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Waldbau

Der richtige Baum am richtigen Platz – Waldbäume wie dieser Ahorn haben unterschiedliche Standortansprüche.

Am 6. und 7. November lädt HessenForst zu öffentlichen Pflanzaktionen im Landeswald ein. Zwölf Forstämter beteiligen sich an den Aktionen – immer vorausgesetzt, die Corona-Auflagen lassen es zu.
 
Die freiwilligen Baumpflanzerinnen Klara Fellgiebel aus Jena (l.) und Julia Kauth aus Flensburg setzen beim Bergwaldprojekt Erlen als Pionierbäume auf einer Borkenkäfer-Kahlfläche bei Braunlage.

Freiwillige des Bergwaldprojekts pflanzen bei Braunlage Pionierwälder aus Birken und Erlen. 19.500 Bäume sollen noch bis zum 24. Oktober rund um den Wurmberg gepflanzt werden.
 
Bucheneinschlag Buchenwald

Im kommenden Jahr will die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern ihren Bucheneinschlag reduzieren. Grund sind sie Schäden durch Trockenheit an großen Teilen der Buchenwälder im Nordosten Deutschlands.
 
Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundesministerin Elisabeth Köstinger zu Besuch im Wald der Zukunft der Bundesforsten.

Vertreter der österreichischen Politik haben sich den "Wald der Zukunft" im Österreichischen Bundesforst angesehen und Maßnahmen erörtert, die jetzt schon für einen klimastabilen Zukunftswald angewandt werden können.
 
Biodiversitätshotspots innerhalb der Baum- und Strauchreihen bieten Platz für mehrjährige und seltene Pflanzenarten und ein Habitat für eine Vielzahl an Insekten.

Die ARGE Agroforst weist mit ihrer Gründungsresolution auf das vielfältige Potenzial von Agroforstwirtschaft hin. Gemeinsam mit sämtlichen Stakeholdern sollen diese künftig erschlossen werden.
 
Vom Boden aufheben: so leicht ist das Saatgutsammeln nicht immer. Oft müssen die Pflücker, wie bei beispielsweise bei Tannenzapfen, hoch hinaus.

Die Erzeugung von forstlichem Saatgut unterliegt strengen Auflagen. Damit zukünftige Waldgeneration möglichst lange bestehen bleiben, ist die Wahl von hochwertigem Saatgut prioritär.
 
Der Verbissdruck ist in zwei Dritteln der Bezirke Österreichs zurückgegangen. Knapp 30 % der Bezirke melden jedoch einen Anstieg.

Ein leichter Rückgang der Schälschäden konnte im Wirtschaftswald verzeichnet werden, im Schutzwald hingegen nahmen die Schäden leicht zu. Zwei Drittel der Bezirke melden Verbesserungen bei den Verbissschäden.
 
Prof. Dr. Gisela Jahn

Am 15. August 2020 vollendete Prof. Dr. Gisela Jahn, langjährige Dozentin für forstliche Vegetationskunde an der Georg-August-Universität Göttingen, ihren 100. Geburtstag.
 
Keine Einigung beim Thema Wald und Wild zwischen DJV und DFWR

Der Deutsche Jagdverband regt einen Runden Tisch zum Thema Wald und Wild an, unter Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Ökologie, Wildbiologie und Tierschutz sollen gestärkt werden.
 

Kostengünstig und naturnah: Uni Hohenheim erforscht Vorteile und Potenzial sog. „spontaner Waldbildung“, bei der Ackerflächen zur Wiederbewaldung sich selbst überlassen werden.
 

PEFC Deutschland e. V. stellt neue Überarbeitungsvorschläge zum PEFC-Waldstandard vor. Die Diskussion dazu findet am 26. August 2020 in Berlin statt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
 
Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk

Eine neue Handreichung für die Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen im Klimawandel soll in Baden-Württemberg den Förstern als Zielvorgabe dienen. Die Fichte soll weiterhin vorkommen, langfristig aber nur noch in Beimischung.
 
Gesicherter Nachwuchs mit 7 Baumarten ist die Risikovorsorge für zukunftsfähigen Wald

Im Rahmen des ANW-Projektes „Dauerwald“ werden die Auswirkungen forstwirtschaftlicher Maßnahmen erfasst. Anhand von Stichprobenergebnissen sollen Erkenntnisse für ein Umsteuern, bzw. Beibehalten der bisher geübten Waldbaupraxis gewonnen werden.
 

In der Schweiz hat das 4. Landesforstinventar (LFI4) die Entwicklung in den Wäldern zwischen 2009 und 2017 analysiert. Die Waldflächen auf der Alpensüdseite sind gestiegen. Allgemein haben die Starkholzvorräte zugenommen.
 
Borkenkäferbekämpfung läuft auf Hochtouren – Sachsenforst saniert Schäden im sächsischen Landeswald flächendeckend.

Sachsens Landesforstpräsident stellt klar: Entgegen missverständlicher Darstellungen in einzelnen Medienberichten kommt Sachsenforst der Pflicht zur Sanierung im gesamten Landeswald nach.
 

Durch die trockenen Vorjahre hatte der Borkenkäfer idealste Entwicklungsbedingungen. Dies stürzt den Wald nun in eine Waldkrise. Forstministerin Höfken informiert sich über die aktuelle Lage.
 
Die zusätzlichen Millionen Finanzhilfe zum Aufbau des Waldes hat Sachsenforst dringend nötig.

Sachsens Landtag erhöht die Finanzhilfe für den Staatswald. Durch andauernde Kalamitäten ist der Sachsenforst stark geschädigt. Mit dem Geld soll die Bewirtschaftung sichergestellt werden.
 
Prof. Dr. Ernst Röhrig

Am 22. März verstarb Prof. Dr. Ernst Röhrig in sein 100. Lebensjahr. Viele der derzeit aktiven Kollegen werden ihn nicht mehr kennen. Deshalb seien hier die wichtigsten Stationen seines Werdegangs rekapituliert.
 
Ein erfolgreicher Waldumbau hin zu vielfältigen und anpassungsfähigen Mischwäldern gelingt nur mit einem gesunden Wildbestand.

Eine Stellungnahme deutscher Forstwissenschaftler zur aktuellen Diskussion um die Änderung des Bundesjagdgesetzes, das Eckpunktepapier zur Waldstrategie 2050 des Waldbeirats des BMEL und den Waldumbau in Deutschland:
 
Totholz ist wertvolles Substrat für die Biodiversität im Wald. Die Totholzmenge hat zugenommen, doch sind die Zielmengen noch nicht überall erreicht.

Der Schweizer Wald ist laut Landesforstinventar zwar grundsätzlich in gutem Zustand. Auswirkungen des Klimawandels machen aber auch vor diesem Wald nicht halt.
 
Der Wald ist nicht nur Rohstofflieferant, sondern auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Ein Multitalent, dass einzigartig ist.

"Der Wald, ein Multitalent!", treffender kann nicht gesagt werden, wie vielfältig Wald ist. In der Woche des Wald vom 8. bis 14. Juni wird diese Vielfalt genauer betrachtet und gewürdigt.
 
Geschlechtswechsel durch die Inaktivierung eines einzelnen Gens mithilfe der ‚Genschere’ CRISPR-Cas9: Weibliche Wildtyp-Blüten (WT, links) können durch Mutation des ARR17-Gens (arr17, rechts) in Männchen umgewandelt werden. Anstatt des weiblichen Fruchtblattes entwickeln sich mehrere männliche Staubblätter.

Forstgenetiker entschlüsseln Mechanismus für die Festlegung der männlichen oder weiblichen Form von getrenntgeschlechtlichen Pflanzen.
 
Die Pflanzung der Setzlinge kommt zum Abschluss. Durch den fehlenden Regen könnten die Anwuchsbedingungen allerdings erschwert werden.

Die Dürre der letzten Jahre ist auch weiter ein ständiger Begleiter. In den Landesforsten in Niedersachsen fehlt der dringend benötigte Regen.
 
Prof. Dr. Peter Annighöfer

Prof. Dr. Peter Annighöfer wurde zum 1. April auf die Professur Wald- und Agroforstsysteme am Forschungsdepartement Ökologie und Ökosystemmanagement der TU München berufen.
 

Schadholz, Kahlflächen, verschobene Pflanzungen. Der Klimawandel und jetzt auch die Corona-Pandemie haben den Wald ganz schön im Griff.