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Klimawandel

Die Wälder in NRW sollen vom Umweltministerium, der Forstwirtschaft und Spitzenvertretern aus der Waldwirtschaft in NRW fit für das Klima gemacht werden.
 
Wälder binden große Mengen an CO2 und wirken so der Klimaerwärmung entgegen.

Ein internationales Team fand heraus, dass sich die weltweit größten Kohlenstoffsenken in jungen, nachwachsenden Wäldern befinden. Bisher galt der Regenwald als "grüne Lunge“ des Planeten.
 
Grüne Stadt

Hitze wie im Sommer 2018 wirkt sich negativ auf das Stadtgrün aus. Bei der Begrünung muss auf solche Anzeichen des Klimawandels reagiert werden. Forschungsplattformen wie die ARGE Baumschulforschung werden für den Erhalt unseres Stadtgrüns immer bedeutender. 
 

Der Amazonaswald kann durch wechselhafte Regenfälle trainiert werden – dem Tempo des Klimawandels ist er möglicherweise dennoch nicht gewachsen. Eine jetzt in Nature Geoscience veröffentlichte Studie zeigt, dass die Teile des Amazonaswaldes, in denen die Regenmengen stärker schwanken, widerstandsfähiger gegen ...
 
Buchenwald im Frühjahr: Ist der Wald Helfer oder Opfer im Klimawandel?

Am 24. und 25. Januar fand in Freiburg das alljährliche Winterkolloquium Forst und Holz statt, diesmal mit dem Titel „Heizt die Forst- und Holzwirtschaft dem Klima ein?“ Zwischen Vorträgen zu Holzbauprogrammen oder den historischen Grabenkämpfen zwischen Landnutzern und Umweltschützern stachen ...
 
Die Umweltministerin von Rheinland Pfalz Ulrike Höfken gab am Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt in Mainz den Startschuss für die Themenwochen „Aktion Grün“.

Die Bundesregierung hat zum 1. Januar 2019 ein Maßnahmenbündel zur finanziellen Unterstützung der nichtstaatlichen Waldbesitzer in Kraft gesetzt. Doch reichen die zugesicherten Mittel, um die Waldbesitzer zu unterstützen?
 
Titelseite des Waldzustandsberichtes 2018 für Brandenburg

Die Wälder Brandenburgs hatten 2018 mit Stürmen, Schädlingen, Trockenheit und Waldbränden zu kämpfen. Trotzdem ist der Waldzustand insgesamt noch als gut zu bezeichnen.
 
Das ganze Ausmaß der Schäden durch den trocken-heißen Sommer 2018 ist noch gar nicht abzusehen.

Laut Klimaschutzbericht 2018 werden die festgelegten Ziele für den Klimaschutz 2020 um acht Prozent unterschritten – eine Stellungnahme des Deutschen Forstwirtschaftsrates e. V.:
 
Aufgrund anhaltender Trockenheit verfärbten sich in der Schweiz im Sommer 2018 zahlreiche Buchen frühzeitig.

Eine Studie der Eidg. Forschungsanstalt WSL zeigt, dass Bäume bei Hitze unter Trockenstress leiden und weniger Holz produzieren.
 
Im Querschnitt durch die Nadel einer Kiefer sind zwei Poren an der Oberfläche erkennbar. Diese Stomata regulieren die Wasserverdunstung und die CO2-Aufnahme.

Klimawandel - warum Wälder in Kanada nicht in der Lage sind, der künftig häufiger auftretenden Trockenheit standzuhalten:
 

Auf der Weltklimakonferenz in Katowice haben sich die Vertragsstaaten am Abend des 12. Dezember auf eine gemeinsame Walderklärung geeinigt.
 
Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft.

Im Verlauf der letzten 12 Monate folgte ein Wetterextremereignis auf das nächste. Die Auswirkungen auf den Wald und für Forstbetriebe sind katastrophal: „Es ist eine gigantische nationale und europäische Umweltkatastrophe, für die sich der Bund und die EU jetzt endlich ...
 

Klimawandel ist auch in Baden-Württemberg eine Herausforderung: Wird der Schwarzwald zur Toskana? Ein Projekt vom Naturpark Südschwarzwald e.V.
 
Eine alleinige Betrachtung der Senkenleistung ignoriert weitere klimarelevante Wirkungen durch Holzverwendung und ist daher irreführend.

Zum weltweit gestiegenen CO₂-Ausstoß erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der Freien Demokraten und einzige Förster im Deutschen Bundestag, Dr. Christoph Hoffmann, MdB:
 
Waldzustandsbericht 2018 für Sachsen-Anhalt

Die Vegetationszeit 2018 war in Sachsen-Anhalt die wärmste seit Messbeginn. Außerdem kam es zu einer Dürre, die extremer war als in den Rekordsommern 1976 und 2003.
 
Borkenkäfer: Horrorbild der Waldbesitzer – Buchdrucker-Vermehrung unter Fichtenrinde

Der Jahrhundertsommer 2018 führte in den Fichtenbeständen in Nordrhein-Westfalen zur größten Borkenkäferkalamität seit 1947.
 
Einen Temperaturrekord meldet der DWD: Noch nie war es seit 1881 im Zeitraum Januar bis Oktober so warm wie in diesen Monaten des Jahres 2018.

Noch nie war es seit Beginn flächendeckender Messungen in Deutschland im Jahr 1881 im Zeitraum Januar bis Oktober so warm wie 2018.
 
V.l.: Dr. Rainer Joosten , Susanne Hoffmann, Dr. Heinrich Bottermann, Hans-Ulrich Braun und Anke Peithmann im Beller Holz bei Horn-Bad Meinberg

Das neue, für Nordrhein-Westfalen geplante Waldbaukonzept stand im Mittelpunkt eines Besuchs des Staatssekretärs Dr. Heinrich Bottermann.
 

Der Weltklimarat IPCC hat in seinem aktuellen Bericht verdeutlicht, dass der Klimawandel drastischere Folgen nach sich zieht als bislang angenommen.
 

Die nachhaltige Nutzung des erneuerbaren Rohstoffs Holz hat oberste Priorität im Kampf gegen den Klimawandel. Die österreichische Papierindustrie ist gerade in Zeiten von hohem Schadholzanfall stabiler und verlässlicher Partner der Forstwirtschaft.
 
Durch Entrinden der im Sturmwurf umgefallenen Nadelhölzer wird das wertvolle Nutzholz ohne Chemie vor dem Befall durch Borkenkäfer geschützt.

Am 6. September fand die Mitgliederversammlung des Gemeindewaldbesitzerverbandes NRW statt. Themen waren das Bundeskartellverfahren, Orkanschäden. Trockenheit und Dürre.
 
v. l.: Dr. Heider, Staatssekretär Dr. Aeikens, Präsident Schirmbeck, Geschäftsführer Ebeling

Am 20. August traf Georg Schirmbeck, Präsident des DFWR, den Staatssekretär Dr. Onko Aeikens vom BMEL. Thema war "Forstwirtschaft zur Zeit des Klimawandels".
 
Die Forschergruppe am Lehrstuhl für Waldwachstumskunde des Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TUM unter Leitung von Hans Pretzsch untersucht den Effekt des Klimawandels auf das Wachstum, die Stabilität und Vitalität von Bäumen.

Das Team um Hans Pretzsch, Professor für Waldwachstumskunde an der TUM, hat Holzproben von mehreren hundert Bäumen untersucht.
 
Nicht nur Eichen, auch Fichten tragen reichlich Zapfen. Inwieweit das Saatgut durch Förster und Waldbesitzer genutzt werden kann, entscheidet auch der Witterungsverlauf der nächsten Wochen.

Laut Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand, sind die Ernteprognosen weiterhin erfreulich, aber nicht herausragend. Jährlich erntet ThüringenForst zwischen 10 und 50 t Saatgut zur weitgehenden Selbstversorgung.
 
Green-City-Kampagne: Logo „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa”

Auf der GaLaBau 2018 wird das Projekt „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ vom 11. bis 15. September erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.