Forstbetrieb

Sveaskog testet KI in der Forstplanung

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Die Digitalisierung wird in der Zukunft auch in der Forstwirtschaft immer mehr Raum greifen. Künstliche Intelligenz (KI) hält bereits heute Einzug in forstliche Inventuren. Als Schwedens größter Waldbesitzer will Sveaskog ganz vorne mit dabei sein und hat deshalb eine Zusammenarbeit mit CollectiveCrunch, einem der führenden Entwickler von KI für die Forstwirtschaft, initiiert.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Daten aus den Wäldern von Sveaskog in das Künstliche Intelligenz-Tool „Linda Forest” von CollectiveCrunch einzuspeisen, um so die Daten aus der Waldinventur optimal nutzen zu können.

Laut Fredrik Klang, Leiter der Forstwirtschaft bei Sveaskog, steht die Forstwirtschaft kurz vor der Transformation durch digitale Technologien. “Hier bei Sveaskog wollen wir an der Spitze dieser Entwicklung stehen, um Bedingungen sowohl für mehr Wachstum als auch für mehr Artenvielfalt zu schaffen”, sagt er.

Daten besser nutzen

Die Kooperation mit CollectiveCrunch ist Teil einer größeren Initiative zum Einsatz intelligenter Technologien in der Forstwirtschaft in Schweden. Sveaskog untersucht verschiedene Arten von KI-Anwendungen um herauszufinden, wie sie auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden können um Daten besser zu nutzen, einen höheren Automatisierungsgrad und fundiertere Entscheidungen zu erzielen. Ziel ist es, eine bessere Grundlage für die Forstplanung zu schaffen.

Nach einer Pilotphase sollen verschiedene Anwendungen im Vergleich zueinander bewertet werden. „Wenn wir unseren Input durch KI verbessern können, können wir letztlich auch unser Produktangebot verbessern”, erklärt Jörgen Westman.

CollectiveCrunch setzt das Projekt mit Sveaskog mit seinem schwedischen Partner ForestX um. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Espoo, Finnland und hat auch zwei Niederlassungen in Deutschland, in München und Berlin.

Quellen: Sveaskog/CollectiveCrunch