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Tag der Waldbewirtschaftung

Tag der Waldbewirtschaftung

Im Schatten des Riesenschwenkers im Schürer Forst war am 6. November richtig was los. Der zweite „Tag der Waldbewirtschaftung“ lockte 6 000 Neugierige an, deutlich mehr als bei der Premiere zwei Jahre zuvor. Der Landesbetrieb Saarforst und die Arbeitsgemeinschaft forstlicher Lohnunternehmer hatten diese Veranstaltung ins Leben gerufen, um der Bevölkerung Einblicke die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu geben. Eine wichtige Rolle spielten die Mitglieder des Forstunternehmerverbandes. Sie stellten entlang eines 2 km langen Rundweges – quasi zum Anfassen – zahlreiche Forstmaschinen und Geräte aus. „Fahrspuren auf den Waldwegen, riesige Holzpolter, Maschinenverkehr und andere Beeinträchtigungen. Das ist zugegebenermaßen lästig, aber jeder, der bei der Morgentoilette schon mal das Papier vermisst hat, merkt, wie wertvoll Holz ist!“, erklärte der zuständige Revierförster Bodo Marschall, der die Veranstaltung organisiert hatte. In dem mit 360 Menschen pro Quadratkilometer „waldreichsten Ballungsgebiet Europas“ sind Klagen über zerfahrene Waldwege an der Tagesordnung.

Oliver Gabriel

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