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Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner

Bundesministerin Klöckner zum „Tag des Waldes“

Der 21. März ist der „Tag des Waldes“. Er wurde von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) in den 1970er Jahren ins Leben gerufen. Der Grund hierfür war die Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Anlässlich des „Tag des Waldes“ 2019 äußerte sich Bundesministerin Julia Klöckner.

„Für unsere Wälder in Deutschland war das vergangene Jahr ein Katastrophenjahr. Extreme Stürme im Winter, die lang anhaltende Trockenheit im Sommer und nun die Borkenkäferplage – die Schäden sind beunruhigend, das genaue Ausmaß wird teilweise erst in einigen Jahren absehbar sein. Mit meinem Ministerium habe ich 2018 rasch reagiert und zusätzlich 25 Mio. € für Waldschäden über die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) bereitgestellt. Für die Waldeigentümer wird es auch steuerliche Erleichterungen geben. Den Bundesländern, die primär zuständig sind, steht es zudem frei, nicht verausgabte Mittel aus der GAK frei umzuschichten und für ihre Wälder nutzen“, erklärte Bundesministerin Julia Klöckner.

Der Wald erfülle eine Reihe von entscheidenden Aufgaben. Er ist Klimaschützer, Lieferant für Holz, Erhalter von Biodiversität und Erholungsort für die Bürgerinnen und Bürger. „Deshalb müssen wir helfen und deshalb werde ich mich – gemeinsam mit den Ländern – weiter dafür einsetzen, dass für die Beräumung und die Wiederaufforstung der Schadflächen ausreichend Hilfen bereitstehen. Gleichzeitig arbeiten wir an einem einheitlichen und kontinuierlichen Monitoringsystem, um bei zukünftigen Kalamitäten noch schneller und zielgenau reagieren zu können“, so die Ministerin.

BMEL

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