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Waldökologie

Die Niedersächsischen Landesforsten beschleunigen ihr Moorschutzprogramm im Forstamt Dassel nahe Sievershausen: bis Ende 2022 entsteht ein großes Waldmoor.

Die Niedersächsischen Landesforsten beschleunigen ihr Moorschutzprogramm. Im Forstamt Dassel nahe Sievershausen wollen Forstleute bis Ende 2022 ein weiteres großes Waldmoor im Solling wiederbeleben.
 

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein hat den Waldzustandsbericht 2019 veröffentlicht.
 
Die Wissenschaftler der Gesellschaft für Ökologie weisen darauf hin, dass Störungen in Wäldern Chancen für die biologische Vielfalt bieten.

Die ungewöhnlich heißen und trockenen Sommer der letzten beiden Jahre führten zu teils großflächigem Absterben von Bäumen in Wäldern. Im Fokus der öffentlichen Diskussion steht die Frage, wie Wiederaufforstungen finanziert werden können. Doch diese Diskussion greift zu kurz – so ...
 

Die Bestände gefährdeter Vogelarten erholen sich seit 2010 im Lebensraum Wald kontinuierlich. Das zeigt jetzt eine Studie zur Bestandssituation der Brutvögel in Deutschland. Dazu Leonhard Nossol, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR).
 
Die eingesparten CO₂-Emissionen machen sogar das Zehnfache dessen aus, was über den Aufbau an Holzvorräten im Naturschutzwald gebunden wird.

Die nachhaltige Waldbewirtschaftung leistet einen größeren Beitrag zum Klimaschutz als Waldwildnis. Das zeigen die Ergebnisse einer in Global Change Biology-Bioenergy veröffentlichten Studie.
 
Die Kernfrage der Studie lautet: Erhöht mehr Artenvielfalt den ökonomischen Wert bewirtschafteter Ökosysteme?

Kann die Biodiversität von Ökosystemen als Produktionsfaktor gesehen werden? Forscherinnen und Forscher unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) analysieren, welche ökonomischen Vorteile Land- und Forstwirtschaft haben, wenn mit mehreren Arten anstelle von nur einer Art gewirtschaftet wird. Auch die ...
 
In einem ersten gemeinsamen Projekt soll unter Einbindung der Unteren Naturschutzbehörde des Wartburgkreises die schwimmende Insel auf dem Hautsee wieder schwimmfähig gemacht werden.

Zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Gewässern und Naturraum haben K+S, ThüringenForst und die anerkannten thüringischen Naturschutzverbände Verband für Angeln und Naturschutz (VANT) sowie Arbeitsgruppe Artenschutz (AAT) eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Als erstes gemeinsames Vorhaben wird die schwimmende Insel im Hautsee ...
 
Die Wiederherstellung der Natur kann – zeitnah und kosteneffektiv – viele Vorteile haben.

Die großflächige Wiederherstellung von Naturlandschaften kann sowohl die aktuelle Klima- als auch die Biodiversitätskrise bekämpfen. Ein am 20.1.2020 von sechs Institutionen herausgegebenes Strategiepapier, an dem auch das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) beteiligt sind, ...
 

Am Rande der Internationalen Grünen Woche in Berlin ist die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zu einem Gespräch mit ihrem polnischen Amtskollegen Jan Krzysztof Ardanowski zusammengekommen. Schwerpunkt des Treffens war der Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP).
 
Am 7. Januar 2020 verstarb Prof. Dr. Fritz Hans Schweingruber nach geduldig ertragener Krankheit kurz vor Vollendung seines 84. Lebensjahres.

Am 7. Januar 2020 verstarb Prof. Dr. Fritz Hans Schweingruber nach geduldig ertragener Krankheit kurz vor Vollendung seines 84. Lebensjahres. Als einer der weltweit bekanntesten Jahrringforscher trug er mit seinen zahlreichen Arbeiten seit den 1970er Jahren zum nationalen und internationalen ...
 

Waldbrände nehmen infolge des Klimawandels weltweit zu. Der Bericht einer internationalen Expertengruppe trägt dazu bei, Risiken zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und entsprechend zu handeln, um Katastrophen zu verhindern.
 
So nicht: Ein illegal im Wald entsorgter Weihnachtsbaum ist schnell Ausgangspunkt für weitere Müllablagerungen.

In den meisten Fällen werden Weihnachtsbäume einfach entsorgt. Aber auch die Zweitverwertung kann sich als eine erstaunlich vielseitige Option darstellen.
 
Die nach den Stürmen gesammelten Erkenntnisse aus Forstpraxis und Forschung helfen, die natürliche Walddynamik besser zu verstehen und Störungen als Chance zur raschen Anpassung zu erkennen

Am Morgen des 26. Dezember 1999 fegte der Orkan „Lothar“ über die Schweiz und warf 12,7 Mio. m³ Holz zu Boden. Der Schaden am Wald betrug fast 1 Mrd. CHF, die Folgen der anschließenden Borkenkäferbefälle eingerechnet. 20 Jahre danach beurteilen ...
 
Beim Landesamt für Archäologie Sachsen entsteht das Archäologische Dendro-Archiv für Mitteldeutschland, Basis sind über 4.000 archäologischen Hölzer.

Forstwissenschaftler, Botaniker und Archäologen gestalten den Wald der Zukunft im neuen Projekt „ArchaeoForest“. Auf dem Weg zum Archäologischen Dendro-Archiv für Mitteldeutschland
 
Im Juni dieses Jahres hat Höfken gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und weiteren Akteuren im Waldbereich eine Walderklärung unterzeichnet.

Ulrike Höfken, Staatsministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, hat den Waldzustandsbericht 2019 im Forsthaus Ober-Olm vorgestellt. Die Diagnose im Wald lautet ähnlich wie im Jahr zuvor: 82 % der Bäume sind krank. Dazu kommt jedoch: Noch nie zuvor ...
 
15 Waldmessstationen sind in den Waldumweltbereichen Luftreinhaltung, Waldbodenschutz, Waldschutz, Biodiversität und Klimawandelfolgen ThüringenForst aktiv.

Künftig wird die Landesforstanstalt mit 15 statt 14 Waldmessstationen sowie erweiterter Messtechnik zur Erfassung der Bodenfeuchtigkeit den Problemen des Waldes auf den Grund gehen.
 
Der aktuelle Waldzustandsbericht belegt, was vielerorts bereits auch für Laien sichtbar war: Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben dem Wald massiv zugesetzt.

In Nordrhein-Westfalen hat sich der Waldzustand weiter verschlechtert. Nur etwa jeder fünfte Baum weist keine Schäden auf. Zu diesem Ergebnis kommt der Waldzustandsbericht 2019.
 
Der erste Vorsitzende der Wasserleitungsgenossenschaft Fredelsloh eG, Hans-Günther Müller (M.) erklärt die Dicklingequelle.

Zwei aufeinander folgende Trockenjahre und flächiges Absterben von Bäumen als Folge von Dürre und Borkenkäferbefall – das sind Risiken für die regionale Wasserversorgung. Zu diesem Ergebnis kommen Vertreter einer Wasserleitungsgenossenschaft und Forstleute im Solling.
 
Das 10. Arnsberger Waldforum endete am 15. November mit einer Exkursion in das Arboretum Burgholz von Wald und Holz NRW.

Beim 10. Arnsberger Waldforum am 14./15. November 2019 – veranstaltet vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen – betrachteten gut 140 Experten, Denker und kritische Geister an zwei Tagen die Themen Waldbau und Generhaltung (im Klimawandel) aus unterschiedlichen Perspektiven.
 
Im Sauener Wald wird die Urkunde für den August-Bier-Preis 2019 überreicht (v. l.): Adrian Schüler (Praktikant), Monique Müller (leitende Revierförsterin), Annina Thannheiser (Ehefrau mit Sohn Ragnar und Tochter Henrietta), Preisträger Fabian Thannheiser und Prof. Dr. Conrad August Baldamus (Vorstandsvorsitzender).

Fabian Thannheiser wurde mit dem August-Bier-Preis 2019 ausgezeichnet. Der Student der HNEE führte eine waldwachstumskundliche Untersuchung der Scheinzypressen im Sauener Wald durch.
 
Dieses Potenzial muss sich allerdings noch besser entwickeln, findet das internationale Team, das im neuen EU-Projekt „BEECH POWER“ für die nächsten drei Jahre zusammenarbeitet.

Zusammen mit sechs Partnern in fünf europäischen Ländern macht sich die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) für die UNESCO-Weltnaturerbestätte „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ stark. Das Konsortium unterstützt damit nicht nur den Schutz dieser ...
 
Prof. Dr. Rupert Seidl

Prof. Dr. Rupert Seidl ist seit dem 1. November Leiter der neu begründeten Professur für Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften an der Technischen Universität München in Freising.
 

Dr. Franz Mutsch, ehemaliger Leiter der Abteilung Waldboden am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW), ist am 29. Oktober verstorben.
 

Aufgrund eines erneuten Nutzierverlustes im Wolfsgebiet Schermbeck intensiviert die Landesregierung NRW das Wolfsmonitoring in der Region.
 
Länder, die in der Vergangenheit viel entwaldet haben, sind im Vorteil.

Wenn Staaten weniger Regenwald abholzen, wird dies von den Vereinten Nationen finanziell belohnt. Die Länder müssen dabei selbst belegen, wie viel Wald erhalten wurde. Die Kosten für diesen Nachweis können jedoch höher sein als die zu erwartenden Bonuszahlungen. Gleichzeitig werden ...