Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Artenvielfalt

Seit 1971 werden in der Schweiz Rehkitze mit Ohrmarken markiert. Dies soll auch in Zukunft weiter stattfinden, um Bestandsveränderungen aufgrund des Klimawandels rechtzeitig zu erkennen.

Die Eidgen. Forschungsanstalt WSL zeigt in einer Studie auf, dass vor allem Rehpopulationen in den niederen Lagen von dem früheren Frühlingsbeginn durch den Klimawandel betroffen sind. Auswirkungen entstehen hier vor allem bei der Nahrung.
 
Der Kaisermantel (Argynnis paphia) ist in ganz Deutschland vor allem in waldreichen Regionen verbreitet. Richtung Norden wird die Art jedoch spährlicher und ist dort auch gefährdet.

Der Artenrückgang in Flora und Fauna ist deutlich. Aber auch der Rückgang der Fachkräfte, die diese Arten bestimmen können. Mit dem Projekt "KennArt" sollen jetzt neue Fachkräfte ausgebildet werden.
 
Hemisphärisches Foto eines Buchenwaldes – je dichter das Kronendach, desto stärker ist dessen kühlender Effekt im Unterholz und auf dem Waldboden.

Das kühlende Blätterdach der Bäume schützt Waldorganismen vor Temperaturextremen. Es hat einen wichtigen Einfluss auf ihre Anpassung an die Klimaerwärmung, weist eine internationale Studie unter Leitung der WSL nach.
 
Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) gehört zur Familie der Rabenvögel und ist in Europa heimisch.

Die Wetterextreme der letzten Jahre machen dem Wald zu schaffen. Feldvogelbestände gehen zurück. Aber es gibt auch positive Entwicklungen.
 
Über 1.000 Insektenarten konnten an Eichen festgestellt werden. Einige der Eichen sind jahrhundertealte Relikte historischer Waldnutzungsformen

Alte Eichen und Eichenwälder spielen beim Erhalt der Artenvielfalt eine enorm wichtige Rolle. Die Bewirtschaftung von Eichenwäldern bedarf aber an Know-how.
 
Start der Pflanzaktion in Rohrdorf im April 2019

Ziel der bayernweiten Kampagne war es, auf die vielfältigen Leistungen der Streuobstbestände für Natur und Umwelt hinzuweisen.
 
Jeder Baum sei ein echter Zugewinn für das Klima, den Menschen, die Tiere und Pflanzen

Vor zehn Jahren übernahmen 34 Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Rügen in Dreschvitz die Patenschaft für eine Allee aus Linden- und Ahornbäumen in Klein Kubitz und damit Verantwortung für den Naturschutz und den Erhalt der Kulturlandschaft. Dieses Engagement würdigte ...
 
Dem Team zufolge bieten die Ergebnisse neue Einblicke in die Dynamik tropischer Baumplantagen und unterstreichen die Bedeutung von Analysen.

Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind. Diesen Befund konnten Forscher der Universität Freiburg bestätigen.
 
An der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft wurden Szenarien entwickelt, wie der Klima-Wald der Zukunft in Bayern aussehen kann.

Mitarbeiter der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) haben Szenarien entwickelt, wie der Wald der Zukunft in Bayern aussehen kann.
 

Die „Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde“ wurde am 22. August als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Durch die Beweidung der Fläche mit Rindern und Pferden soll am Rande von Berlin eine ökologisch wertvolle Waldweidelandschaft entstehen.
 
Das französische Naturschutzgebiet "Les Nouragues" ist durch artisanalen Bergbau und Abholzung bedroht.

Die weltweiten Tierbestände in Wäldern sind nach einer Studie des WWF stark zurückgegangen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung laut WWF in den Tropen.
 
Die charakteristischen Baumreihen, die vielerorts das Landschaftsbild prägen, gehören längst zu den Sehenswürdigkeiten Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Fäll- und Pflanzstatistik von Straßenbäumen 2018 des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern weist ein deutliches Plus an Neupflanzungen aus. In ihr wird die Anzahl der gefällten Alleebäume ebenso erfasst wie die der Neuanpflanzungen an Bundes- und Landesstraßen.
 
Im Karwendelgebirge leben zwischen Vorderriß und Soiernkessel mehr als 500 Gamsen.

In den bayerischen Alpen sind zahlreiche Gamsen unterwegs.Nun sollen in den staatlichen Bergwäldern Beobachtungsplattformen eingerichtet werden. Das Ziel ist, die Tiere besser beobachten zu können.
 

Georg Schirmbeck zum Tag der Biologischen Vielfalt: „Biodiversität im Wald ist eine wesentliche Leistung und Ergebnis verantwortungsvoller Arbeit von Waldbesitzenden und Forstleuten seit Generationen.“
 
Weitere Pflegemaßnahmen erklärte der Förster an einem quadratischen Kastenwäldchen.

Die DBU-Naturerbefläche Stegskopf liegt auf der Westerwälder Basalthochfläche (Landkreis Altenkirchen, Rheinland-Pfalz). Die höchste Erhebung ist der Stegskopf, mit 654 m die zweithöchste Erhebung im Westerwald. Am 15. Mai nahmen 35 Besucher das Exkursions-Angebot des Tochterunternehmens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), ...
 

Ein neues Projekt zum Schutz der Mopsfledermaus wurde am 13. Mai 2019 in Thüringen und anderen Bundesländern vom BfN bzw. Bundesumweltministerium gestartet.
 
Prof. Dr. Jörg Müller, Nationalpark Bayerischer Wald, zu den Möglichkeiten und Grenzen der natürlichen Waldentwicklung

Eine Studie belegt, dass sich 2,8 % der deutschen Waldfäche in natürlicher Entwicklung befinden. Der DFWR nahm dazu Stellung.
 

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist gesellschaftlich ein wichtiges Thema – nicht zuletzt die große Resonanz auf das Volksbegehren in Bayern hat das verdeutlicht. Den Insektenschutz zu stärken, das ist auch ein zentrales Anliegen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ...
 
Extensiv genutzte Auen an der Elbe

Für die naturnahe Entwicklung von Auen entlang der Bundeswasserstraßen ruft das Bundesumweltministerium ein neues Förderprogramm ins Leben. Fluss, Ufer und Auen sollen miteinander vernetzt werden.
 
Bei der aktuellen Studie der Österreichischen Bundesforste zur Revitalisierung gefährdeter Hochmoore wurde auch ein Exemplar der Zwerg-Birke dokumentiert.

Die Österreichischen Bundesforste gaben im Rahmen ihrer Initiative zur Revitalisierung gefährdeter Hochmoore eine Studie zur Artenvielfalt in Auftrag.
 
In Rheinland-Pfalz wurde erstmals eine Flechtenart gefunden, die noch nirgends vorher beschrieben wurde: Die Hunsrück-Warzenflechte.

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald im Naturwaldreservat Ruppelstein, Rheinland-Pfalz, wurde erstmals eine neue Flechtenart gefunden.
 
V.l.: BN Landesbeauftragte Martin Geilhufe Umweltminister Marcel Huber bei der Enthüllung der Tafel zum Naturwaldreservat Rohrachschlucht.

Der bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber und der Landesbeauftragte des BUND Naturschutz in Bayern, Martin Geilhufe, haben das Naturwaldreservat Rohrachschlucht offiziell ausgewiesen.
 
Hoffnung macht den Experten der nunmehr, nach 2017, zweite gesicherte Nachweis eines Gesperres in der freien Natur.

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller hat am 3. September vier junge Auerhühner am Langen Berg bei Gehren in die Freiheit gesetzt.
 
Durch die Flächenbereitstellung für Bienenvölker sowie die Anlage neuer Blühflächen unterstützen die Bayerischen Staatsforsten die positiven Auswirkungen von Bienen auf den Lebensraum Wald.

Im Rahmen des neuen Programms „Der Wald blüht auf“ wurden im Freistaat Bayern gezielt neue Lebensräume für Insekten geschaffen.
 
Verbreitungskarten: Der Vogelbeerbaum (Sorbus aucuparia) mit ihren leuchtend roten Früchten kommt in weiten Teilen der Schweiz vor, die Lärche (Larix decidua) hauptsächlich südlich des Alpenhauptkamms.

Auf der Website des Schweizerischen Landesforstinventars LFI lassen sich mit wenigen Klicks Verbreitungskarten einzelner Baumarten in der Schweiz erstellen.