Luftaufnahme der bestehenden Testpflanzung mit gebietsfremden Baumarten bei Mutrux, VD. Die geplanten Testpflanzungen sollen insgesamt und was die Teilflächen pro Baumart betrifft kleiner sein als die hier gezeigte Pflanzung.

In der Schweiz werden zahlreiche Testpflanzungen angelegt, um die Klimatoleranz von 18 Baumarten zu überprüfen. In den nächsten 30 bis 50 Jahren wird der Zustand der Pflanzungen regelmässig untersucht.
 
Der Vorstand des DVFFA (v. l.): Prof. Dr. Andreas Bolte (Leiter Thünen-Institut für Waldökosysteme), Prof. Dr. Thomas Knoke (TU München, Professur für Waldinventur und nachhaltige Nutzung), Corinna Geißler (Leiterin Forstliches Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha)

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Verbandes Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) hat am 30. Oktober den Vorstand für die Amtsperiode 2020 bis 2024 gewählt.
 
Als Teil eines Lehrpfades trägt der Totholzgarten zur Umweltbildung bei und wird durch Informationstafeln ergänzt. Er ist Teil des Naturlehrpfades und befindet sich am Fuße der Düne „Hoher Stein“ am Reilinger Weg.

In Baden-Württemberg wurde im Staatswald der Schwetzinger Hardt der erste Totholzgarten im Land eröffnet. Als Teil eines Lehrpfades kann er jederzeit besucht werden.
 
Der Feldahorn steht in einem Privatwald im Landkreis Schwäbisch Hall.

Im Projekt zur Stärkung der biologischen Vielfalt im Land Baden-Württemberg werden Feldahorn, Eibe, Speierling, Elsbeere und Flatterulme untersucht. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Forschung auf dem Feldahorn.
 
Die Trockenheit der letzten Jahre hat deutliche Spuren an unseren Bäumen hinterlassen.

Das Haus der Nachhaltigkeit bittet um Teilnahme an der Initiative „MeinWaldKlima“. Erfolgreiche Klimaaktivisten können einen Ökostrom-Jahresbedarf, ein E-Bike oder ein Wochenende in einem Natur-Ferienpark gewinnen.
 
Ursula Heinen Esser, NRW-Umweltministerin, informiert sich bei Dr. Ulrich Pahlke, Direktor des GD NRW, wie er aus Streu und Oberboden Rückschlüsse auf die Bodeneigenschaften zieht.

Der Geologische Dienst NRW (GD NRW) erstellt im Auftrag des Umweltministeriums Karten für Forstleute und Waldbesitzende. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser informierte sich am 26. Oktober vor Ort.
 
Dr. Jana Chmieleski (2. v. r.) und ihr Forscherteam starteten bereits im Sommer mit der Erprobung verschiedene Verfahren zur Aufnahme von Bodenvegetation, Verjüngung und Totholz im Nationalpark Sächsische Schweiz.

Ein Forscherteam des Kompetenzzentrums für Wald und Forstwirtschaft von Sachsenforst um Dr. Jana Chmieleski von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde bereitet ein umfangreiches Monitoring im Nationalpark Sächsische Schweiz vor.
 
In Leuk (Kanton Wallis) brannten 2003 rund 300 ha Föhrenwald. Werden die Bäume stehen oder liegen gelassen, entwickelt sich nach solchen ökologischen Störungen eine große Vielfalt von spezialisierten Pflanzen und Insekten.

Bitte nicht stören: Nach Waldbränden, Windwurf oder anderen Störungen sollte in den betroffenen Wäldern nicht aufgeräumt werden. Das schreibt ein Forschungsteam in „Nature Communications“.
 
Die SDW hat am 3. November zum digitalen runden Tisch eingeladen. Thema war die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen für den Wald.

Viele junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich im und für den Wald. Die SDW lud daher am 3. November zum digitalen runden Tisch „Jugendengagement für den Wald“.
 
Im Projekt Bioholz erproben Wissenschaftler, Förster und Naturschützer gemeinsam praxistaugliche Konzepte zur Erhöhung des Totholzanteils auch in Wirtschaftswäldern.

Deutschlandweit setzen sich UN-Dekade-Projekte dafür ein, Wälder und ihre biologische Vielfalt zu erforschen, zu erhalten und begreifbar zu machen - eine Zusammenfassung:
 
Diese Platane war aufgrund von schweren Bauschäden ein „Intensivpatient“. Dank erfolgreicher Sanierungsmaßnahmen und entsprechender Standortoptimierung trägt sie jetzt wieder ein gesundes, grünes Laubdach.

Viele Altbäume – besonders im innerstädtischen Bereich – haben die heißen, trockenen Sommer sehr zugesetzt. Deshalb ist die Sanierung von Altbäumen heute wichtiger denn je.
 
Das Projekt „FraDiv“ der Universität Kiel wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Das Forschungsprojekt „FraDiv – Bedeutung des Eschentriebsterbens für die Biodiversität von Wäldern und Strategien zu ihrer Erhaltung“ der Universität Kiel wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
 
Videodreh zur Pilotfolge „Wohnungen im Wald“

Mit der neuen Filmreihe „Im Wald“ für Kinder im Grundschulalter möchte Wald und Holz NRW Themen aus dem Wald vorstellen und seine Umweltbildungsangebote mit digitalen Medien ergänzen.
 
Ernte von Eicheln im Herrenholz

Die Eicheln des uralten Lauenberger Eichen sind als geprüftes Vermehrungsgut zugelassen. Im Labor der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt wird nun geprüft, ob sie auch an das künftige Klima angepasst sind.
 
Prof. Dr. Gisela Jahn

Am 15. August 2020 vollendete Prof. Dr. Gisela Jahn, langjährige Dozentin für forstliche Vegetationskunde an der Georg-August-Universität Göttingen, ihren 100. Geburtstag.
 

Kostengünstig und naturnah: Uni Hohenheim erforscht Vorteile und Potenzial sog. „spontaner Waldbildung“, bei der Ackerflächen zur Wiederbewaldung sich selbst überlassen werden.
 
Totholz Bielsteinhöhle Landesverband Lippe

In ihrem Waldbaukonzept legt die Forstabteilung deshalb dar, wo unter welchen Umständen wieviel Totholz im Wald belassen werden kann. Dabei spielt die Verkehrssicherheit der Waldbesucher eine wichtige Rolle.
 
Landrat Dr. Axel Lehmann (l.), Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast (r.), Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes (2.v.r.) und Daniel Telaar, Leiter der Naturschutzbehörde des Kreises Lippe, stehen inmitten der Blühwiese im Forstrevier Nassesand, wo ihnen u.a. wilde Möhre teilweise bis zu den Schultern reicht.

Förster des Landesverbandes Lippe legen Blühwiesen und Blühstreifen auf Schadflächen, die als Folge von Sturm, Dürre und Borkenkäferbefall entstanden sind, an. Der Kreis Lippe liefert dafür das Saatgut.
 
Prof. Dr. Andreas Roloff bringt seinen Studenten die Baumarten bei, indem er sie besingt oder bespielt – das Alphorn ist aus Fichte, Roloff erlernte es und spielt es für den Film extra in „Nordamerika“, dem jüngsten Waldteil des Forstbotanischen Gartens.

„Der Osten – Entdecke wo du lebst“ erzählt Geschichten der Menschen, die in Tharandt seit 200 Jahren Wissen über Bäume und Wälder weitergeben - 18. August um 21 Uhr, MDR.
 
Die große Mehrheit der Befragten wünscht sich mehr Informationen über die heimischen Tier- und Pflanzenarten (Symbolbild).

Das Naturbewusstsein in Deutschland wächst. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Naturbewusstseinsstudie 2019, die BMU und BfN am 14. August in Berlin vorgestellt haben.
 
Waldmoore machen 14 % der Waldfläche in Mecklenburg-Vorpommern aus (Symbolbild).

Rund 74.000 ha der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern sind Moore, ca. 30 % davon sind noch natürlich intakt. Die Landesforstanstalt MV hat seit 2011 mehr als 700 ha Waldmoore wiedervernässt.
 
Führungswechsel an der LWF (v. l.): Forstministerin Michaela Kaniber, Olaf Schmidt und Nachfolger Dr. Peter Pröbstle

Der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Olaf Schmidt, geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird ab 1. August der 55-jährige Dr. Peter Pröbstle.
 

Der NABU-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Johannes Enssle, kritisiert die von Minister Peter Hauk geplante Förderung nicht-heimischer Baumarten sowie die Klimawandelprämie für Waldbesitzende.
 
Mit der weißlich-silbrigen Rinde ist die Birke gut gegen Sonnenbrand geschützt. Fichte und Buche trifft es da deutlich schlechter.

Um sich vor der Sonne zu schützen verwenden Menschen Sonnencreme. Doch was machen Bäume? Auch sie sind vor Sonnenbrand nicht geschützt.