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Jagd

Der Erhalt und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel erfordert ein gemeinsames Handeln und eine Überarbeitung des Bundesjagdgesetzes

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat möchte mit der Stellungnahme Waldbesitzerverbände unterstützen, Anliegen für eine klimastabile Waldentwicklung, inbesondere bei der Gestaltung von Jagdpachtverträgen zu erarbeiten.
 

Der Deutsche Jagdverband veröffentlicht eine Broschüre mit Forderungen für einen Wildtier verträglichen Waldumbau. Praxisbeispiele sollen zeigen, wie mit lokal angepassten Konzepten jagdliche und forstwirtschaftliche Ziele erreicht werden könnten.
 
Deutscher Forstwirtschaftsrat

Aus Sicht des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) bleibt der vom BMEL vorgelegte Entwurf zur Novelle des Bundesjagdgesetzes deutlich hinter den gesetzten Zielen und Notwendigkeiten zurück.
 
Die Rothirsche besiedeln den Lebensraum auf der "Rothirsch-Autobahn".

Rothirsche haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Artenvielfalt in ihrem Lebensraum. In der länderübergreifenden Biotopverbundplanung gilt es nun ihren Lebensraum und sie selbst zu schützen.
 
Ab August können Verkehrsteilnehmer kostenlos die WUIDI-App in Schleswig-Holstein nutzen.

Die Wildwarn-App WUIDI soll dabei helfen, Wildunfälle zu vermieden. Ab August steht der digitale Wildwarner nun auch in Schleswig-Holstein zur Verfügung.
 
Die nachhaltige Ausübung der Jagd ist ein entscheidender Faktor für lebensraumangepasste Wildbestände.

In Hessen wurde ein Anstieg der Streckenergebnisse beim Rot- und Rehwild im zurückliegenden Jagdjahr verzeichnet. Kaum gejagt wird der Großteil des Niederwildes.
 
Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann und Minister Peter Hauk MdL. (von links nach rechts)

Immer mehr Menschen, vor allem mehr Frauen machen den Jagdschein. Der Landesjagdverband Baden-Württemberg zählt dabei zur Spitzenklasse im Ausbildungsvergleich in Europa.
 
Ein erfolgreicher Waldumbau hin zu vielfältigen und anpassungsfähigen Mischwäldern gelingt nur mit einem gesunden Wildbestand.

Eine Stellungnahme deutscher Forstwissenschaftler zur aktuellen Diskussion um die Änderung des Bundesjagdgesetzes, das Eckpunktepapier zur Waldstrategie 2050 des Waldbeirats des BMEL und den Waldumbau in Deutschland:
 
In Bayern gibt es 70.000 Jägerinnen und Jäger. Jährlich kommen mehr als 2.000 dazu.

Wegen der Corona-Pandemie waren Veranstaltungen und Zusammenkünfte abgesagt. Langsam finden wieder ein paar Termine statt. Auch der Unterricht für die bayerische Jägerprüfung kann wieder aufgenommen werden.
 
Bei gemeinsamer Teilnahme an der Verbissinventur kann man sich austauschen und Probleme ansprechen.

In Bayern wird das System der „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ weiterentwickelt. Darauf haben sich die Waldverbände mit Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber geeinigt.
 

Der ursprünglich für den 8. September 2020 geplante 43. Bonner Jägertag ist angesichts der Situation rund um die Covid 19-Pandemie abgesagt worden.
 
Logbuch

Über Digitalisierung in der Forstwirtschaft kann man lange philosophieren und diskutieren. Der bessere Weg ist möglicherweise: einfach machen! Am Forstbetrieb von Franckenstein im mittelfränkischen Ullstadt läuft schon sehr viel digital. Ganz ohne obrigkeitliche Vorgaben oder Berührungsängste auf der anderen Seite. ...
 
Prof. em. Andrejs Dreimanis

Im Alter von 78 Jahren verstarb am 3. Dezember 2019 nach schwerer Krankheit Prof. em. Andrejs Dreimanis, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Waldbau und Jagdkunde an der Forstlichen Fakultät der Agraruniversität Lettlands in Jelgava.
 
Übung zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Am Forstbetrieb Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) wurde am 25. Januar der Ernstfall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) geübt. Mitarbeiter des Veterinäramtes Miltenberg haben sich an der Übung beteiligt.
 

Aus Angst vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland, baut Brandenburg einen Zaun an der polnischen Grenze.
 

In Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jagdjahr (1.4.2018 bis 31.3.2019) insgesamt 156.164 Stück Schalenwild erlegt. Das sind etwa 3.300 Stücken weniger als im Vorjahreszeitraum.
 

Der Nationalpark Schwarzwald umfasst eine Fläche von 10.000 ha. In der Kernzone, die sich selbst überlassen wird, ruht seit 1. August 2019 dort auch die Jagd.
 

Wie das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft informiert, wurde im Jagdjahr 2018/19 (1. April 2018 bis 31. März 2019) beim Schwarzwild eine Jagdstrecke von 29.458 Stück erzielt (der Rekordwert betrug im Vorjahr 41.897 Stück). Die Jagdstrecken des Rot-, Dam-, ...
 
Erster Wildgrill-Cup auf den DLG-Waldtagen 2019

Wildbret trifft Grillevent beim ersten DLG-Wildgrill-Cup. An zwei Tagen können sich BBQ-Liebhaber an der Zubereitung von Wildbret beweisen und für eine Explosion der Geschmacksnerven sorgen.
 
Im Vergleich zu 2009 hat sich die Anzahl der Prüfungsteilnehmer 2018 fast verdoppelt

Der Verband Familienbetriebe Land und Forst NRW (FABLF) begrüßt den Entwurf für ein neues Landesjagdgesetz, der nun ins Plenum geht.
 
Im Kampf gegen die ASP wird vermehrt Schwarzwild gejagd.

Auf dem Forsthof Bahlenhüschen bei Crivitz erproben Mitarbeiter der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern derzeit den Aufbau eines Elektrozauns zur Eindämmung der ASP.
 

Neue Fördermöglichkeiten zur Unterstützung der Jäger bei der effektiven Schwarzwildbejagung sind Inhalt der Verwaltungsvorschrift zur Förderung der Schwarzwildbejagung in Baden-Württemberg.
 
Wildruhegebiete ausweisen: Abb. 3: Wintersperrungen als mögliche Maßnahme zur Beruhigung von WRG

Der Artikel bietet Anregungen für eine zielgerichtete und partizipative Vorgehensweise bei der Ausweisung von Wildruhegebieten (WRG).
 
Im Jagdjahr 2017/2018 wurden im Land Brandenburg beim Schwarzwild Rekordwerte erzielt, so das MLUL in der Statistik zum Jagdjahr 2017/2018.

Laut Jagdstatistik für das Land Brandenburg liegt die Gesamtstrecke im Jagdjahr 2017/2018 an erlegtem Schalenwild mit 176.418 Stück um 4 % über dem Vorjahreswert.
 
Zur Verhinderung der ASP soll den zuständigen Behörden es erleichtert werden, unter anderem ein Gebiet absperren zu können.

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages befürwortet eine Änderung des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes.