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Dr. Ulrike Wolf eröffnete am 6. Juli das Fachplenum des 23. C.A.R.M.E.N.-Symposiums. Foto: C.A.R.M.E.N.

Symposium Erneuerbare – Rohstoffe und Energie sicher und effizient

Am 6. und 7. Juli fand in Straubing das 23. C.A.R.M.E.N.-Symposium statt. Rund 350 Tagungsgäste aus Deutschland und Österreich hatten die Gelegenheit, sich in verschiedenen Fachblöcken zum Thema „Erneuerbare – Rohstoffe und Energie sicher und effizient“ auf den neuesten Stand zu bringen. Über 60 namhafte Referenten bereicherten die Veranstaltung durch ihre Beiträge und den fachlichen Austausch mit den Teilnehmern.
Es wurden verschiedene Antworten auf die Fragen gegeben, wie Rohstoffe und Energie sicher und effizient eingesetzt werden können, um die Energiewende zu meistern.
Dr. Ulrike Wolf vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie eröffnete das Fachplenum. Sie betonte, dass die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgabe sei und diese nur gelingen kann, wenn sich alle daran beteiligen. Der Freistaat Bayern kann eine positive Bilanz beim Ausbau der erneuerbaren Energien vorweisen. Weitere Anstrengungen sind aber erforderlich, um auch die Energieversorgung zu sichern.
Der zweite Sprecher des Fachplenums war Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft. Er forderte, dass der Gesellschaft bewusst gemacht werden muss, dass auch die weitere Förderung erneuerbarer Energie sichergestellt werden muss. Die Gesellschaft soll bei der Aufgabe Energiewende zusammenarbeiten und dafür auch bestimmte Wahrheiten erkennen und wissen.
Es folgten Fachblöcke, die über die nachhaltige Holznutzung und die Wärmewende als zentralen Baustein der Energiewende informierten. Auch verschiedene Perspektiven der Nachhaltigkeit und die Zukunftsstrategien der Energieversorger wurden dargestellt und diskutiert.
Am zweiten Veranstaltungstag wurden die Parallelveranstaltungen weitergeführt und die Herausforderung Netzinfrastruktur, die dezentrale erneuerbare KWK als Bestandteil der Energiewende, die Energieeffizienz und die Wege zum Holzbau diskutiert. Auch die verschärften Emissionsanforderungen an Holzheizungen und ökologisches und energieeffizientes Bauen wurden ausführlich behandelt.
Ernst-Pelz-Preis und Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe 2014 verliehen
Etwa 230 geladene Gäste kamen am Abend des 6. Juli zur Verleihung des Ernst-Pelz-Preises 2014 und des Förderpreises Nachwachsende Rohstoffe 2014 in den Historischen Rathaussaal der Stadt Straubing.
Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, betonte in seiner Festrede die Wichtigkeit an der Energiewende zu bleiben und auch, dass der Standort Straubing mit dem Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe dafür sehr wichtig sei.
Der Ernst-Pelz-Preis ging an Anke Domaske (Firma QMilch), der Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe des Bayerischen Ministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie ging an Rainer Weng, Biogasanlagenbetreiber aus Alerheim. Die Preise sind jeweils mit 10.000 € dotiert.
C.A.R.M.E.N.
Preisstifter und Preisträger des Ernst-Pelz-Preises 2014 und des Förderpreises Nachwachsende Rohstoffe 2014 (v.l.): Jochen Pelz Dr. Ulrike Wolf eröffnete am 6. Juli das Fachplenum des 23. C.A.R.M.E.N.-Symposiums. Foto: C.A.R.M.E.N.

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