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Laubwertholz für die diesjährige Submission in Österreich. Foto: Waldverband Österreich/Martin Woehrle

Submissionen in Österreich

Zwischen dem 19. und 23. Januar wurden die Laubwertholz-Submissionen in Heiligenkreuz/Niederösterreich und St. Florian/Oberösterreich abgehalten.
Aufgrund der geringen Menge an Wertholz in der Steiermark, die der schlechten Witterung geschuldet war, wurden die schon bereitgestellten Stämme bei der Submission in Niederösterreich aufgelegt.
„Dank der großartigen Leistung der Mitarbeiter der örtlichen Waldverbände und der Forstabteilungen der Landwirtschaftskammern konnte bei den heurigen Submissionen wieder ein hervorragendes Gesamtergebnis für die insgesamt 383 Lieferanten erzielt werden“, zeigt sich Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich, über das Ergebnis erfreut.
Wertholzangebot gestiegen
Das Wertholzangebot umfasste über alle Standorte rund 1.700 Fm und lag damit um 5 % über dem des Vorjahres. „Mit dieser Steigerung trotzt man rückläufigen Mengenangeboten bei vielen Wertholzsubmissionen in Mitteleuropa und bewirkt ein verstärktes Käuferinteresse“, gibt Rosenstatter zu bedenken.
Den Hauptteil der 27 Baumarten nahmen Eiche (67 %), Esche (8 %) und Schwarznuss (6 %) ein. In Niederösterreich fiel das höchste Gebot je Festmeter mit 3.389,- € auf eine Walnuss und in Oberösterreich mit 2.500,- € auf eine Zwetschke. Die 75 cm starke Walnuss hatte mit einer Länge von 3,4 m 1,5 Fm und brachte einen Erlös von rund 5.100,- €. „Solch gute Ergebnisse erzielt man nur mit entsprechend starken Durchmessern, da dieser Wertfaktor den Preis wesentlich beeinflusst. Derartig hochwertiges und wertvolles Holz findet man bei exklusiven Inneneinrichtungen, im Instrumentenbau oder auch im Bootsbau wieder“, erklärt der Obmann.
Spitzenpreise pro Festmeter wurden auch wieder für Schwarznuss (1.442 €/Fm), Eiche (1.339 €/Fm), Elsbeere (857 €/Fm) und Kirsche (750 €/Fm) erzielt.
Durchschnittspreis leicht gestiegen
Käufer, großteils aus Österreich aber z.B. auch aus Deutschland, Frankreich und Kroatien, gaben auf die aus nachhaltig bewirtschafteten und PEFC-zertifizierten Wäldern stammenden Hölzer in Summe über 9.000 Gebote ab. „Rund sechs Gebote pro Los bestätigen die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Laubholz“, ist sich Rosenstatter gewiss.
Die Durchschnittspreise über alle Baumarten und Sortimente lagen in Niederösterreich bei 442 €/Fm (2014: 368 €/Fm) und in Oberösterreich bei 370 €/Fm (2014: 400 €/Fm). Österreichweit wurde ein Durchschnittswert von 406 €/Fm (2014: 376 €/Fm) über alle Lose erreicht, was einer rund 8-%igen Steigerung entspricht.
Die Eiche ist mit über 6.300 Geboten die am häufigsten nachgefragte Baumart und erzielte einen Durchschnittserlös von 394 €/Fm. Hohe Durchschnittspreise konnten auch wieder für Schwarznuss 779 €/Fm, Elsbeere 434 €/Fm und Kirsche 268 €/Fm erzielt werden.
Aktive Waldbewirtschaftung lohnt sich
Auch dieses Jahr zeigten die Submissionen, dass sich die Laubholzpflege und aktive Waldbewirtschaftung für den Waldbesitzer lohnen.
Bei den Aktionstagen konnten sich einmal mehr zahlreiche Besucher von den Qualitäten der angelieferten Stämme überzeugen.
Waldverband Österreich/LK Österreich
Laubwertholz für die diesjährige Submission in Österreich. Foto: Waldverband Österreich/Martin Woehrle Diese Walnuss brachte einen Erlös von 5.083

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