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Artenschutz

Mit DNA-Proben wurde festgestellt, dass Wölfe für die Schafsrisse in der Eifel und im Westerwald verantwortlich sind. Nun liegen die Wolfsindividualisierungen des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz vor.
 
Dr. Norbert Schäffer (Vorsitzender des Landesbund für Vogelschutz), Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer und Interimspräsident des Bayerischen Jagdverbands Thomas Schreder trafen sich im Forstbetrieb Berchtesgaden zu Projekt-Absprache.

Das Wild, welches Greifvögel zur Nahrung dient, soll zukünftig mit bleifreier Munition erlegt werden. So werden die Großvögel nicht durch eine Bleivergiftung gefährdet.
 
Insektenvielfalt Wald Kaisermantel

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW erforscht zusammen mit der Universität Münster die Insektenvielfalt im Wald. Zur Insektenvielfalt und deren Schwund gebe es zahlreiche Forschungen, aber nur wenige im Wald.
 
Beim Überqueren der Straßen sind schon viele Wildtiere getötet worden. Grünbrücken sollen das verhindern.

Grünbrücken sollen Wildtieren helfen, sicher auf die Straßenseite zu wechseln. Brandenburg verfügt seit 15 Jahren über diese Brücken. Wahre Hotspots der Wildtiere und das nicht nur nachts.
 

Der NABU-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Johannes Enssle, kritisiert die von Minister Peter Hauk geplante Förderung nicht-heimischer Baumarten sowie die Klimawandelprämie für Waldbesitzende.
 

Das Aktionsbündnis Ländlicher Raum weist anlässlich des Starts der Volksinitiative Artenvielfalt NRW auf die Bedeutung intakter Biotope für Landwirtschaft, Gartenbau, Wald, Jagd und Fischerei hin.
 
Der Rote Apollo (Parnassius apollo) ist ein in Europa stark bedrohter und streng geschützter Schmetterling. Er wird auch Apollofalter genannt.

Der Apollofalter ist sehr selten und daher streng geschützt. Durch schmetterlingsfreundliche Pflegemaßnahmen im Naturpark Weißbach, konnte die Population dort stabilisiert werden.
 
Ein Seeadlerhorst im Staatswaldgebiet der Bayerischen Staatsforsten (BaySF). Die Population der Großvögel soll in einem neuen Projekt der BaySF erhöht werden.

Mit einem Pilotprojekt wollen die Bayerischen Staatsforsten und der Landesbund für Vogelschutz die Lebensgrundlage von Großvögeln verbessern. Grundlage dafür sind: zusätzliche Nahrung und bleifreie Munition.
 
Projekt InsHabNet: Entomologen dokumentierten an 50 Standorten nahe Güstrow/Mecklenburg die vorkommenden Insektenarten, darunter seltene Nachtschmetterlinge und Tagfalter wie den Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris).

Im Herbst 2018 startete die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit InsHabNet ein vom BMEL gefördertes Modellprojekt zum Schutz von Waldinsekten, deren Populationen durch fragmentierte Lebensräume als gefährdet gelten.
 
Auf der Internetseite der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz werden die eindeutigen Nachweise (C1-Nachweise) in Rheinland-Pfalz gesammelt.

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
 
Weibliches Rotwild mit Sender von einer Wildkamera

Der Wolf streift wieder durch Bayerns Wälder. In einem neuen Forschungsprojekt werden nun mithilfe von Wildkameras die Bewegungen der Wölfe und des Schalenwilds in Bayern systematisch erfasst und untersucht.
 
Schwammspinner Franken

Der Klimawandel wirkt auf Flora und Fauna im Wald. Die höheren Durchschnittstemperaturen begünstigen Baumarten wie Elsbeere, aber auch Insektenarten wie den Schwammspinner. Und sie lassen Forstwirtschaft und Naturschutz zu Gegnern werden. Der Schwammspinner spielte früher in mitteleuropäischen Wäldern keine bedeutende ...
 
Hans Frisch, damals wie heute Förster im Hessenreuther Wald (ganz links) hält 2008 den frisch beringten Fischadler 6MU in der Hand. Neben ihm der damalige Finanzvorstand der Bayerischen Staatsforsten Karl Tschacha und der damalige Forstbetriebsleiter Reinhard Lenz.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren Fischadler in Bayern ausgerottet. Nun kehren die großen Zugvögel zurück. Über einen freuen sich die Bayerischen Staatsforsten im Hessenreuther Wald allerdings besonders.
 
Die Europäische Wildkatze erobert Bayerns Wälder schon seit einigen Jahren langsam wieder zurück.

Die Europäische Wildkatze ist ein bis heute seltener Waldbewohner, obwohl ihr Vorkommen langsam wieder ansteigt. Mit einem neuen Forschungsprojekt soll nun die Lebensraumnutzung des scheuen Waldtiers untersucht werden.
 
Wildbienen sind vom Insektensterben betroffen.

Kinder sollen wieder näher an die Natur und ihre vielen Arten herangeführt werden. Dazu bietet Umweltakademie BW Studientage zum „Aktionsprogramm Wildbienen“ an Fachschulen für Sozialpädagogik für Erzieherinnen und Erzieher an.
 
Eine länderübergreifende Schutzstrategie für den Luchs soll dazu beitragen, die Lebensraumsituation für die Tiere zu verbessern und illegale Nachstellungen weiter zu reduzieren.

Am 2. März 2020 hat das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) in einer Pressemitteilung die Bestandszahlen zum Luchs für das Monitoringjahr von Mai 2018 bis April 2019 bekanntgegeben. Richard Mergner, Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), freut sich ...
 

Anlässlich des internationalen Tages zum Artenschutz am 3. März informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über Forschungsinitiativen für den Erhalt der Artenvielfalt.
 
Ameisenhügel sind wie Eisberge, der sichtbare Teil auf dem Waldboden ist nur ein kleiner, gleichwohl wichtiger Teil des viel größeren unterirdischen Gesamtbauwerks.

Kaum ein Waldinsekt ist so bekannt wie die Waldameise. Und trotzdem ist das Wissen um ihre wichtige ökologische Rolle als „kleine Waldpolizei“ leider oft gering.
 

Wissenschaftliche Beiräte beim BMEL zeigen Möglichkeiten eines deutlich effizienteren Waldnaturschutzes in Deutschland auf.
 
Die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) verdankt ihren Namen der platten Nase.

Der NABU Baden-Württemberg schützt und erforscht diese bedrohte Waldfledermaus im Südwesten zusammen mit der Landesforstverwaltung und Ehrenamtlichen.
 

Heute (16.1.2020) früh um 6 Uhr wurde der Autobahnpolizei Heidesheim bei Mainz ein Wildunfall gemeldet. Bei dem überfahrenen Tier handelt es sich mutmaßlich um einen Wolf. Zur weiteren Untersuchung und Bestätigung des Verdachts wird der Kadaver in das Internationale Wildtierzentrum ...
 

In Rheinland-Pfalz leben mittlerweile mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei Fähen: Bislang ist man davon ausgegangen, dass es sich nur um ein Tier am Stegskopf handelt. Die Untersuchung einer aktuellen Kotprobe hat jedoch ergeben: Eine zweite Wölfin ist in der Nähe von ...
 

„Wir haben Möglichkeiten auf Problemwölfe zuzugreifen und wir werden dies auch tun, sofern Gefahr für Leib und Leben besteht oder unsere Nutztierbestände trotz vorhandenem Grundschutz und der Umsetzung zumutbarer Alternativen, wie insbesondere Herdenschutzmaßnahmen, nachweislich durch einen Wolf gefährdet sind“, stellte ...
 

Auf der Verbandsversammlung des Landesverbandes der Wasser- und Bodenverbände hat Mecklenburg-Vorpommerns Agrarstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald am 2. Dezember mitgeteilt, dass die von Umweltminister Dr. Till Backhaus im Frühjahr angekündigte Biberverordnung nun fertiggestellt ist. Sie soll Maßnahmen gegen den Biber im ...
 
Nordrhein-Westfalen weist in Kürze ein Wolfsverdachtsgebiet „Oberbergisches Land“ aus.

Nordrhein-Westfalen weist in Kürze ein Wolfsverdachtsgebiet „Oberbergisches Land“ aus. Damit werden, so der Staatssekretär im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium Dr. Heinrich Bottermann, zu einem frühen Zeitpunkt Maßnahmen zur Prävention und zum vorsorgenden Herdenschutz ermöglicht. Das Verdachtsgebiet ist bewusst großzügig dimensioniert.