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Artenschutz

Landrat Florian Wiedemann und Landtagsabgeordneter Martin Schöffel gratulieren dem Team des Forstbetriebs Fichtelberg, vertreten durch den Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler, Revierleiter Peter Schöffel und stellv. Leiter Martin Hertel, zur Auszeichnung der Renaturierungsmaßnahmen auf der Königsheide als offizielles Projekt zur UN-Dekade „Biologische Vielfalt“

Der Forstbetrieb Fichtelberg wurde ausgezeichnet. Das dort umgesetzte Projekt zur Renaturierung der Moore ist ein Beitrag der Bayerischen Staatsforsten zur UN-Dekade „Biologische Vielfalt“.
 
Zwischen Dezember 2019 und April 2020 wurden im Pfälzerwald auf einer Fläche von 1.000 km2 67 Fotofallenstandorte ausgwertet.

Die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Rheinland-Pfalz hat in den letzten vier Jahren 20 Luchse im Pfälzerwald ausgesiedelt. Nun steht die erste Zählung der verbliebenen Luchse an.
 
Durch Zerstörung des Lebensraums sind Rebhühner stark bedroht.

Der NABU reiche im Anfang Oktober eine offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Grund ist der drastische Rückgang der Rebhuhnpopulation.
 
Rheinland-Pfalz beschließt das neue Präventionsgebiet "Eifel-West".

Rheinland-Pfalz hat das Präventionsgebiet „Eifel West“ beschlossen. Schutzeinrichtungen können künftig bis zu 100% gefördert werden. Mit den Maßnahmen soll eine Akzeptanz für den Wolf geschaffen werden.
 
In Europa erwarten die Forschenden eine relative Zunahme von gebietsfremden Arten, wie z. B. dem Grauhörnchen von 64 % bis zum Jahr 2050 im Vergleich zum Jahr 2005.

Die Aliens sind los: Bis zum Jahr 2050 sollen invasive bzw. gebietsfremde Arten bis zu 36% zunehmen. Vor allem Insekten und Vogel-Arten gehören dazu.
 

Am 02.Oktober 2020 wurde auf der B28 bei Blaustein ein männlicher Luchs überfahren. Nun gilt es die Herkunft des Luchses zu ermitteln.
 
Seit 2008 gab es keine Luchssichtungen mehr so nördlich in Rheinland-Pfalz.

Ende August wurde das erste Mal seit 2008 im nördlichen Rheinland-Pfalz ein Luchs per Videonachweis aufgenommen. Eine klare Identifizierung des Tieres ist noch nicht möglich.
 
Das Oberbergische Land wurde offiziell zum Wolfsgebiet erklärt.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit, dass das Waldgebiet in Eitdorf im Oberbergischen Land offiziell zum Wolfsgebiet erklärt wurde. Grund ist der Nachweis von Wolfs-Welpen.
 
Die Rebhühner sind auf unterschiedliche Lebensräume der Feldflur angewiesen.

Seit 2017 gibt es das Kooperationsprojekt "Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen“. Dazu gehören rebhuhngerechte Heckenpflege und Blühmischungen. Doch damit ist es nicht getan: Maßnahmen müssen ergriffen werden, bevor die Population einbricht.
 

Das Bergwaldprojekt zielt auf einen umsichtigen Umgang mit der Natur ab. Im Forstbezirk Hochschwarzwald soll der Lebensraum des Auerwilds verbessert werden.
 
Gebietsbetreuer Rudolf Leitl zeigt ein typisches Spaltenquartier in dem Fledermäuse kopfüber hängen und schlafen können.

Die Bayerischen Staatsforsten bauen im Rahmen des Fledermaus-Projekts den verlassenen Munitionsbunker im Forstrevier Schnaittenbach in eine neue Fledermausheimat um.
 
Landrat Dr. Axel Lehmann (r.), Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast (l.), Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes (2.v.r.), und Daniel Telaar, Leiter der Naturschutzbehörde des Kreises Lippe, begutachten eine 235 Jahre alte Eiche im Forstrevier Nassesand, die dank der Förderung durch den Kreis nicht geerntet wird. altern und irgendwann absterben kann.

Altbäume sind Lebensgrundlage für viele Pflanzen, Tiere und Pilze. Der Landesverband Lippe fördert so die Artenvielfalt und entnimmt 100 dieser Altbäume aus der Bewirtschaftung.
 
Die Rothirsche besiedeln den Lebensraum auf der "Rothirsch-Autobahn".

Rothirsche haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Artenvielfalt in ihrem Lebensraum. In der länderübergreifenden Biotopverbundplanung gilt es nun ihren Lebensraum und sie selbst zu schützen.
 

Mit DNA-Proben wurde festgestellt, dass Wölfe für die Schafsrisse in der Eifel und im Westerwald verantwortlich sind. Nun liegen die Wolfsindividualisierungen des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz vor.
 
Dr. Norbert Schäffer (Vorsitzender des Landesbund für Vogelschutz), Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer und Interimspräsident des Bayerischen Jagdverbands Thomas Schreder trafen sich im Forstbetrieb Berchtesgaden zu Projekt-Absprache.

Das Wild, welches Greifvögel zur Nahrung dient, soll zukünftig mit bleifreier Munition erlegt werden. So werden die Großvögel nicht durch eine Bleivergiftung gefährdet.
 
Insektenvielfalt Wald Kaisermantel

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW erforscht zusammen mit der Universität Münster die Insektenvielfalt im Wald. Zur Insektenvielfalt und deren Schwund gebe es zahlreiche Forschungen, aber nur wenige im Wald.
 
Beim Überqueren der Straßen sind schon viele Wildtiere getötet worden. Grünbrücken sollen das verhindern.

Grünbrücken sollen Wildtieren helfen, sicher auf die Straßenseite zu wechseln. Brandenburg verfügt seit 15 Jahren über diese Brücken. Wahre Hotspots der Wildtiere und das nicht nur nachts.
 

Der NABU-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Johannes Enssle, kritisiert die von Minister Peter Hauk geplante Förderung nicht-heimischer Baumarten sowie die Klimawandelprämie für Waldbesitzende.
 

Das Aktionsbündnis Ländlicher Raum weist anlässlich des Starts der Volksinitiative Artenvielfalt NRW auf die Bedeutung intakter Biotope für Landwirtschaft, Gartenbau, Wald, Jagd und Fischerei hin.
 
Der Rote Apollo (Parnassius apollo) ist ein in Europa stark bedrohter und streng geschützter Schmetterling. Er wird auch Apollofalter genannt.

Der Apollofalter ist sehr selten und daher streng geschützt. Durch schmetterlingsfreundliche Pflegemaßnahmen im Naturpark Weißbach, konnte die Population dort stabilisiert werden.
 
Ein Seeadlerhorst im Staatswaldgebiet der Bayerischen Staatsforsten (BaySF). Die Population der Großvögel soll in einem neuen Projekt der BaySF erhöht werden.

Mit einem Pilotprojekt wollen die Bayerischen Staatsforsten und der Landesbund für Vogelschutz die Lebensgrundlage von Großvögeln verbessern. Grundlage dafür sind: zusätzliche Nahrung und bleifreie Munition.
 
Projekt InsHabNet: Entomologen dokumentierten an 50 Standorten nahe Güstrow/Mecklenburg die vorkommenden Insektenarten, darunter seltene Nachtschmetterlinge und Tagfalter wie den Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris).

Im Herbst 2018 startete die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit InsHabNet ein vom BMEL gefördertes Modellprojekt zum Schutz von Waldinsekten, deren Populationen durch fragmentierte Lebensräume als gefährdet gelten.
 
Auf der Internetseite der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz werden die eindeutigen Nachweise (C1-Nachweise) in Rheinland-Pfalz gesammelt.

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
 
Weibliches Rotwild mit Sender von einer Wildkamera

Der Wolf streift wieder durch Bayerns Wälder. In einem neuen Forschungsprojekt werden nun mithilfe von Wildkameras die Bewegungen der Wölfe und des Schalenwilds in Bayern systematisch erfasst und untersucht.
 
Schwammspinner Franken

Der Klimawandel wirkt auf Flora und Fauna im Wald. Die höheren Durchschnittstemperaturen begünstigen Baumarten wie Elsbeere, aber auch Insektenarten wie den Schwammspinner. Und sie lassen Forstwirtschaft und Naturschutz zu Gegnern werden. Der Schwammspinner spielte früher in mitteleuropäischen Wäldern keine bedeutende ...