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Saatguternte

Eichensaatgut aus dem über Jahrhunderte imposante Baumriesen erwachsen.

ThüringenForst bereitet die diesjährigen Herbstaufforstungen vor. 2018 wurden Millionen von Eicheln dazu gesammelt. Nun warten 800.000 junge Pflanzen darauf im Staatswald gepflanzt zu werden.
 
Vom Boden aufheben: so leicht ist das Saatgutsammeln nicht immer. Oft müssen die Pflücker, wie bei beispielsweise bei Tannenzapfen, hoch hinaus.

Die Erzeugung von forstlichem Saatgut unterliegt strengen Auflagen. Damit zukünftige Waldgeneration möglichst lange bestehen bleiben, ist die Wahl von hochwertigem Saatgut prioritär.
 
Küstentannen Zapfenernte Hubsteiger

Die Niedersächsischen Landesforsten haben Küstentannen per Hubsteiger beerntet. Das Verfahren ist sicherer und dreimal so ergiebig wie das traditionelle Verfahren mit Baumkletterern. Die Küstentanne hat einen Anbauschwerpunkt in Nordwestniedersachsen. Ihr Anteil soll auf 1,2 % steigen.
 
Dr. Martin Weiß

Am 18. Juni verstarb der Forstwissenschaftler Dr. Martin Weiß. Er lernte zunächst den Beruf des Werkzeugmachers, holte das Abitur nach und erfüllte sich mit dem Studium der Forstwirtschaft einen Kindheitstraum.
 

Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) informiert, wurde die vorgezogene Erhebung der Erntemengen von forstlichem Saat- und Pflanzgut für den Zeitraum vom 1.7.2019 bis 31.1.2020 des aktuellen Baumschuljahres fertiggestellt.
 
Das forstliche Saat- und Pflanzgutwesen ist bundesweit im Forstvermehrungsgutgesetz (FOVG) geregelt. Für die Gewinnung, Verarbeitung und Nachweisung von Forstvermehrungsgut gelten strenge Regelungen.

Das Trockenjahr 2019 hinterlässt auch bei der Samenproduktion der Waldbäume in Thüringen seine Spuren: Geringe Erntemengen, geringe Keimkraft und oft am Boden verdorbenes Saatgut.
 

Wie das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg informiert, gab es in diesem Jahr gute Ergebnisse bei der Saatguternte bei Rotbuche und Rot-Eiche. Einen Totalausfall war bei den heimischen Eichenarten zu verzeichnen.
 

Um die massiven Trockenheitsschäden im Wald zu bekämpfen, müssen neue Bestände gepflanzt werden. Viele Waldbesitzer fragen sich jetzt: Reicht das am Markt verfügbare Saatgut, um genug Jungpflanzen anziehen zu können? Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht aktuelle Daten ...