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Sachsenforst Wertholz

Sachsenforst zum Ergebnis der Submission 2018

Die wertvollsten Stämme aus der nachhaltigen Bewirtschaftung der sächsischen Wälder werden alljährlich bei einer Submission angeboten. Am 17. Januar präsentierte Sachsenforst die Ergebnisse der 19. Säge- und Wertholzsubmission.

In diesem Jahr wurden insgesamt 725 Einzelstämme von 23 unterschiedlichen Baumarten angeboten – und fast alle wurden verkauft. Zusammen erzielten die wertvollen Hölzer ca. 370.000 €. Die Mehrheit der angebotenen Stämme (65 %) stammt aus dem sächsischen Privatwald. Daneben liefern aber auch viele Kommunen (8 %) und Kirchgemeinden (5 %) und auch Sachsenforst (22 %) die besten Stücke aus ihren Wäldern zur Submission. Insgesamt nahmen 110 Waldbesitzer an der diesjährigen Submission teil.

Submission bringt Waldbesitzer und Holzkäufer zusammen

Sachsenforst bringt bei der Submission Waldbesitzer und Holzkäufer zusammen. „Mit der Bündelung der Angebotsmengen erhalten viele kleinere Waldbesitzer die Möglichkeit, ihre wertvollen Stämme einem breiten Publikum anzubieten“, erläutert Reiner Lehmann, Leiter des Forstbetriebes von Sachsenforst. „Holzkäufer schätzen demgegenüber das vielfältige und hochwertige Angebot.“ Möbel, Instrumente, Furniere – die Verwendungsmöglichkeiten für das angebotene Wertholz sind genauso vielfältig wie die Interessenten. Vor allem kleine und mittelständische Handwerker aus Sachsen beteiligten sich neben Sägewerken und Holzhändlern rege an der Submission. Insgesamt sind in diesem Jahr Gebote von 34 Interessenten eingegangen.

Ergebnisse der Submission

Der wertvollste Einzelstamm – die sogenannte „Braut der Submission“ – war in diesem Jahr ein Berg-Ahorn aus dem Staatswald im Forstbezirk Bärenfels, Revier Tharandt. 3.903 € (oder 1.414 €/m³) zahlte ein Holzkäufer aus Nordrhein-Westfalen für das Prachtstück. Im vergangenen Jahr lag das Höchstgebot für eine Stiel-Eiche bei 4.589 € (1.289 €/m³).

Die Bereitschaft, immer höhere Angebote insbesondere für Eichenholz abzugeben, belegt einen eindeutigen Trend: hochwertiges Eichenholz ist gefragt wie nie. Die Durchschnittserlöse für Eichenholz liegen in diesem Jahr mit 526 €/m³ auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Viele der angebotenen Eichen sind die Folge der Stürme des Vorjahres. Demgegenüber erzielten Fichten Durchschnittserlöse von 186 €/m³, Kiefern 118 €/m³ und Lärchen 236 €/m³. Da überrascht es nicht, dass die Eiche mit 58 % auch den größten Anteil der angebotenen Holzarten einnimmt. Aber auch im Durchschnitt über alle Holzarten zeigt sich die große Nachfrage nach wertvollem Holz: mit 403 €/m³ liegt das diesjährige Ergebnis auf einem Langzeithoch.

Beratungsangebot  zur Waldbewirtschaftung

Angesichts der großen Anstrengungen bei der Aufarbeitung der Schäden, welche der Herbststurm „Herwart“ im Oktober 2017 in den sächsischen Wäldern hinterlassen hat, war die diesjährige Submission ein Erfolg. Denn auch viele der durch Stürme geworfenen Bäume konnten bei der Submission werthaltend verkauft werden.

Damit auch im nächsten und den darauffolgenden Jahren wieder hochwertige Stämme aus sächsischen Wäldern angeboten werden, lädt Sachsenforst alle Waldbesitzer ein, sich durch die Revierleiter in den Forstbezirken zu allen Fragen der Waldbewirtschaftung – wie auch zu wertvollem Holz – beraten zu lassen.

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Staatsbetrieb Sachsenforst

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