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Waldökologie

Niedersachsen würdigt jährlich Menschen, die sich langjährig und ehrenamtlich für den Wald einsetzen. Dieses Jahr können Vorschläge bis zum 31. August eingereicht werden.
 
Prof. Dr. Ernst Röhrig

Am 22. März verstarb Prof. Dr. Ernst Röhrig in sein 100. Lebensjahr. Viele der derzeit aktiven Kollegen werden ihn nicht mehr kennen. Deshalb seien hier die wichtigsten Stationen seines Werdegangs rekapituliert.
 
Der Präsident der LWF, Olaf Schmidt, geht in den Ruhestand.

Olaf Schmidt, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) geht nach 20 Jahren als Leiter der LWF in den Ruhestand.
 
Blick auf den Edersee im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der NABU Hessen hat eine neue Internet-Plattform www.naturwald-hessen.de gestartet. Dort werden die 23 größten Gebiete mit natürlicher Waldentwicklung in Hessen in einzelnen Steckbriefen vorgestellt.
 
Projekt InsHabNet: Entomologen dokumentierten an 50 Standorten nahe Güstrow/Mecklenburg die vorkommenden Insektenarten, darunter seltene Nachtschmetterlinge und Tagfalter wie den Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris).

Im Herbst 2018 startete die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit InsHabNet ein vom BMEL gefördertes Modellprojekt zum Schutz von Waldinsekten, deren Populationen durch fragmentierte Lebensräume als gefährdet gelten.
 
Auf der Internetseite der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz werden die eindeutigen Nachweise (C1-Nachweise) in Rheinland-Pfalz gesammelt.

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
 
Weibliches Rotwild mit Sender von einer Wildkamera

Der Wolf streift wieder durch Bayerns Wälder. In einem neuen Forschungsprojekt werden nun mithilfe von Wildkameras die Bewegungen der Wölfe und des Schalenwilds in Bayern systematisch erfasst und untersucht.
 

Der Wald ist weltweit großen Belastungen ausgesetzt. Klimatische Extreme wie Hitze und Dürre setzen ihm zu. Eine im Fachmagazin Science erschienene Studie mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) ist der Frage nachgegangen, wie der globale Wandel Wälder in Zukunft ...
 

Vier größere staatliche Waldgebiete in Bayern sollen als Naturwälder ausgewiesen und damit dauerhaft unter Schutz gestellt werden. Lob und Tadel für die Unterschutzstellung gibt es vom Naturschutz.
 
Die Broschüre „Wie ein Luchs“ kann über die Webseite des BUND kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Warum breitet sich der Luchs in Deutschland nur sehr langsam aus? Dieser Frage geht der BUND in Thüringen seit dem 27. Mai gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und Freiburg nach.
 
Die Sieber ist das einzige größere Fließgewässer im Westharz, das nicht durch eine Talsperre verbaut ist.

Im Sommer 2020 werden die alten Wehranlagen der Holzschleifereien Sieber II und III zurückgebaut. Fortan kann der letzte unverbaute Bach im Westharz wieder ökologisch durchgängig fließen.
 
Machten sich einen Eindruck von der Moorwiedervernässungsfläche (v. l.): Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, Dr. Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, Michael Dittrich, stellvertretender DBU-Generalsekretär, DBU-Feuchtgebietsmanager Dr. Uwe Fuellhaas und Bundesforst-Revierleiter Dirk Möller.

In den nächsten Wochen startet die Detailplanung für die Wiedervernässung des Niedermoores auf rund 100 ha der DBU-Naturerbefläche Gelbensander Forst nördlich von Rostock.
 
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bittet um Rücksichtnahme in Wald und Flur.

Zu Pfingsten lockt es viele Menschen in die Natur. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber appelliert dabei, auf die Natur, die Tiere und die Belange der Land- und Forstwirte Rücksicht zu nehmen.
 
Mit dem neuen Förderaufruf werden u. a. Projekte zur Entwicklung klimatoleranter und anpassungsfähiger Mischwaldökosysteme und zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes auf den Weg gebracht.

Die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit starten am 25. Mai den Förderaufruf „Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte“. Projektskizzen können ab sofort bei der FNR eingereicht werden.
 
Hemisphärisches Foto eines Buchenwaldes – je dichter das Kronendach, desto stärker ist dessen kühlender Effekt im Unterholz und auf dem Waldboden.

Das kühlende Blätterdach der Bäume schützt Waldorganismen vor Temperaturextremen. Es hat einen wichtigen Einfluss auf ihre Anpassung an die Klimaerwärmung, weist eine internationale Studie unter Leitung der WSL nach.
 

Die „Waldstrategie 2050“ wird zurzeit weiterentwickelt. Nun hat der Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik seine Stellungnahme dazu veröffentlicht.
 
Jann Onno Mumme

Zurück Richtung Heimat hat es Jann Onno Mumme gezogen, der seit Jahresbeginn im Forstamt Ahlhorn den Bereich Waldökologie, Naturschutz und Naturdienstleistungen verstärkt.
 
Prof. Dr. Peter Annighöfer

Prof. Dr. Peter Annighöfer wurde zum 1. April auf die Professur Wald- und Agroforstsysteme am Forschungsdepartement Ökologie und Ökosystemmanagement der TU München berufen.
 
Die Niedersächsischen Landesforsten beschleunigen ihr Moorschutzprogramm im Forstamt Dassel nahe Sievershausen: bis Ende 2022 entsteht ein großes Waldmoor.

Die Niedersächsischen Landesforsten beschleunigen ihr Moorschutzprogramm. Im Forstamt Dassel nahe Sievershausen wollen Forstleute bis Ende 2022 ein weiteres großes Waldmoor im Solling wiederbeleben.
 

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein hat den Waldzustandsbericht 2019 veröffentlicht.
 
Die Wissenschaftler der Gesellschaft für Ökologie weisen darauf hin, dass Störungen in Wäldern Chancen für die biologische Vielfalt bieten.

Die ungewöhnlich heißen und trockenen Sommer der letzten beiden Jahre führten zu teils großflächigem Absterben von Bäumen in Wäldern. Im Fokus der öffentlichen Diskussion steht die Frage, wie Wiederaufforstungen finanziert werden können. Doch diese Diskussion greift zu kurz – so ...
 

Die Bestände gefährdeter Vogelarten erholen sich seit 2010 im Lebensraum Wald kontinuierlich. Das zeigt jetzt eine Studie zur Bestandssituation der Brutvögel in Deutschland. Dazu Leonhard Nossol, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR).
 
Die eingesparten CO₂-Emissionen machen sogar das Zehnfache dessen aus, was über den Aufbau an Holzvorräten im Naturschutzwald gebunden wird.

Die nachhaltige Waldbewirtschaftung leistet einen größeren Beitrag zum Klimaschutz als Waldwildnis. Das zeigen die Ergebnisse einer in Global Change Biology-Bioenergy veröffentlichten Studie.
 
Die Kernfrage der Studie lautet: Erhöht mehr Artenvielfalt den ökonomischen Wert bewirtschafteter Ökosysteme?

Kann die Biodiversität von Ökosystemen als Produktionsfaktor gesehen werden? Forscherinnen und Forscher unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) analysieren, welche ökonomischen Vorteile Land- und Forstwirtschaft haben, wenn mit mehreren Arten anstelle von nur einer Art gewirtschaftet wird. Auch die ...
 
In einem ersten gemeinsamen Projekt soll unter Einbindung der Unteren Naturschutzbehörde des Wartburgkreises die schwimmende Insel auf dem Hautsee wieder schwimmfähig gemacht werden.

Zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Gewässern und Naturraum haben K+S, ThüringenForst und die anerkannten thüringischen Naturschutzverbände Verband für Angeln und Naturschutz (VANT) sowie Arbeitsgruppe Artenschutz (AAT) eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Als erstes gemeinsames Vorhaben wird die schwimmende Insel im Hautsee ...