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Weihnachtsbaum Brandenburger Tor

Thüringens schönster Weihnachtsbaum geht nach Berlin

Zum dritten Mal in Folge stellt Thüringen den prominentesten Weihnachtsbaum Deutschlands: Festlicher Lichterglanz vor dem Brandenburger Tor

Erstmals zum 25. Jahr der Deutschen Einheit schmückte ein Weihnachtsbaum aus Thüringen das Brandenburger Tor. Nunmehr zum dritten Mal in Folge möchte man fast von einer Tradition sprechen. Eine 17 m hohe Colorado-Tanne aus Wernburg (Saale-Orla-Kreis) wird das Brandenburger Tor und den Pariser Platz traditionell ab dem 1. Advent in einen weihnachtlichen Glanz versetzen. Möglich gemacht hat dies Veranstalter Francesco Mazuhn, der sich bei der Suche nach einem geeigneten Baum auf die Försterinnen und Förster der Thüringer Landesforstanstalt verlies. „Wie passend dass Deutschlands prominentester Weihnachtsbaum aus dem grünen Herz der Republik kommt. Darauf kann ThüringenForst stolz sein“, sagt Forstministerin Birgit Keller, die am 3. Dezember die 30.000 Lichter des Baumes einschalten wird. „Wir freuen uns, mit dem Baum auch für Thüringen zu werben. Wir hoffen, er sorgt nicht nur für weihnachtliche Stimmung sondern inspiriert auch zu einem Ausflug nach Thüringen.“

Holzfällung mit Schwerlastkran und Tieflader

Heute wird die Colorado-Tanne gefällt und mit dem Schwerlastkran auf einen Tieflader verbracht. Dabei achten die Fällexperten darauf, dass keinerlei Äste brechen oder gar die Krone beschädigt wird. Dann wird der Baum transportfähig gesichert und am morgigen Sonntag nach Berlin speditiert. Um die kritische Liegezeit des Baumes auf dem Spezialtransporter kurz zu halten, wird dieser noch am Montag in Berlin durch das dortige Technische Hilfswerk entladen und umgehend aufgestellt. Sechs Dekorateure benötigen sodann fast eine ganze Woche, um den Baum mit insgesamt 30.000 Lichtern und hunderten Weihnachtskugeln zu schmücken. „Wir freuen uns darüber, dass der Pariser Platz zum dritten Mal in Folge mit einem Weihnachtsbaum aus Thüringen in festlichem Glanz erstrahlt. Wir möchten die Beleuchtungszeremonie am 1. Advent erneut dazu nutzen, denjenigen zu danken, die sich in der Hauptstadt für andere einsetzen. Daher wird auch dieses Jahr ein „Berliner Held“ mit auf den Beleuchtungs-Buzzer drücken und eine Spende für seine Hilfsorganisation erhalten“, sagt Josef Thomas Sepp, Sprecher des Berliner Strom- und Gasanbieters lekker Energie, der als Hauptsponsor wirkt.

Allerhöchste Ansprüche an Optik und Stabilität

Aus mehreren Kandidaten wählten die Experten der ThüringenForst-AöR schließlich eine Colorado-Tanne aus dem Garten eines Privathauses, die eine Dachsolaranlage beschattete und sowieso entfernt werden musste. „Dabei hat ein Baum, will er Deutschlands prominentester Weihnachtsbaum werden, allerhöchsten Ansprüchen nicht nur in Bezug auf Optik, sondern auch auf Stabilität zu genügen“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Zwischen 16 und höchstens 23 m hoch sollte er sein, ein rundum volles, kegelförmiges Nadelkleid tragen und keinerlei Holzfehler oder Wuchsanomalien aufweisen. Zusätzlich muss er mit einem Schwerlastkran und einem überbreiten Tieflader gut erreichbar sein.

Schwierigster Moment: In der Kippbewegung besteht die große Gefahr, dass der mehrere Tonnen schwere Baum aus der Verankerung reißt.
Schwieriger Moment: In der Kippbewegung besteht die große Gefahr, dass der mehrere Tonnen schwere Baum aus der Verankerung reißt. Foto: Dr. Horst Sproßmann
ThüringenForst

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