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Forstpolitik

Ulrike Höfken, Staatsministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, tritt zum Ende des Jahres 2020 zurück.

Die rheinland-pfälzische Forstministerin Ulrike Höfken hat ihren Rücktritt zum Jahresende 2020 erklärt. Ihr Staatssekretär Thomas Griese bat um die Versetzung in den Ruhestand zum 31. Dezember.
 
Blick in den Plenarsaal des Bundesrates (994. Plenarsitzung).

Der Bundesrat will den ordentlichen Holzeinschlag bei Fichten im Forstwirtschaftsjahr 2021 beschränken. Die Länderkammer folgt damit einer Empfehlung des Ausschusses für Agrarpolitik und Verbraucherschutz.
 

Nachfolger von Wolfgang Heyn als Geschäftsführer des Waldbesitzerverbands für Thüringen ist Karsten Spinner, zuletzt Geschaäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer.
 
Die Nachfrage nach Fichten Langholz und Abschnitten sind in jüngster Zeit wieder leicht gestiegen.

Der Agrarauschuss empfielt dem Bundesrat, die Vorlage des Landes NRW zum Forstschädensausgleichgesetz der Bundesregierung zuzuleiten. Allerdings mit gewissen Änderungen. Der Bunderat entscheidet am 27. November.
 
Um u.a. die „Generationenaufgabe Waldumbau“ voranzubringen, hat das Thüringer Landwirtschaftsministerium ein Maßnahmenpaket für den Wald beschlossen.

Um die Schäden an den Wäldern besser bewältigen zu können, hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) ein Maßnahmenpaket für den Wald geschnürt.
 
Bundesministerin Julia Klöckner leitet die Videokonferenz der EU-Agrarminister

Der EU-Agrar-Rat hat sich auf Ratsschlussfolgerungen zur EU-Waldstrategie geeinigt. Die neue Strategie soll im ersten Halbjahr 2021 vorgelegt werden.
 

Die 34. Bundestagung der Frauen im Forstbereich fand vom 25. bis zum 27. September an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen statt. Gewählt wurde der neue Vorstand des Verbandes.
 
Das Forum Waldzukunft BW fand am 5. November live in Freiburg statt und wurde als online-Veranstaltung im Internt übertragen.

Mit der Erarbeitung der Waldstrategie will die Landesregierung von Baden-Württemberg in den Dialog über die Waldzukunft des Landes einsteigen. Am 5. November wurde live in Freiburg und online informiert.
 

Am 4. November hat der Bioökonomiebeirat des Landes Baden-Württemberg seine konstituierende Sitzung abgehalten. Er soll die Landesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie beraten.
 

Die Nachhaltigkeitsprämie Wald startet voraussichtlich Ende November. Die FNR übernimmt die Abwicklung der waldflächenbezogenen Prämien. Nach Veröffentlichung der Richtlinie können Anträge unter anderem online über die FNR-Website gestellt werden.
 
Die SDW hat am 3. November zum digitalen runden Tisch eingeladen. Thema war die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen für den Wald.

Viele junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich im und für den Wald. Die SDW lud daher am 3. November zum digitalen runden Tisch „Jugendengagement für den Wald“.
 

Am 1. Januar 2021 wird die EU Timber Regulation EUTR in Großbritannien durch die UK Timber Regulation UKTR ersetzt. Holzimporte aus der EU nach Großbritannien werden dann komplizierter.
 

Ab 1. Januar 2021 wird Dr. Irene Seling die Hauptgeschäftsführung der AGDW – Die Waldeigentümer übernehmen.
 

Ende Oktober wurde die neue Bundesleitung des Bund Deutscher Forstleute (BDF) gewählt. Neu in der Vertretung der Forstleute ist Rainer Städing als Sprecher.
 
Die Bundesregierung stellt 2021 im Rahmen des Corona-Konkunkturpaketes 50 Mio. € für Investitionen in Forsttechnik und Digitales bereit

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat den ersten Teil des Corona-Konjunkturpaketes für die Forst- und Holzwirtschaft auf den Weg gebracht: die „Richtlinie für Investitionszuschüsse zu Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft“.
 
Kiefern-Reinbestände werden in Brabdenburg seit 30 Jahren mit Laubholz unterbaut

Der Waldumbau in Brandenburg muss an Fahrt aufnehmen - das war ein Fazit der ersten Brandenburger Waldkonferenz, die am 26. Oktober in Götz stattfand.
 
Eine einzelne Lärche steht auf einer Lichtung, auf der alle Fichten wegen Borkenkäferbefall gefällt wurden.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird am 6. November die Aktivierung des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes beantragen. Ziel ist unter anderem, den Fichtenfrischeinschlag bis September 2022 auf 70 % des Normaleinschlags zu beschränken.
 
Die neue Bundesleitung des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) 2020: Auf dem Bild sieht man stehend v.l.: Ulrich Dohle (BDF Bundesvorsitzender), stellv. Bundesvorsitzende Anna von Steen, Gerhard Tenkhoff; kniend v.l.: Frank Glor (Schatzmeister), Max Kammermeier (stellv. Bundesvorsitzender). Nicht im Bild, da nur hybrid bzw. online anwesend: stellv. Bundesvorsitzende Henning Schmidtke und Matthias Schmitt.

Vertreterinnen und Vertreter des Bundes Deutscher Forstleute trafen sich vom 21. bis 24. Oktober in Göttingen zum Deutschen Forstgewerkschaftstag. Auf der Agenda stand auch die Wahl einer neuen Bundesleitung.
 
EU-Waldstrategie

Am 7. Oktober hat das EU-Parlament in einem nicht-gesetzgebenden Beschluss die EU-Waldstrategie ab 2021 auf den Weg gebracht und der EU-Kommission damit eine Entscheidungsvorlage geliefert.
 
Einheitsbuddeln: Enno Rosenthal bei der Einweisung

Der märkische Verein der kleinen Privatwaldeigentümer fand sich am 3. Oktober zum „Einheitsbuddeln“ sowie zu seiner 16. Waldbauernversammlung im Frankendorfer Wald (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) zusammen.
 
Seit 2018 sind in den nordrhein-westfälischen Fichtenwäldern rund 30 Mio. m³ Schadholz angefallen.

Nach einer aktuellen Erhebung von Wald und Holz Nordrhein-Westfalen haben Stürme, Dürre und Borkenkäfer seit 2018 allein in den nordrhein-westfälischen Fichtenwäldern zu 30,7 Mio. m³ Schadholz geführt.
 
Forstminister Peter Hauk (M.) übergibt das Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikat an den Vorstand von ForstBW.

ForstBW hat als erster Landesbetrieb in Baden-Württemberg eine Gemeinwohlbilanz vorgelegt. Hierfür wurde ihr am 30. September von Forstminister Peter Hauk das Zertifikat Gemeinwohl-Ökonomie verliehen.
 
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zusammen mit dem AMK-Vorsitzenden Reinhold Jost

Die Agrarminister der Länder und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einigten sich auf der Agrarministerkonferenz auf eine gemeinsame Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest und eine Honorierung von Klimaschutzleistungen der Wälder.
 
Deutsche Waldtage: DWV-Naturschutzwart Theodor Arend, DFWR-Präs. Georg Schirmbeck, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präs. DWV und DWV-Pressesprecher Erik Neumeyer gemeinsam auf der Waldschadenstour.

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbands, und Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats, machten eine Waldwanderung, um sich über den Wald im Klimawandel zu informieren.
 
Deutsche Waldtage: Über 500 Veranstaltungen und Aktionen finden bundesweit zu den Deutschen Waldtagen statt, mehr als 100 davon in Rheinland-Pfalz.

Unter dem Motto „Gemeinsam Für den Wald! Für alle, denen der Wald am Herzen liegt“ finden vom 18. - 20. September Veranstaltungen von und mit Wald und Holz NRW statt.