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Bei der Holzverwendung werden energieintensive Baustoffe ersetzt

Tag des Baumes: Holz ersetzt beim Bauen energieintensive Stoffe

Am Beispiel einer vierstöckigen Rohbaukonstruktion wird in Zahlen deutlich, wie das Bauen mit Holz das Klima schützt: Ist die Konstruktion aus Holz, müssen 1.100 Giga-Joule Primärenergie für den Bau aufgewendet werden. Die gleiche Konstruktion aus Beton benötigt hingegen mehr als das Doppelte an Primärenergie. Neben der Substitution hat Holz einen weiteren positiven Klimaeffekt: Es speichert Kohlenstoff und entzieht der Atmosphäre so das klimaschädliche CO2.
Ein Holzhaus bindet das CO2 über seine gesamte Lebensdauer. Holzfasern in einem Milchkarton werden mehrere Male recycelt und Kohlendioxid bleibt im Produkt gebunden. Und am Ende ihres Lebenszyklus
liefern Holzprodukte durch eine CO2-neutrale Verbrennung klimafreundliche Energie. Verglichen wird hier der Einsatz von Primärenergie, also jener Energiemenge, die den genutzten natürlichen Quellen entnommen wird. Wandelt man Primärenergie in Brennstoff wie beispielsweise Pellet um, nennt man die im Kraftstoff verbleibende Energie Sekundärenergie.
Die Initiative HolzProKlima will die Verwendung von Holzprodukten für den Klimaschutz stärker als bisher in das Bewusstsein der Menschen und der Politik bringen. Sie will über den positiven Klimabeitrag von Holz aufklären, die Holzbereitstellung für klimafreundliche Produkte absichern, den Wert von Holzprodukten im Vergleich zu alternativen Produkten aufzeigen und dafür eintreten, Holzprodukte neben dem Wald als Kohlenstoffsenke anzuerkennen. Zu den Initiatoren von HolzProKlima gehören die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR), die Deutsche Säge-und Holzindustrie (DeSH), der Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), der Verband der Deutschen Säge-und Holzindustrie (VDS), die Allianz Landesbeiräte Holz, der Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV), der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz), Holzbau Deutschland und der Bundesverband ProHolzfenster.
 

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HolzProKlima
Bei der Holzverwendung werden energieintensive Baustoffe ersetzt wird Energie gespart und der CO2-Ausstoß verringert (Substitutionseffekt). Quelle: HolzProKlima

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