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Klimawandel

Aufgrund anhaltender Trockenheit verfärbten sich in der Schweiz im Sommer 2018 zahlreiche Buchen frühzeitig.

Eine Studie der Eidg. Forschungsanstalt WSL zeigt, dass Bäume bei Hitze unter Trockenstress leiden und weniger Holz produzieren.
 
Im Querschnitt durch die Nadel einer Kiefer sind zwei Poren an der Oberfläche erkennbar. Diese Stomata regulieren die Wasserverdunstung und die CO2-Aufnahme.

Klimawandel - warum Wälder in Kanada nicht in der Lage sind, der künftig häufiger auftretenden Trockenheit standzuhalten:
 

Auf der Weltklimakonferenz in Katowice haben sich die Vertragsstaaten am Abend des 12. Dezember auf eine gemeinsame Walderklärung geeinigt.
 
Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft.

Im Verlauf der letzten 12 Monate folgte ein Wetterextremereignis auf das nächste. Die Auswirkungen auf den Wald und für Forstbetriebe sind katastrophal: „Es ist eine gigantische nationale und europäische Umweltkatastrophe, für die sich der Bund und die EU jetzt endlich ...
 

Klimawandel ist auch in Baden-Württemberg eine Herausforderung: Wird der Schwarzwald zur Toskana? Ein Projekt vom Naturpark Südschwarzwald e.V.
 
Eine alleinige Betrachtung der Senkenleistung ignoriert weitere klimarelevante Wirkungen durch Holzverwendung und ist daher irreführend.

Zum weltweit gestiegenen CO₂-Ausstoß erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der Freien Demokraten und einzige Förster im Deutschen Bundestag, Dr. Christoph Hoffmann, MdB:
 
Borkenkäfer: Horrorbild der Waldbesitzer – Buchdrucker-Vermehrung unter Fichtenrinde

Der Jahrhundertsommer 2018 führte in den Fichtenbeständen in Nordrhein-Westfalen zur größten Borkenkäferkalamität seit 1947.
 
Einen Temperaturrekord meldet der DWD: Noch nie war es seit 1881 im Zeitraum Januar bis Oktober so warm wie in diesen Monaten des Jahres 2018.

Noch nie war es seit Beginn flächendeckender Messungen in Deutschland im Jahr 1881 im Zeitraum Januar bis Oktober so warm wie 2018.
 
V.l.: Dr. Rainer Joosten , Susanne Hoffmann, Dr. Heinrich Bottermann, Hans-Ulrich Braun und Anke Peithmann im Beller Holz bei Horn-Bad Meinberg

Das neue, für Nordrhein-Westfalen geplante Waldbaukonzept stand im Mittelpunkt eines Besuchs des Staatssekretärs Dr. Heinrich Bottermann.
 

Der Weltklimarat IPCC hat in seinem aktuellen Bericht verdeutlicht, dass der Klimawandel drastischere Folgen nach sich zieht als bislang angenommen.
 

Die nachhaltige Nutzung des erneuerbaren Rohstoffs Holz hat oberste Priorität im Kampf gegen den Klimawandel. Die österreichische Papierindustrie ist gerade in Zeiten von hohem Schadholzanfall stabiler und verlässlicher Partner der Forstwirtschaft.
 
Durch Entrinden der im Sturmwurf umgefallenen Nadelhölzer wird das wertvolle Nutzholz ohne Chemie vor dem Befall durch Borkenkäfer geschützt.

Am 6. September fand die Mitgliederversammlung des Gemeindewaldbesitzerverbandes NRW statt. Themen waren das Bundeskartellverfahren, Orkanschäden. Trockenheit und Dürre.
 
v. l.: Dr. Heider, Staatssekretär Dr. Aeikens, Präsident Schirmbeck, Geschäftsführer Ebeling

Am 20. August traf Georg Schirmbeck, Präsident des DFWR, den Staatssekretär Dr. Onko Aeikens vom BMEL. Thema war "Forstwirtschaft zur Zeit des Klimawandels".
 
Die Forschergruppe am Lehrstuhl für Waldwachstumskunde des Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TUM unter Leitung von Hans Pretzsch untersucht den Effekt des Klimawandels auf das Wachstum, die Stabilität und Vitalität von Bäumen.

Das Team um Hans Pretzsch, Professor für Waldwachstumskunde an der TUM, hat Holzproben von mehreren hundert Bäumen untersucht.
 
Nicht nur Eichen, auch Fichten tragen reichlich Zapfen. Inwieweit das Saatgut durch Förster und Waldbesitzer genutzt werden kann, entscheidet auch der Witterungsverlauf der nächsten Wochen.

Laut Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand, sind die Ernteprognosen weiterhin erfreulich, aber nicht herausragend. Jährlich erntet ThüringenForst zwischen 10 und 50 t Saatgut zur weitgehenden Selbstversorgung.
 
Green-City-Kampagne: Logo „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa”

Auf der GaLaBau 2018 wird das Projekt „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ vom 11. bis 15. September erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
 

Hightech im Wald: Auf der Forschungsstation Zöbelboden mitten im Wald in Österreich sollen nähere Erkenntnisse über den Klimawandel gewonnen werden.
 
Baumkulturtage 2018:Spannende Betriebsbesichtigung der Schreinerei Brändlin, die sehr viel Walnuss verarbeitet.

Die zweiten BaumkulturtaWge fanden vom 31. Mai bis zum 3. Juni in Badenweiler statt. Und dieses Mal drehte sich alles um die Walnuss.
 
Das Thema der Bundestagung der ANW lautete:“ Wald – Lebensraum zwischen den Meeren. Unsere Verantwortung bei Wind, Wild und Wählern.“

Die Bundestagung der ANW nahm vom 7.- 9. Juni 2018 in Husum aktuelle Waldthemen ins Visier. Das Thema der Tagung : „Wald-Lebensraum zwischen den Meeren. Unsere Verantwortung bei Wind, Wild und Wählern.“
 
Logo der ANW

Die ANW hat bundesweit mehrere Forstbetriebe gewinnen können, die dazu bereit sind, Interessierten zu erklären, wie sie eine Balance von Wald-Wild schaffen.
 
Abb. 1: Entnahme eines Bohrkerns auf der Fichten-Versuchsfläche

In einer über 50-jährigen Fichten-Versuchsfläche wird nach Fichten gesucht, die unterschiedlich auf Trockenheit reagieren.
 
Ziel des Projektes SUSTREE ist es, grenzüberschreitende Herkunftsgebiete für Saat- und Pflanzgut zu definieren.

Das Projekt SUSTREE begibt sich auf die Suche nach geeignetem Saat- und Pflanzgut. Um dies zu finden, muss über die nationalen Grenzen geschaut werden.
 
Gemeinsame Pflanzung von Esskastanien in der Nähe von Ahaus: Josef Demes-Oeing, Vorsitzender der FBG Ahlen-Stadtlohn-Vreden, Elsa Schulze Schwering, Jan Gerd Schulze Schwering, Waldbesitzer, Carla Schulze Schwering, Heinz Peter Hochhäuser, Leiter des Regionalforstamtes Münsterland, Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, Werner Haselhoff, Forstunternehmer, Christina Frost, leitet als Försterin den Forstbetriebsbezirk Stadtlohn.

Auch in NRW wird der Klimawandel ausgeprägte Trockenperioden und wärmere Temperaturen mit sich bringen. Den Wald kann man auf den Klimawandel vorbereiten.
 
Mit einer speziellen Seiltechnik kletterten die Teams in die 35 Meter hohen Baumkronen über hundertjähriger Eichen.

Ziel des Projekts "FitForClim" ist die Auswahl und genetische Sicherung besonders vitaler, leistungsstarker und qualitativ hochwertiger Kiefern, Lärchen, Fichten, Eichen, Berg-Ahorne und Douglasien.
 
Martin Hillmann, Leiter der Fachbereiche Forsteinrichtung, Bewertung, Waldinventur Raumordnung und Naturschutz der LWK Niedersachsen.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellte am 20. Februar 2018 in Buchholz Handlungsmöglichkeiten und Chancen der Waldbewirtschaftung vor dem Hintergrund des Klimwawandels vor.