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Waldbau

Ob die Laubbäume jetzt schon genug Reserven bilden konnten, um im nächsten Jahr wieder austreiben zu können, wird sich erst im kommenden Frühjahr zeigen.

Zur Trockenheit in den Wäldern informiert die Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) und gibt Hinweise für die Waldbewirtschaftung.
 
Die 24 Thüringer Forstämter zahlen an fleißige Schülerinnen und Schüler bis zu 2 €/kg Sammellohn für frisches und vorsortiertes Eichensaatgut.

Schulkinder aufgepasst: Für die Aufforstung der durch Winterstürme entstandenen Kahlflächen sucht TH Forst nach Schulkindern, die gegen Belohnung beim Sammeln von Eicheln helfen.
 
Die Laubbäume haben sich bereits auf den Herbst umgestellt.

Im Forstamt Erfurt-Willrode hat in dieser Woche die Laubholzsaison mit ersten planmäßigen Waldpflegearbeiten als Folge der Trockenheit so früh wie noch nie begonnen.
 
Die Forschergruppe am Lehrstuhl für Waldwachstumskunde des Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TUM unter Leitung von Hans Pretzsch untersucht den Effekt des Klimawandels auf das Wachstum, die Stabilität und Vitalität von Bäumen.

Das Team um Hans Pretzsch, Professor für Waldwachstumskunde an der TUM, hat Holzproben von mehreren hundert Bäumen untersucht.
 
Fichtenborkenkäfer: Buchdrucker (v.li.) und Kupferstecher

Im Tharandter Wald im Landkreis Sächsische Schweiz hat Staatsminister Thomas Schmidt am 2. August über den praktischen Waldumbau in Sachsen informiert.
 
Umweltministerin Priska Hinz am 1. August im Forstamt Romrod. Links im Bild Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst, rechts Forstamtsleiter Hans-Jürgen Rupp

Umweltministerin Priska Hinz stellte am 1. August im Forstamt Romrod die überarbeitete Richtlinie für die Bewirtschaftung des Staatswaldes in Hessen vor.
 

Hightech im Wald: Auf der Forschungsstation Zöbelboden mitten im Wald in Österreich sollen nähere Erkenntnisse über den Klimawandel gewonnen werden.
 
NRW beteiligt sich auch am vom BMEL geförderten europäischen Netzwerk INTEGRATE.

Auch mit Bezug zum im Aufbau befindlichen Waldinformationssystem NRW soll der Einsatz moderner IT bei den Waldbau-Schulungen eine große Rolle spielen.
 
Jan Kath

Jan Kath übernimmt ab sofort die Projektleitung der DLG-Waldtage. Er folgt auf Dr. Reiner Hofmann, der sich künftig anderen Themenfeldern in der DLG widmet.
 
dlg-waldtage 2019

Der Veranstaltungsort steht fest: Die DLG-Waldtage finden im kommenden Jahr in der Energiestadt Lichtenau(Kreis Paderborn/Nordrhein-Westfalen) statt.
 
Dr. Alwin Janßen vom Bayerischen Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht Teisendorf erklärte das stichprobenartige Prüfverfahren. Links im Bild: Der damalige Forstminister Helmut Brunner.

Am 15. März 2018 fand das Jubiläum „15 Jahre ZüF–Zertifizierung für überprüfbare forstliche Herkunft“ im Wald der Freiherr von Gravenreuth'schen Forstverwaltung in Affing statt.
 
Die Kulturanleitungen für Waldbäume und Wildsträucher vermitteln für die Forstpflanzennachzucht Grundlagen, die auf aktuellen Forschungsergebnissen basieren und im Feld erprobt wurden.

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL hat einen Bericht zu Kulturanleitungen für Waldbäume und Wildsträucher vorgelegt.
 
35.000 Bäumchen pflanzen die Forstwirte des Forstamtes alleine im Revier Hopels der Niedersächsischen Landesforsten.

Im Hopelser Wald in Hopels-Friedeburg stellt sich den Auszubildenden des Forstamtes Neuenburg eine nicht alltägliche Aufgabe. Sie pflanzen dort sechs verschiedene Waldbaumarten auf viereinhalb ha Fläche.
 

Nach Sturm „Friederike” plant das Land Sachsen-Anhalt 7 Mio. € für die Förderung des Waldumbaus bis 2020 ein. Die Fördergelder sollen dazu beitragen, die durch Sturm geschädigten Bestände in klimastabile Mischwälder zu überführen.
 
www.vdf-online.org

Der Verband Deutscher Forstbaumschulen (VDF) steht nach den Orkanen an der Seite der Waldbesitzer. Seine Mitgliedsunternehmen versuchen nach Kräften mit Pflanzgut zu helfen.
 
Teilnehmer am Jahrestreffen 2017 des Verbandes Deutscher Forstbaumschulen im Hotel Mercure in Erfurt

Das Jahresmitgliedertreffen 2017 des Verbandes Deutscher Forstbaumschulen (VDF) fand vom 21. bis 23. September in Erfurt statt.
 
Bayerischen Staatsforsten haben eine „Tannenoffensive“ gestartet.

Als Christbaum einst unverzichtbar, führt die Weißtanne heute in bayerischen Wohnzimmern fast ein Nischendasein. Die Rolle in der guten Stube haben an Weihnachten längst andere Tannenarten übernommen. Die Bayerischen Staatsforsten wollen das ändern und die Weißtanne fördern – nicht nur ...
 

Die Forstwissenschaft trauert um einen ihrer herausragenden Vertreter. Zum Tod von Professor Dr. habil. Dr. h.c. Harald Thomasius
 
Waldökologie Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaumkulturen in einer intensiv genutzten Landschaft haben einen hohen Wert als Lebensraum für gefährdete Brutvogelarten. Im Vergleich zu konkurrierenden Landnutzungstypen weisen Weihnachtsbaumkulturen sogar mit Windwurfflächen die größte Vielfalt und die höchsten Dichten gefährdeter Brutvogelarten auf.
 
Preis für Michael Staab

Für seine Arbeiten zum Thema „Einfluss von Baumdiversität auf trophische Interaktionen“ erhält der Ökologe Dr. Michael Staab von der Universität Freiburg den Horst-Wiehe-Preis der „Gesellschaft für Ökologie“.
 
Erlen-Anbauversuch auf wiedervernässtem Moor (ALNUS-Prjekt) in Mecklenburg-Vorpommern. Bei Pflanzung der Schwarzerle auf Rabatten zeigt diese auch bei hoch anstehendem Grundwasser ein ansprechendes Wachstum (hier nach sieben Standjahren).

„Fachstrategie Paludikultur“: Mit der Paludikultur in Mecklenburg-Vorpommern lassen sich Klimaschutz und Wertschöpfung durch Holzproduktion miteinander verbinden.
 
Rotbuche Genom

Senckenberg-Wissenschaftlern ist es gelungen das vollständige Genom der Rotbuche (Fagus sylvatica) zu entschlüsseln. Die Erfassung des Genoms zeigt unter anderem, dass es keinen Genaustausch mit den zahlreichen Pilzarten, die in enger Symbiose mit der Rotbuche, gibt.
 
Niedersächsische Landesforsten

Niedersächsische Landesforsten pflanzen junge Eichen
 

Bäume auf dem Acker? – „Jawohl“, findet eine Forschungsgruppe an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), die derzeit eine Agroforstfläche als Langzeitforschungs- und Modellprojekt im Löwenberger Land anlegt.
 
Klimawandel Stadtbäume

Bäume in Metropolen wachsen weltweit seit den 1960er Jahren schneller als Bäume in ländlicher Umgebung. Dies belegt erstmals eine Studie zum Einfluss des städtischen Wärmeinseleffektes auf das Baumwachstum, die unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) durchgeführt wurde.