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Thüringen: Forstforschung feiert Doppeljubiläum in Gotha

90 Jahre forstliche Standortserkundung und 70 Jahre Waldschutzmeldedienst in Thüringen. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller betont die Wichtigkeit der forstlichen Praxisforschung.

Rund 80 Forst- und Waldexperten aus Thüringen, Sachsen, Bayern und Brandenburg feierten am 27. September in Gotha ein forstliches Doppeljubiläum: 90 Jahre forstliche Standortserkundung und 70 Jahre Waldschutzmeldedienst in Thüringen. Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, würdigte diese Tradition und betonte zugleich die aktuelle Wichtigkeit der forstlichen Standortsforschung wie auch der Schädlingsüberwachung im Wald, insbesondere vor den Herausforderungen des Klimawandels.

Das Forstliche Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha (FFK) hatte zehn Fachreferenten eingeladen, über die beiden traditionellen Teildisziplinen des forstlichen Forschungs- und Versuchswesens zu berichten.

In Anwesenheit von Ministerin Keller (r.), ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt (l.) und KKF-Leiterin Corinna Geißler (2. v. l.) erhielt Dr. Ulf Baier (Mitte) die Auszeichnung durch den Vorsitzenden des Thüringer Forstverein, Hagen Dargel (2. v.r.). Foto: Dr. Horst Sproßmann

Im Rahmen des Festkolloquiums wurde der in Meiningen geborene und am FFK tätige Forstschutzexperte Dr. Ulf Baier mit der Gottlob-König-Medaille des Thüringer Forstvereins für sein Lebenswerk geehrt. Baier ist als Biochemiker seit 1982 in der Grundlagen- wie Praxisforschung zu den wichtigsten Forstschädlingen in Thüringen tätig.

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