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Sturmholz

In Tschechien hat der Holzeinschlag im Jahr 2018 ein absolutes Rekordniveau erreicht. Insgesamt 25,7 Mio. Fm wurden gefällt. Der Mehreinschlag war ausschließlich schadholzbedingt. Der Schadholzanteil explodierte auf 90 % des Gesamteinschlags. Laut Daten von CZSO lag der Einschlag von 2008 ...
 
Freiflächen im Harz nach Sturm und Borkenkäfer.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Auftrag von Bundesministerin Julia Klöckner in den vergangenen Wochen erfasst, wie hoch die durch Extremwetterereignisse entstandenen Schäden in der Forstwirtschaft sind.
 

Unbestritten ist Österreichs führende Rolle beim Bau von forstlichen Seilgeräten. Doch die komplexen und oft teuren Maschinen passen nicht überall. Eine Alternative dazu will Konrad Forsttechnik anbieten. Wir haben den neuen Combi Yarder des Unternehmens dort bei einem Einsatz besucht.
 
Markus Fischer ist seit dem 15. März 2019 1. Vorsitzender der AfL Niedersachsen

Die Mitglieder der AfL Niedersachsen wählten am 15. März in Schwarmstedt Markus Fischer zu ihrem neuen Vorsitzenden.
 

Mit Böen bis Windstärke 12 hat am 10. März ein weiteres Orkantief "Eberhard" immense Schäden in Niedersachsens Wäldern angerichtet. Wälder in Südniedersachsen sind besonders betroffen.
 

Aktuellen Schätzungen (15.3.2019) zufolge liegen die Sturmschäden durch die jüngsten Frühjahrsstürme Eberhard, Franz und Co. im Bereich von 1,5 bis 2 Mio. Fm.
 

Die Forstbehörden in Sachsen schätzen die Schadholzmenge zurzeit auf etwa 500.000 m³ Holz. Die wirtschaftliche Situation der von den Schäden betroffenen Waldeigentümer ist prekär und verspricht bislang für das Jahr 2019 keine deutliche Verbesserung. 
 
Die Schäden in Thüringens Wäldern, verursacht durch das Orkantief „Eberhard“ (10.3.2019), sind auf regionale Schwerpunkte begrenzt.

Die Schäden in Thüringens Wäldern, verursacht durch das Orkantief „Eberhard“ (10.3.2019), sind auf regionale Schwerpunkte begrenzt.
 

Windwurf im Nationalpark Sächsische Schweiz: Waldarbeiter und Nationalparkwacht beseitigen Schäden durch das Sturmtief Eberhard.
 

Das Sturmtief Vaia brachte in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2018 in Südtirol rund 1,5 Mio. Fm zu Fall. Bereits Mitte Januar 2019 waren 14 % der gefallenen Holzmenge aufgearbeitet.
 
Borkenkäfer-Kalamität im Januar 2019 im betroffenen Waldgebiet

Der Orkan "Friederike" fegte von Nordwesten nach Südosten über die Wälder und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Vor allem Fichten hat es getroffen. Nun ist der Borkenkäfer-Befall das größte Problem.
 
ÖBf zieht Waldbilanz: Aufarbeitung nach Windwurf mit Seilkran

Viel Sturmholz, weniger Käferholz - die Folgen des Klimawandels haben sich auch 2018 tief in die Waldbilanz der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) eingeschrieben. Der Waldumbau wird daher weiter vorangetrieben.
 
Nach dem Aufräumen steht die Wiederbewaldung an – Naturverjüngung hat hierbei zunächst Vorrang.

Am 18. Januar 2018 wütete das Sturmtief "Friederike" auch in Nordhessen. Die folgende Sommerdürre und Borkenkäferbefall haben das Schadensausmaß erheblich verstärkt.
 

Die ergiebigen Schneefälle haben zu einer hohen Schneebruchgefahr in den mittleren und oberen Lagen in Sachsen geführt. Mit steigenden Temperaturen und weiteren Niederschlägen können sich gefährliche Nassschneelagen insbesondere in den Wäldern der Mittelgebirge bilden. Die erheblichen Lasten können zu Ast- ...
 
Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft.

Im Verlauf der letzten 12 Monate folgte ein Wetterextremereignis auf das nächste. Die Auswirkungen auf den Wald und für Forstbetriebe sind katastrophal: „Es ist eine gigantische nationale und europäische Umweltkatastrophe, für die sich der Bund und die EU jetzt endlich ...
 
Jetzt aber schnell wieder zurück in den Tagungsraum

Am 15. und 16. November tagte in Kassel der Gesamtvorstand des Deutschen Forstunternehmer-Verbandes (DFUV). Wie die Teilnehmer berichteten, waren die Unternehmer dieses Jahr bei der Sturm- und Käferholzaufarbeitung gut ausgelastet. Es gibt aber auch bedenkliche Entwicklungen für die Unternehmerschaft.
 

Der Sturm „Vaia“ hat in der Nacht auf den 30. Okober lokal für Orkanböen mit bis zu 130 km/h gesorgt. Laut ersten Erhebungen in Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz beläuft sich das Schadausmaß auf 17 Mio. Fm. Damit verursachte ...
 

In Osttirol dürfte der Föhnsturm in der Nacht auf den 28. Oktober nach ersten Schätzungen durch die Landesforstdirektion Tirol um die 350.000 Fm an Bäumen gefällt oder gebrochen haben.
 

Am 1. November machte sich die Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, Barbara Otte-Kinast, ein Bild von den extremen Witterungsfolgen im Wald.
 

Das Sturmtief Vaia zog am 29. Oktober über Norditalien. Alleine in der Region Trentino fielen mindestens 1,5 Mio. Fm Sturmholz an. Laut einer Mitteilung des Nachrichtenportals „Il Dolomiti“ werden gegenwärtig 400 km Forststraßen freigeschnitten. Auf den Bildern sind vor allem ...
 
Der Waldbesitz hat Probleme mit der Holzabfuhr

Seit Monaten haben Forstleute in Deutschland fast nur noch ein Thema: die bis in den Oktober reichende Trockenheit, die sich für die Wälder zu einer extremen Belastung entwickelt hat. Die katastrophale Situation beherrschte auch die Mitgliederversammlung des Forstunternehmerverbandes Sachsen-Anhalt am ...
 
Die Sturmschäden auf der DBU-Naturerbefläche Hartmannsdorfer Forst durch das Tief „Fabienne“ werden zeitnah von dem Forstbetrieb beseitigt.

Die Sturmschäden auf der DBU-Naturerbefläche Hartmannsdorfer Forst durch das Tief „Fabienne“ werden zeitnah von dem Forstbetrieb beseitigt.
 

Der trockene Sommer wird das Schadholzaufkommen in Europa dramatisch steigen lassen. Laut Holzkurier-Erhebungen summiert sich dieses in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und in Tschechien auf über 51 Mio. Fm bei einem zu erwartenden Einschlag von 97 Mio. Fm.
 

ThüringenForst hat die Schäden durch die Winterstürme „Friederike“ und „Irenäus“ im Staatswald aufgearbeitet und die Sturmholzaufarbeitung planmäßig Ende Juli abgeschlossen. Restarbeiten ziehen sich bis Ende August hin.
 
Nach dem Sturm Friederike entstand ein deutliches Holzüberangebot und die Preise von Fichtensägeholz sind um 15 bis 20 % zurückgegangen.

Sechs Monate nach dem verheerenden Sturm Friederike vom 18. Januar ziehen die Niedersächsischen Landesforsten eine vorläufige Abschlussbilanz. Rund 80 % der Schäden im Landeswald sind aktuell aufgearbeitet. Somit stehen 1 Mio. Kubikmeter Sturmholz verkaufsfähig bereit.